Stromfresser

Diese Geräte und Gewohnheiten rauben Ihrem Zuhause unnötig Energie

Fällt Ihre Stromrechnung wieder einmal höher aus als erwartet? Grund könnten versteckte Stromfresser sein, die Ihren Strom verschwenden, ohne dass Sie davon wissen. Dafür zeichnen sich aber nicht nur bestimmte Geräte verantwortlich, sondern auch Gewohnheiten und Bequemlichkeiten. Wir haben uns im Haushalt genauer umgesehen und die größten Übeltäter entlarvt – für mehr Nachhaltigkeit in Ihrem Alltag. 

 

„Es funktioniert ja noch“: Alte Geräte

In jedem Freundeskreis gibt es die eine Person, die einfach nichts wegschmeißen kann, denn „es funktioniert ja noch, warum sich also trennen“. Was in unserer Wegwerfgesellschaft grundsätzlich sehr löblich ist, kann gerade beim Stromsparen der falsche Weg sein. Alte Geräte sind wahre Stromfresser. Umso weiter unten sie auf der Energieeffizienzskala angesiedelt sind, umso mehr Strom brauchen Sie – und das kommt teuer. Investieren Sie deshalb in energiesparende Objekte. Die kosten zwar in der Anschaffung mehr, rechnen sich aber schon bald bei Ihren Stromkosten.

Es wird kalt und kälter: Gefrier- und Kühlschrank

Gefrier- und Kühlschränke gehören zu den größten Posten auf der Stromabrechnung. Das liegt vor allem an ihrer Dauernutzung. Energiespargeräte der Energieeffizienzklasse A++ und höher sind hier zwar ein erster Schritt, dennoch können auch sie an der schlechten Platzierung im Stromfresserranking nur wenig ändern. Die gute Nachricht ist, dass sich trotzdem noch einiges einsparen lässt.

 

Denn generell gilt: Je weniger Leistung ein Gefrier- oder Kühlschrank zum Kühlen von Lebensmittel aufbringen muss, desto niedriger sind die Stromkosten. Deshalb sollten Sie zum Beispiel keine warmen Speisen in den Kühlschrank stellen und öffnen Sie die Kühlschranktür nicht öfter und länger als nötig. Tauen Sie Ihren Gefrierschrank außerdem regelmäßig ab, denn Eis wirkt wie ein Isolator. Gut beraten sind Sie auch, wenn Sie Ihr Kühlgerät von vornherein an einem kühlen Ort, ohne direkte Sonneneinstrahlung platzieren. Und stellen Sie sich immer die Frage: „Wie kalt ist kalt genug?“. Im Normalfall sind fünf bis acht Grad im Kühlschrank und -18 Grad in der Gefriertruhe völlig ausreichend. Bedenken Sie, ein Grad mehr Kühlleistung bedeutet ca. sechs Prozent mehr Stromverbrauch.

 

Sauberkeit hat ihren Preis: Waschmaschinen und Geschirrspüler

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen in punkto Stromfresser liefern sich die Kühlgeräte vor allem mit Waschmaschinen und Geschirrspülern. In einem kleinen Mehrpersonenhaushalt verbraucht eine Waschmaschine etwa 200 kWh Strom im Jahr, ein Geschirrspüler sogar über 250 kWh und der Trockner kann auch schon einmal die 300 kWh-Grenze knacken. Deshalb empfiehlt es sich, immer nur eine ausreichend befüllte Maschine einzuschalten. Sehen Sie sich auch die unterschiedlichen Einstellungen bei Ihrem Gerät gut an. Eine geringere Wärme, kürzere Laufzeiten oder spezielle energieschonende Programme können Ihren Stromverbrauch senken. Gerade in wärmeren Zeiten sollten Sie sich außerdem überlegen, ob Sie den Trockner wirklich brauchen oder ob Sie die Wäsche nicht auch am Balkon oder im Garten aufhängen können.

 


Fotoquelle: iStock

 

Energie sparen ohne im Dunkeln zu sitzen: Licht

Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie betreten einen Raum, schalten das Licht an, verlassen ihn wieder, das Licht brennt weiter. Diese schlechte Angewohnheit kostet Strom und damit Geld. Fällt es Ihnen schwer, Lichter tatsächlich wieder auszuschalten, versuchen Sie es doch mit Bewegungsmeldern im Flur oder Treppenhaus. Um die Stromkosten für Licht generell zu senken, empfiehlt es sich außerdem, herkömmliche Glühbirnen gegen LEDs zu ersetzen. Diese sind zwar in der Regel teurer in der Anschaffung, aber sie halten länger und brauchen weniger Strom.

Kino-Feeling im Eigenheim: Fernseher, DVD-Player und Co.

Keine Sorge, Sie müssen nicht auf Ihren gemütlichen Abend vor dem Fernseher verzichten. Natürlich verbraucht die aktive Nutzung reichlich Strom, der heimliche Stromfresser ist aber der Standby-Modus. Fernseher, DVD-Player oder Spielekonsole sind durchgehend in Betrieb, obwohl der Bildschirm schwarz ist. Ein Indiz dafür ist beispielsweise das leuchtende rote Lämpchen an Ihrem Fernseher. Deshalb sollten Sie alle Geräte, die sie nicht verwenden, tatsächlich vom Stromnetz trennen.

 


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Ich bin dann mal offline: Computer, Bildschirme, Router

Ähnliches gilt auch bei Computer und Co. Der Standby-Modus und durchgehend aktive Router sind wahre Stromfresser. Schalten Sie, wenn Sie nicht Zuhause sind oder schlafen, die Gerätschaften ganz aus. Denn sind wir einmal ehrlich: Manchmal tut es ganz gut, ein paar Stunden offline zu sein. 

 

Volle Ladung und darüber hinaus: Ladekabel für Handy und Co.

Bei Ladekabel und Co. heißt es: Ziehen Sie den Stecker! Denn auch wenn kein Gerät am Kabel hängt, frisst es genüsslich Strom. Das gilt übrigens auch für vollständig aufgeladene Objekte, die sich noch im Stromkreislauf befinden. Denn unabhängig davon, ob der Akku-Stand am Handy 10 Prozent oder 100 Prozent anzeigt, es wird stets die gleiche Menge Energie über das Ladekabel abgegeben. Laden Sie deshalb ihr Telefon oder sonstige Geräte mit kurzer Ladezeit besser nicht über Nacht auf. Das Geldbörserl dankt’s.

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