Durchblick beim Fenstertausch

Licht, Luft und Sonne hereinlassen! Neue Fenster verleihen nicht nur ein neues Raumgefühl, mit ihnen kann auch ordentlich Energie gespart werden. Davor gibt es beim Fenstertausch Einiges zu beachten.

 

Laut einer Studie der deutschen Energieagentur "dena" könnten durch thermische Sanierungsmaßnahmen mehr als drei Viertel des Energiebedarfs eingespart werden. Besonders Fenster sind ein wichtiger Faktor. Durchschnittlich entweichen durch diese rund 25 bis 30 Prozent der Wärme eines Hauses.


Wann müssen Fenster getauscht werden und woran erkenne ich das?

In diesem Fall sollten Sie über die Erneuerung nachdenken. Spätestens aber dann, wenn es durch die Fenster zieht oder nass wird, ist ein Austausch unausweichlich. Nicht zuletzt deshalb, weil Sie dadurch Heizkosten sparen können.

 

Maßgeblich für den Wärmeschutz eines Baustoffs ist sein Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert). Je niedriger dieser ist, umso geringer fällt der Wärmeverlust aus. Vergleichen Sie daher die U-Werte verschiedener Fenstertypen und lassen Sie sich beraten.  

 

Der Fenstertausch geht mittlerweile rasch und sauber ohne Einschränkungen der BewohnerInnen vonstatten, aber je nach Anforderungen ist eine fachgerechte Detailarbeit unabdingbar. Fenster können in der Sanierung generell zu jeder Jahreszeit – auch im Winter – gewechselt werden. Da die Maueröffnung – nach der Demontage des alten Fensters – zügig mit dem neuen Fenster wieder verschlossen wird, kühlt die Wohnung oder das Eigenheim nicht zu stark aus. Weiters wird nach dem verschrauben des Fensters, die Öffnung zum Mauerwerk mit winterfesten PU-Schaum verschlossen.


Tipps für die reibungslose Fenstermontage

  • Die Demontage älterer Bauteile und Entsorgung sollte mit großer Sorgfalt vorgenommen werden. Falls diese durch die Fensterfirma durchgeführt wird, achten Sie darauf, dass die neuesten Hilfsmittel für eine staubreduzierte Demontage eingesetzt werden.
     
  • Entfernen Sie Möbel, die sich unmittelbar vor dem Arbeitsbereich befinden. Zusätzlich sollten Sie alle Möbel, die sich im Raum befinden, mit einer Maler-Abdeckfolie vor Staub schützen.
     
  • Achten Sie darauf, dass eine Stromversorgung gegeben ist.
     
  • Vor Beginn der Arbeiten ist es wichtig, mit dem Monteur den Arbeitsablauf gemeinsam zu besprechen und festzulegen.
     
  • Böden und Gehwege werden üblicherweise durch die Fenstermonteure abgedeckt. Achten Sie auf eine professionelle Abnahme durch einen Monteur.

 


Fotoquelle: iStock


Profis tauschen Fenster schnell und sicher aus

Die Fensterprofis kommen an einem Tag, messen alles aus, lassen die Fenster passgenau produzieren und tauschen etwa bei einem Einfamilienhaus innerhalb von einem bis zwei Tagen alle Fenster aus. Für die langfristige Qualität des Einbaus ist der Anschluss zur Hauswand essenziell. Hierfür gibt es heute eine Vielzahl von Profilen, Leisten und Dämmstoffen, die ein perfektes Ergebnis garantieren und bei denen nicht gespart werden sollte.


Welches ist das „passende“ Fenster?

Der Kauf von Fenstern ist nichts Alltägliches. Daher gilt: Nehmen Sie sich für die optimale Fenster-Auswahl – sowohl beim Neubau wie bei der Sanierung – Zeit und entscheiden Sie sich für jene Lösung, die sich am besten in Ihr Wohnkonzept einfügt.


Funktion entscheidet Form

Bereits in einem einzelnen Haus zeigt sich meist die Bandbreite verfügbarer Fensterarten. Welche zum Einsatz kommen, hängt grundlegend von ihrer unterschiedlichen Funktion für das Gesamtkonzept Ihres Hauses ab: Beginnend im ausgebauten Dachgeschoss, sind zumeist Dachfenster mit Schwingfunktion Standard. In Wohnräumen mit Balkon- oder Terrassenzugang eigenen sich besonders großflächige Schiebetüren. Diese haben einen positiven Mehrfacheffekt: Sie nutzen die Sonneneinstrahlung und sorgen so für mehr Tageslicht sowie eine höhere Wärmeausbeute. In Schlaf- und Kinderzimmer sowie Küche kommen zumeist klassische Fenster zum Einsatz. Für Keller- und Nebenräume, die nicht als Wohnraum genutzt werden, eignen sich günstige Kippfenster aus Kunststoff mit Isolierglas. Wird der Keller jedoch beheizt und als erweiterter Wohnraum genutzt, sollten hier ebenso moderne Fenster mit Wärmeschutzglas verbaut werden.


Die Fensterrahmen entscheiden über die Optik und Haltbarkeit

Die Fensterrahmen werden vor allem aus Holz, Kunststoff oder Aluminium hergestellt. Daneben sind auch Materialkombinationen erhältlich. Der traditionelle Werkstoff Holz weist eine hohe Wärme­dämmung auf und ist umweltfreundlich. Allerdings müssen sie alle paar Jahre gestrichen werden. Fenster aus Kunststoff sind erheblich günstiger, können sich jedoch im Falle von extremen Temperaturschwankungen verformen. Dem kann man mit dem Einbau eines Stahlprofils vorbeugen. Zuletzt sind Fenster mit Aluminium sehr witterungsbeständig und langlebig – jedoch in der oberen Preisklasse angesiedelt. Nicht selten bieten Fensterhersteller hier eine Kombination an: Die Alu­miniumschale liegt an der Außenseite und das Holz auf der Innenseite.

 

 

Förderungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Details finden Sie auf den Websites des jeweiligen Bundeslandes:

 

 

Quellen:

https://www.dena.de/themen-projekte/energieeffizienz/gebaeude/bauen-und-sanieren/sanierungsmassnahmen-und-energiespartipps/

https://www.fenster-schmidinger.at/vorbereitung-fenstermontage/

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