Corona und die Folgen für den Immobilienmarkt

Wie sich die Preise entwickeln und warum sich ImmobilienbesitzerInnen keine Sorgen machen müssen

Der Immobilien- und damit auch der Wohnungsmarkt in Österreich hat die Corona-Krise unmittelbar zu spüren bekommen. Speziell in den ersten beiden Wochen nach Beginn der Krise war eine gewisse Schockstarre zu spüren. Es gibt weniger Transaktionen. Größere Vorhaben werden zurückgestellt. Die Menschen wollen vorerst einmal abwarten.

 

Aktuelle Prognose

Die Preisdynamik der vergangenen Jahre wird in den kommenden Monaten abflachen. Der wichtigste Faktor ist dabei die zeitliche Komponente der Krise: Ihre Dauer wird sich in den Preisen widerspiegeln.

 

Aufgrund der allgemeinen Zurückhaltung wird es vorerst aber trotzdem kurzfristig zu einem leichten Rückgang der Immobilienpreise kommen. Voraussichtlich bis Jahresende. Mittelfristig ist wieder mit einer Stabilisierung der Preise zu rechnen.

 

Aussichten für einzelne Immobilientypen und Lagen

Die Erwartungshaltung für die Eigentumswohnungspreise in Österreich lautet: Zentrumslagen (-2,1%), Stadtrandlagen (-2,8%) und Landgemeinden (-3,7%). Auch die Preise für Einfamilienhäuser und Baugrundstücke sollten leicht fallen. Ein Einbruch der Immobilienpreise wird aber generell nicht erwartet.

 

Eine Eigentumswohnung kostete im Jahr 2019 rund 212.000 Euro und damit um 7,2% mehr als im Jahr zuvor. Damit war die Preissteigerung von 2018 auf 2019 um 1,6 Prozentpunkte über dem Mittel der letzten zehn Jahre. Im Fünfjahresvergleich haben die Preise der Wohnungen um 23,9% zugelegt, im Zehnjahresvergleich sogar um 72,8%. Daraus ist sehr gut erkennbar, dass der große Preissprung schon mehr als fünf Jahre vorbei ist.

 

Eine Re/Max-Analyse der Kaufverträge zeigt, dass ein Viertel aller 2019 verkauften Wohnungen weniger als 130.000 Euro gekostet hat. Dieser Wert ist damit in einem Jahr um 10.000 Euro bzw. 8,3% gestiegen. Die Verkaufspreise im obersten Bereich der verkauften Wohnungen beliefen sich auf mindestens 284.063 Euro, also um 19.000 Euro mehr als zuletzt (+7,2%).

 

Fotoquelle: iStock
 

Stabiles Preisniveau trotz Krise

Das Fazit von Matthias-Munir Midani, Geschäftsführer der Oberbank Immobilien Service Ges.m.b.H: „Der Wohnungsmarkt ist relativ krisensicher, da die Nachfrage nach privatem Wohnen auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten gegeben ist. Insgesamt ist davon auszugehen, dass der Wohnungsmarkt besser durch die Krise kommt als andere Vermögenswerte. Dafür sprechen die Stabilität der Mieten und die Zinsentwicklung.“

 

Die niedrigen Zinsen werden daher auch weiterhin die Nachfrage nach Wohnen sicherstellen. Auf lange Sicht halten die Immobilien ihren Wert. Jede Krise bringt auch ihre Chancen mit sich: Gemeinsam schaffen wir das!

 

https://www.remax.at

 

Matthias-Munir Midani

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