Richtig renovieren

Eine Kooperations-Serie mit den OÖ Nachrichten

Jede vierte Österreicherin bzw. jeder vierte Österreicher wird in naher Zukunft ihr bzw. sein Heim renovieren – ein Projekt, das gut geplant sein will. Aus einer kleinen „Verbesserung“ wird oftmals schnell ein größeres Renovierungsprojekt oder sogar eine Generalsanierung des Eigenheims.

 

Im Rahmen einer Marktforschung hat die Oberbank erhoben, wie Frau und Herr Österreicher an das Projekt "Renovieren des Eigenheims" herangehen und worauf es dabei ankommt. Weiters unterstützt Sie die Oberbank in Kooperation mit den OÖ Nachrichten mit interessanten und hilfreichen Informationen bei Ihrem persönlichen Sanierungsprojekt.

 

Lesen Sie nachfolgend worauf Sie bei der Renovierung achten sollten:

 

Richtig renovieren

OÖN-Serie, 1. Teil: Jeder vierte Österreicher wird in naher Zukunft sein Heim renovieren – ein Projekt, das gut geplant sein will

 

Die einen wollen das Bad renovieren, die anderen aus ihren eigenen vier Wänden ein Smart Home machen. Und wieder andere wollen die Energieeffizienz ihres Hauses steigern. Tatsache ist: Ein Viertel der österreichischen Haushalte wird in den kommenden zwei Jahren Renovierungen durchführen, wie eine von der Oberbank beim Forschungsinstitut Market in Auftrag gegebene Studie zeigt. Rund 300.000 Österreicher werden außerdem ihr Heim einer Generalsanierung unterziehen. Befragt wurden mehr als 1000 Häuslbauer, Wohnungs- und Hauskäufer, Renovierer und Generalsanierer.

 

Das eigene Haus, 42 Jahre alt: Zu 60 Prozent wird das eigene Haus, das im Durchschnitt doch schon 42 Jahre alt ist, erneuert. Dabei denken die zukünftigen Sanierer, dass sie im Schnitt mit vier unterschiedlichen Arbeiten (wie Sanitärinstallationen, neue Böden/Fliesen, Küchenerneuerung, neue Fenster, etc.) mit einem zeitlichen Aufwand von rund 80 Tagen durchkommen werden. Renovierer, die die Arbeiten schon hinter sich haben, haben allerdings ganz andere Erfahrungen gemacht: Es sind letztendlich durchschnittlich acht unterschiedliche Arbeiten geworden, die 185 Tage in Anspruch genommen haben. Generalsanierer arbeiten sogar ein ganzes Jahr an ihren Sanierungsplänen.

 

Der Finanzierungsplan: 30 Prozent der Renovierungsarbeiten werden meist – auch das zeigte die Studie – über die Hausbank fremdfinanziert. Das durchschnittliche Finanzierungsvolumen liegt bei 120.000 Euro. Mit zunehmendem Umfang der Renovierungsarbeiten steigt die Finanzierungsquote auf rund 60 Prozent. Rund 45.000 Familien in Österreich wollen außerdem in den kommenden zwei Jahren ein Einfamilienhaus bauen. Dafür werden im Durchschnitt 350.000 Euro an Fremdfinanzierung aufgenommen. „Wohnraum-Finanzierung ist überwiegend Vertrauenssache“, sagt der Generaldirektor der Oberbank, Franz Gasselsberger. Die Hausbank sei die erste Anlaufstelle bei Fragen der Finanzierung. 78 Prozent der Häuslbauer und 70 Prozent der Haus- bzw. Wohnungskäufer lassen sich von ihrer Hausbank beraten. Die Untersuchung zeige, dass Transparenz der Finanzierung und die Kompetenz des Beraters die entscheidenden Kriterien für die Entscheidung seien. Überdies präferieren 75 Prozent das Gespräch mit ihrem Berater in ihrer Filiale. Laut Gasselsberger liege der Zuwachs der Oberbank bei der Kreditvergabe bei sieben Prozent und damit über dem Marktdurchschnitt.


Zahlenspiele: Auffallend ist, dass Renovierer mit durchschnittlich 51 Jahren deutlich älter sind als Generalsanierer mit 42 Jahren, Haus- und Wohnungskäufer sowie Häuslbauer sind im Schnitt 38 Jahre alt. Das durchschnittliche Haushalts-Nettoeinkommen aller Gruppen liegt über 3.000 Euro.

 

Die Hürden: Interessantes Ergebnis der Untersuchung ist die Differenz zwischen erwarteten Problemen und den tatsächlich eingetretenen: Während zukünftige Bauherren bzw. Sanierer mit Problemen bei der Finanzierung und behördlichen Auflagen und/oder Bewilligungen rechnen, sind diese Hürden in der Realität marginal. Als echte Ärgernisse stellen sich Planungsfehler, unpräzise Abwicklung durch Handwerker, Terminverschiebungen und Kostenüberschreitungen heraus.

