29.10.2019 ‐ Eventnachbericht

Reichlich Humor zum Weltspartag

Die Tücken vieler Ängste stellte Kabarettist Andreas Vitasek am Montag, den 28. Oktober 2019 im überfüllten Donau-Forum mit „Austrophobia“ in den Mittelpunkt des Festes für Oberbank-SparerInnen.

Im Bild v.l.n.r.: Christian Kitzmüller (Redaktionsleiter "OÖ-Krone"), Andreas Vitásek, Josef Weißl (Vorstandsdirektor Oberbank), Foto: Eric Krügl

 

Mehr Mut bei der Veranlagung

Das gute, alte Sparbuch erfülle auch heute noch seinen Zweck, meinte Oberbank-Vorstandsdirektor Josef Weißl im Interview mit Moderatorin Sabine Lindorfer:

Einerseits verleiht es Sicherheit in Zeiten zunehmender Verunsicherung. Andererseits bildet es die Grundlage für Freiheit in wechselnden Lebensphasen. Auch folgende Erkenntnis gilt noch heute: Um besser zu leben, muss man in höhere Sparformen investieren.

Was die Oberbank von anderen Instituten unterscheide? Sie vergäbe zwar Kredite, bemühe sich aber auch besonders um Vertrauenswürdigkeit. Langfristige Kundenbegleitung und -bindung sei daher ein Qualitätsmerkmal seines Unternehmens. Oberbank-BeraterInnen berücksichtigen genau deren Verhältnisse und gehen auf ihre individuellen Bedürfnisse ein.

 

Christian Kitzmüller, Redaktionsleiter der OÖ Krone, hält das Thema Sparen auch für die LeserInnen wichtig. Daher liefere sein Medium stets umfassende, relevante und aktuelle Informationen, damit diese finanziell das Beste herausholen können.

 

Thomas Harrer, Leiter der Privatkunden-Abteilung der Oberbank, betonte ebenfalls, dass in der aktuellen Niedrigzinsphase die Vorteile des Sparbuchs wie Verfügbarkeit und Sicherheit weiter hoch im Kurs stünden. Darüber hinaus biete sein Institut in allen Veranlagungs-Segmenten attraktive Produkte wie Wohnsparen, Versicherungssparen oder Investmentfonds. Das Vermögensmanagement der Oberbank investiere für ihre KundInnen auch in gemischte Portfolios, die man mit monatlichen Beträgen oder Einmalerlägen aufbauen könne.

 

Kollektive Heiterkeit statt Angst vor Zwerchfellattacke

Für das Highlight des Abends sorgte in vergnüglicher Manier der bekannte Kabarettist und Schauspieler Andreas Vitasek. In Auszügen seines Programms „Austrophobia“ thematisierte er viele Phobien, die eigentlich Ängste ohne reale Grundlage darstellen. Argumente dagegen prallen am Angstgeplagten allerdings weitgehend ab. So erzeuge in ihm die für viele beruhigend wirkende Metapher „Ein Flugzeug schwimmt auf der Luft“ wiederum Angst vor dem Ertrinken. Auch leide Vitasek eigentlich nicht unter Höhenangst – bang werde ihm nur, wenn er in den Abgrund schaut. Die österreichische Phobie – die Angst vor allem, was mit unserem Land zu tun hat – zeige eigentümliche Züge: Sie könnte gar so weit gehen, dass viele Genugtuung verspüren, wenn ein befürchteter Unglücksfall tatsächlich passiert („Na, was habe ich gesagt?“). Auch Falcos Reaktion nach Bekanntwerden seines ersten Nummer-1-Hits in den USA passe in dieses Schema: „Jetzt ist alles aus…“ – es könne also nur mehr bergab gehen. Vitasek versuchte, dieser alpenländischen Grundmelancholie die Vorzüge unseres Landes entgegenzuhalten: „Wir haben das Wiener Hochquellwasser, die Meinungsfreiheit….gut, aber das Wasser ist wirklich einmalig!“ Außerdem entlarvte er den falschen Patriotismus: „Bin ich austrophob, wenn ich keine kitschige Dirndlromantik mag?  Ich bin gern daheim, komme aber nicht gerne nach Hause…“

 

Das Älterwerden erlebe der Kabarettist gleichfalls mit gemischten Gefühlen: „Mit 59 habe ich mich auf die ermäßigte Jahreskarte der Öffis ab 60 gefreut. Als ich 60 geworden bin, haben sie das Limit auf 62 erhöht. Mit 62 auf 63. Jetzt bin ich 63 und fahre schwarz!…63 ist schon alt – außer man stirbt, weil dann sagen die Leute: So alt war der ja noch gar nicht!“

 

Der lange Applaus am Schluss „nötigte“ den begnadeten Humoristen noch zu einigen Zugaben, bevor der Abend noch in der Oberbank-Vinothek fröhlich ausklang.