Renovieren: Planung ist „das halbe Leben“

Vor allem der Zeitfaktor und notwendige Arbeiten werden laut Umfrage unterschätzt.

Jede Immobilie wird früher oder später einmal saniert. Was dabei jedoch oft falsch eingeschätzt wird, sind der Arbeitsaufwand und die Zeit dafür. Zu diesem Ergebnis kommt das market Institut in einer Befragung für #jetztwohnen.

 

Nichts ist wichtiger als das Zuhause, und jeder will sich in den eigenen vier Wänden wohlfühlen. Am Anfang steht bei allen daher der Wunsch nach „schöner wohnen“. Die Steigerung des Wohnkomforts in Verbindung mit einer optischen Veränderung ist auch das Hauptargument, weshalb eine Renovierung in Angriff genommen wird.  Eine moderne Einrichtung, eine neue Küche, ein neues Bad sollen es sein. Manches ist auch kaputt und gehört erneuert oder ausgetauscht – etwa die Heizung oder Fenster.

 

Organisationstalent ist gefragt!

Doch Achtung! Bevor gestartet wird, sollten Sie gut planen und darüber nachdenken, wie Sie ihr Leben während der Renovierung organisieren:

 

  • In welcher Reihenfolge gehe ich die einzelnen Arbeiten an? Erst ausmalen und dann Boden abschleifen oder neuen Boden oder Fliesen legen oder umgekehrt?
  • Wohin mit dem Mobiliar?
  • Wo wohne/schlafe ich während der Renovierung?
  • Kann ich währenddessen noch Bad und/oder Toilette nützen? Kann ich noch in die Küche?
  • Wie entsorge ich? Fährt man mit den alten Materialien ins Baustoffsammelzentrum oder organisiert man sich am besten gleich einen Container?

 

Fragen über Fragen, die geklärt werden müssen.

 

Fotoquelle: iStock

 

40 Prozent unterschätzen die Dauer und Arbeitsschritte der Renovierungsarbeiten

Umbauarbeiten finden übrigens zumeist im Bad (Sanitärinstallationen sind übrigens die aufwendigste Renovierungsarbeit), in der Küche sowie an den Wänden (Malerei, Tapezierarbeiten und Innenputzarbeiten) und Böden statt. Grobe Arbeiten konzentrieren sich auf das Heizsystem, auf Fassade und Dämmung, aber auch auf das Dach. Gut 70 Prozent arbeiten dabei mit Professionistinnen und Professionisten zusammen, hinzu kommt Eigenleistung und bei gut einem Drittel bringen sich auch Freunde und Bekannte unbezahlt als ArbeiterInnen ein.

 

Was sich dabei oft herausstellt: Wenn man einmal mit dem Renovieren beginnt, hört man so schnell nicht wieder auf: Aus ein paar geplanten Arbeiten und Reparaturen werden in der Regel einige mehr, es dauert daher länger und aus der Renoviererin und dem Renovierer wird schnell eine Generalsaniererin bzw. ein Generalsanierer.

 

Birgit Starmayr vom market Institut: „Im Nachhinein betrachtet geben 40 Prozent der Renoviererinnen und Renovierer sowie Saniererinnen und Sanierer offen und ehrlich zu, dass sie die Zeitachse ganz klar unterschätzt haben. Rund die Hälfte (allerdings jene, deren Arbeiten leichter abschätzbar waren), spricht von einer richtigen Einschätzung.“

 

Alle jene, die die Renovierung noch vor sich haben, denken, dass sie im Schnitt mit vier unterschiedlichen Arbeiten (wie Sanitärinstallationen, neue Böden oder Fliesen, Küchenerneuerung, neue Fenster, etc.) durchkommen werden; und das mit einem zeitlichen Aufwand von rund 80 Tagen. Renoviererinnen und Renovierer, die die Arbeiten schon hinter sich haben belehren diese jedoch eines Besseren: Es sind letztendlich durchschnittlich acht unterschiedliche Arbeiten geworden, die 185 Tage in Anspruch genommen haben.

 

Fotoquelle: iStock

 

Birgit Starmayr

market Institut

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