 

Für den Durchblick beim Fensterkauf

OÖN-Serie „Richtig sanieren“, 2. Teil: Mit neuen Fenstern kann nicht nur Energie gespart werden, sie verleihen auch ein neues Raumgefühl

 

Lass Licht, Luft und Sonne herein! Gerade in Zeiten von Corona tut es gut, die Fenster zu öffnen und so vielleicht auf neue Gedanken zu kommen. Vielleicht sogar die Idee zu spinnen, die in die Jahre gekommenen Fenster zu sanieren oder zu tauschen. Potenzial gibt es. So wurden laut Statistik Austria rund drei Viertel der Gebäude in Österreich vor dem Jahr 1990 errichtet. Davon sind aus energetischer Sicht mehr als 60 Prozent akut sanierungsbedürftig. Laut einer weiteren Studie der deutschen Energieagentur „dena“ könnten durch thermische Sanierungsmaßnahmen mehr als drei Viertel des Energiebedarfs eingespart werden. Besonders Fenster sind ein wichtiger Faktor. Durchschnittlich entweichen durch diese rund 25 bis 30 Prozent der Wärme eines Hauses – wie Internorm-Miteigentümer Christian Klinger und Josko-Geschäftsführer Johann Scheuringer wissen. Mit einem hochwertigen Fenster können jährlich bis zu 900 Liter Heizöl im Haus eingespart werden. Das Einsparpotenzial macht sich durch den voranschreitenden Klimawandel auch im Sommer bezahlt. Durch qualitativ hochwertige Fenster verbunden mit einer integrierten Beschattung kann hohen Temperaturen entgegenwirkt werden und eine Klimaanlage überflüssig werden. Denn eine energetische Optimierung der Gebäude hilft gegen Kälte wie Hitze gleichermaßen.

 

„Das Wichtigste bei der Sanierung ist eine fachgerechte und kompetente Beratung. Je besser die Planung, umso reibungsloser kann das Vorhaben umgesetzt werden“, sagt Christian Klinger. Der Fenstertausch geht mittlerweile rasch und sauber ohne Einschränkungen der Bewohner vonstatten, aber je nach Anforderungen ist eine fachgerechte Detailarbeit unabdingbar. Gerade im Anschlussbereich zum Mauerwerk kann es bei unsachgemäßer Montage zu starken Wärmeverlusten kommen. Bei der Sanierung ist es daher entscheidend, nicht an der falschen Stelle zu sparen und sich kompetente Beratung zu holen – auch über digitale Beratungsmöglichkeiten.

 

Für Johann Scheuringer bietet eine Renovierung die Möglichkeit, einem Gebäude ein völlig neues Raumgefühl zu verleihen: „Der Wunsch nach mehr Helligkeit, Transparenz und Leichtigkeit des Raumgefühls ist derzeit einer der wichtigsten Trends beim Bauen. Das bringt einen wirklichen Mehrwert an Lebensqualität – und natürlich machen sich die Investitionen auch bei den Betriebskosten sehr angenehm bemerkbar.“

 

Auch wenn die Fenster zur Gänze aus Eigenmitteln finanziert werden können, lohnt sich ein Gespräch mit dem Bankberater. „Der zeigt, welche Förderungen es gibt und in welcher Höhe diese in Anspruch genommen werden können“, sagt Kathrin Viehböck (stellvertretende Leiterin Privatkundengruppe) von der Oberbank Linz-Donaulände.

 

Wenn das Dach über dem Kopf erneuert werden muss

OÖN-Serie „Richtig sanieren“, 3. Teil: Wie lange hält ein Dach, wie erkennt man Schäden, worauf soll man beim Sanieren aufpassen?
 

Die Redewendung „ein Dach über dem Kopf haben“ kennt jeder. Der Spruch dürfte erstmals im 18. Jahrhundert verwendet worden sein. Fix ist: Ohne Dach hat kein Haus Bestand. So soll der „Hut“ – abhängig vom Dachmaterial – alle 25 bis 40 Jahre saniert werden.

 

Dass ein Dach repariert oder erneuert werden muss, lässt sich etwa im Winter, und zwar bei Schnee, feststellen. An undichten Stellen, beispielsweise bei beschädigten Dachziegeln, in der Nähe des Rauchabzuges oder beim Anschluss von Dachfenstern oder Gauben, tritt Wärme aus dem Gebäude aus und taut den Schnee auf. So kann man leicht erkennen, ob es Leckagen, Fehler in der Dämmung, aber auch in der Dachhülle gibt.

