29.10.2021

Humoriger Abend mit Eckel und KundInnen

Beim Fest für Oberbank SparerInnen verbreitete sich am Donnerstag, den 28.10.2021, anlässlich des Weltspartages im Donau-Forum verschwenderisch gute Laune. Anlass dazu gab der beliebte Kabarettist Klaus Eckel.

Im Bild: Kabarettist Klaus Eckel; Foto: Eric Krügl

 

Sparen braucht gute Partner

Generaldirektor Franz Gasselsberger vermeldete im eröffnenden Talk mit Moderatorin Sabine Lindorfer nach wie vor hohe Sparbucheinlagen. Die Lockdowns ließen die Guthaben zusätzlich anschwellen. Diese schmelzen allerdings bei anhaltend fehlender Verzinsung stetig dahin. Wer Verluste dennoch nicht akzeptieren möchte, der sollte sich alternativen Anlageformen zuwenden. Damit gehen aber auch höhere Risiken einher. Deshalb sei es ratsam, sich kompetente Unterstützung zu sichern. „Die Oberbank ist eine Bank für die gehobene Vermögensverwaltung. Die Kernkompetenz für Wertpapiere hat sich seit Jahren entwickelt.

Vor allem ist unsere persönliche Beratung, die Bereitschaft, Kunden langfristig zu begleiten, Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit stark ausgeprägt“,

so der Gastgeber.


Für Alexandra Halouska, Chefredakteurin der OÖ Krone, sei Sparen eines der Themen, die besonders viele Leser betreffen. Seit Sonntag erscheint deshalb die neue Serie „Reden wir übers Geld“.
Thomas Harrer, Leiter der Abteilung Privatkunden der Oberbank, ortete viele unterschiedliche Beratungs- und Veranlagungsbedürfnisse sowie Zwecke: vom Notgroschen bis zu Anschaffungen rund ums Wohnen, für die Ausbildung der Kinder und Enkel, für Wünsche wie Reisen, Wellnessen oder die Altersvorsorge zur Absicherung des Lebensstandards.

 

Pointen-Dauerfeuer und Lachsalven

Stimmungskanone Klaus Eckel, den sich zahlreiche Gäste nicht entgehen lassen wollten, schien bei seinem Programm „The Very Best Of Greatest Hits“ kaum einmal Luft zu holen. In Atem beraubendem Tempo präsentierte er sich als bedauernswerter Zeitgenosse, der zwischen Verstand, Emotionen und digitaler Technik förmlich zerrieben wird. Beim E-Banking zum Beispiel sei er als Kunde angehalten, alles allein zu erledigen – nur wenn er seinen Kredit nicht mehr bedienen kann, stehe der Exekutor vor der Tür. Dem verweigere er sich mit dem Hinweis, seine Exekution auch nur online abwickeln zu wollen. Bei IKEA wiederum warte er nur noch auf die nächste Stufe der Selbständigkeit, bei der der Verkäufer mit ihm in den Wald zum Baumfällen geht.


Auch der Verstand führe uns oft in die Irre: Angesichts von höchstens zwei Todesfällen pro Jahr seien die Angst vor Terrorismus und die Sicherheitsvorkehrungen übertrieben. „20 000 sterben hingegen an Diabetes – aber stehen deshalb die Konditoreien unter Bewachung?“
Gefühle können ebenfalls trügerisch sein: Die meisten lieben ihre Arbeit, die wenigsten arbeiten aber gerne – „höchstens, wenn der Chef herschaut!“


Kinder und Fortschritt überschätzt

Kinder an die Macht? Von wegen! Schon die Kleinen nutzen sie schonungslos aus. In der Sandkiste würde der Besitzer von 5 Baggern einem Knirps ohne solche Baufahrzeuge kein einziges abtreten: Sein Monopol wäre dahin, die Preise würden purzeln. Und eher er sich’s versehe, würde er nur noch Sandkuchen backen. „Oder werfen Sie einmal einen Schokoriegel in eine Gruppe von Kindergarten-Sprösslingen. Rapid-Hooligans muten dagegen wie eine Friedensbewegung an!“, ist Eckel überzeugt.


Schließlich gerät die Welt immer komplexer – Fortschritt ist aber nicht immer mit positiver Entwicklung gleichzusetzen. Beispiel: Früher brauchte er bei Flimmern mit der Faust nur einmal auf den Fernsehapparat zu hämmern – sofort war wieder FS1 zu sehen. Neulich habe er sich dabei die Hand gebrochen, Eurosport auf Programmplatz 99 einzustellen.


Bei der abschließend stürmisch geforderten Zugabe bekannte der Schnellredner, früher drei Logopädinnen in den Burnout getrieben zu haben. Die ausgelassene Stimmung des Publikums setzte sich beim finalen Umtrunk in der Oberbank-Vinothek fort.