Home Gym planen und einrichten

Kampf den Kilos in den eigenen vier Wänden - flexibel und unabhängig

Der Fitnessraum zu Hause ist das Fitnessstudio der Stunde. Um sich den Traum vom eigenen Gym zu erfüllen, ist der handwerkliche Aufwand gar nicht so groß. Zunächst müssen Sie einfach ehrlich zu sich selbst und ihren sportlichen Aktivitäten sein.

 

Was spricht für einen privaten Fitnessraum und wann lohnt er sich?

  1. Sie nutzen das Gym regelmäßig: So können Sie die Kosten für Verein oder Fitnessstudio den Anschaffungskosten der Geräte gegenrechnen, und er amortisiert sich mit der Zeit.
  2. Die Trainingsmöglichkeit wird von mehr als einer Person genutzt: So wiegt die Kostenersparnis aus anderen sportlichen Aktivitäten doppelt.
  3. Sie sind bereits trainiert und können ohne fachkompetente Anleitung trainieren.

 

Haben Sie diese drei Punkte mit „Ja“ beantwortet, so sollten Sie sich nun detailliert mit den Vor- und Nachteilen beschäftigen. Diese gegeneinander abzuwägen, hilft Ihnen ebenfalls bei der Entscheidung.

 

Vorteile Fitnessraum

Nachteile Fitnessraum

Unabhängigkeit von Öffnungs- und Trainingszeiten von Fitnessstudios und Vereinen Anschaffungskosten für Cardio- und Trainingsgeräte sowie Gewichte
Unabhängigkeit von Tages-, Jahreszeiten und Witterung Trainieren ohne fachkompetente Anleitung, höheres Verletzungsrisiko
Optimale Hygiene der Geräte Es muss ausreichend Platz vorhanden sein, Wohnraum wird langfristig blockiert
Individuelle Ausstattung entsprechend eigener Vorlieben und Trainingsgewohnheiten Trainingsgeräte sind meist sperrig und können bei Nicht-Nutzung des Zimmers nicht einfach weggeräumt werden
Kein Zeitdruck, Trainieren im eigenen Tempo Höheres Verletzungsrisiko ohne Trainingspartner
Zeit- und Kostenaufwand für Anfahrt und ggf. Parkplatz entfällt hochwertigere oder professionellere Geräte sind teuer

 

Heimstudio step-by-step richtig planen

Die Entscheidung für das Home Gym ist gefallen. Noch immer geht es aber nicht darum, welche Trainingsgeräte angeschafft werden. Denn nun müssen diese Fragen geklärt werden:

 

1. Wo soll der Fitnessraum eingerichtet werden?

Wählen Sie einen geeigneten Bereich in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung, am besten einen separaten Raum wie beispielsweise Gästezimmer, Keller, Dachboden oder Garage. Beachten Sie den Bodenbelag im Raum, denn auf Laminat- und Holzböden müssen Sie rutschfeste Unterlagen legen. Der Raum sollte sich auch über ein Fenster gut durchlüften.

 

2. Steht ausreichend Platz zur Verfügung?

Das ist abhängig davon, wie Sie Ihren Fitnessraum einrichten möchten und wie viele Geräte darin stehen sollen. Sie sollten jedenfalls genügend Bewegungsfreiheit haben und sich nicht eingeengt fühlen.

 

3. Wie viel darf das Home Gym kosten?

Legen Sie ein Budget fest. Je nach Anzahl und Qualität der Geräte kann ein Fitnessraum schnell ins Geld gehen.

 

4. Was möchten Sie trainieren?

Überlegen Sie, welche Muskelgruppen Sie trainieren möchten und legen Sie dann die benötigten Fitnessgeräte fest. Das ist besonders wichtig, wenn Ihnen nur begrenzt Platz zur Verfügung steht. Setzen Sie in einem solchen Fall Prioritäten und schaffen Sie nur das an, was Sie auch wirklich benutzen werden.

 

5. Welche Geräte sollen angeschafft werden?

Sie sind zwar kein professionelles Fitness-Studio: Achten Sie aber trotzdem auf Qualität. Minderwertige Ware, die schlecht verarbeitet ist, kann schnell kaputt gehen oder sogar ein Unfallrisiko in sich bergen. Informieren Sie sich im Internet, in Fachmagazinen oder Foren. Qualitäts-Geräte können Sie oft gebraucht günstig erwerben.

 


Fotoquelle: Shutterstock

 

Must-haves und Nice-to-haves

Einige Dinge sollte Ihr Fitnessraum auf jeden Fall haben, damit Sie effektiv und sicher trainieren können. Andere sind optional und können später angeschafft werden:

 

Must-haves

Nice-to-haves

Bodenmatten: sie schonen Rücken und Gelenke, sorgen für besseren Halt Spiegel: damit können Sie Ihre Haltung korrigieren
Übungsanleitungen: als Print, App oder Videos Entertainment wie TV und Musik
Hanteln, Gewichte, Seil, Kettlebells, Bälle Großgeräte für Kraft und Ausdauer
Geeigneter Bodenbelag wie PVC, Gummi oder Nadelfilz Ballettstange
Wasser, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen Whiteboard für Trainingsziele oder Trainingspläne mit Übungen und Wiederholungen
Handtücher zum Unterlegen  

 

Fitness in der Wohnung

In einer Wohnung hat nicht jeder ausreichend Platz für einen eigenen Fitnessraum oder auch nur für ein größeres Fitnessgerät. Glücklicherweise gibt es aber einige platzsparende Sportgeräte, die Sie nach dem Training problemlos wieder verstauen können. 

 

Mobilitätstrainer für starke Waden - passt unter den Schreibtisch

Der Mobilitätstrainer kann dank seiner geringen Größe nicht nur platzsparend verstaut, sondern sogar unter einem Tisch verwendet werden – beim Arbeiten oder Fernsehen zum Beispiel!

 

Klimmzugstange - passt unter den Türrahmen

Effektive Rückenübungen sind auch ohne große Sportgeräte im Fitnessstudio möglich. Eine Klimmzugstange lässt sich ganz einfach an einem gewöhnlichen Türrahmen installieren.

 

Widerstandsbänder für Ganzkörpertraining - passen in jede Schublade

Mit Fitnessbändern kräftigen Sie diverse Körperpartien, wie Bauch, Beine und Po. Einfach und schnell verstaut können Sie das Fitnessband auch überall mit hinnehmen.

 

Achtung! In einer Wohnung kann Sport in den Ohren des Nachbarn zur Ruhestörung werden. Ein Laufband etwa auf einem knarrenden Parkett birgt Konfliktpotenzial. Hier kann eine passende Bodenmatte helfen, die Geräusche zu reduzieren.

 

Und damit nun ein frohes und erfolgreiches Trainieren!

 

Quellen u.a.:

https://mein-bau.com/50780/fitnessraum-zuhause-einrichten-ueberblick-und-todos/

https://www.rtl.de/cms/sport-zu-hause-diese-fitnessgeraete-sind-ideal-fuer-kleine-wohnungen-4528794.html

 

Dieser Artikel wurde am 28. August 2020 erstellt.

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