 

Es bietet sich außerdem eine Dachsanierung an, wenn der Besitzer vorhat, auch andere Renovierungsarbeiten durchführen zu lassen. „Wenn das Gebäude einen Vollwärmeschutz erhält oder Malerarbeiten anstehen, ist das gesamte Haus eingerüstet“, sagt Robert Landegger von der gleichnamigen Dachdeckerei in Linz. Symbiosen entstehen.

 

Noch einen wichtigen Punkt spricht Landegger an, den jeder in der Zunft unterschreiben wird: „Eine Dachsanierung hilft Energiekosten zu senken und steigert den Wert des Eigenheims.“ Es geht also um die Verbesserung der Wärmedämmung für geringere Heizkosten und mehr Wohnkomfort.

 

Wie man bei einer Dachsanierung richtig vorgeht und worauf man achten soll, weiß Bettina Reichl, Privatkundenberaterin und Wohnbau-Spezialistin der Oberbank Linz-Landstraße: „Gleich nach dem Gespräch mit dem Professionisten für Dachsanierungen ist ein Termin mit dem Wohnbauberater von Vorteil. Er zeigt Ihnen, welche Fördermöglichkeiten für das Bauprojekt in Frage kommen.“

 

Badsanierung

OÖN-Serie „Richtig sanieren“, 4. Teil: Ein neues Bad steigert den Wert einer Immobilie, dazu werden Geld und Ressourcen gespart
 

Manchmal sind Badsanierungen unvermeidbar. Produktverschleiß, hoher Pflegeaufwand, Änderung der optischen und gesundheitlichen Bedürfnisse und zu guter Letzt der Wunsch nach mehr Komfort machen eine Sanierung oftmals notwendig. Gut geplant und gut ausgeführt wird nicht nur der Wert einer Immobilie gesteigert, sondern auch langfristig Geld und Ressourcen gespart.

 

Eine Investition in ein neues Bad ist eine Entscheidung für viele Jahre, wissen Jasmin Holter-Hofer und Michael Holter, Geschäftsführer vom Sanitär- und Heizungsgroßhändler mit Firmensitz in Wels. Vieles ist zu bedenken. So sind Sanierungsbäder oft hochwertiger ausgestattet als das Ursprungsbad. Das Sanierungsbad ist meistens auch barrierefrei geplant – schließlich wird man ja nicht jünger: höhenverstellbare Waschtische, bodenebene Duschtassen, Badewannen mit erleichtertem Einstieg und rutschhemmende Oberflächen zeichnen das Bad von morgen aus. Antibakterielle und zugleich pflegeleichte Oberflächen bringen Zeit und Kostenersparnis ins neue Bad.

 

„Die Besinnung auf den Wert des Wassers wird zu einer immer wichtigeren Größe bei der Badplanung“, weiß man bei Holter. Elektronikarmaturen sind berührungslos und daher hygienisch. Gerade in Zeiten wie diesen ein wichtiger Faktor. Darüber hinaus sind sie mit automatischen Wasserstoppfunktionen ausgestattet und können bei gleichem Komfort um bis zu ein Drittel Wasser und zugleich Geld sparen.

 

Ein Holter-Tipp: Die Badsanierung beginnt im Keller. Zu viel Kalk im Leitungsnetz kann zu bleibenden Schäden an Armaturen und Keramik führen und die Hygiene beeinträchtigen. Der Einbau einer Wasserenthärtungsanlage ist empfehlenswert.

 

„Einfach drauflos zu starten“ ist bei der Badsanierung – wie eingangs erwähnt – also ganz und gar keine gute Idee. Die einzelnen Maßnahmen sollten aufeinander abgestimmt, Informationen über technische Machbarkeit eingeholt sowie der finanzielle und zeitliche Rahmen bestimmt werden. Spätestens jetzt gilt es, eine grundsätzliche Entscheidung über eine Teil- oder Vollsanierung zu treffen und wer der Handwerkspartner der Wahl sein wird. „Genauso wie ein Auto kann natürlich auch ein Bad per Kredit finanziert werden. Denn von dieser Modernisierung profitieren Sie über Jahrzehnte“, sagt dazu Andreas Stockinger, Gruppenleiter Privatkunden bei der Oberbank Wels.

 

Wie aus dem Keller ein behaglicher Raum wird

OÖN-Serie „Richtig sanieren“, 5. Teil: Über die wichtigsten baulichen Maßnahmen, aber auch das richtige Lüften der Räume

 

Sauber und trocken soll er sein. Und wer weiß, vielleicht ist sogar Platz für ein kleines, feines Fitnessstudio oder ein Homeoffice, das in Corona-Zeiten an Bedeutung gewonnen hat. Tatsächlichkann mit einigen wenigen baulichen Maßnahmen im Keller schöner Wohnraum entstehen. Dafür muss das Fundament des Gebäudes aber in den meisten Fällen saniert werden.

 

Bevor mit den Arbeiten begonnen wird, sollte man sich aber darüber im Klaren sein, „dass das Wichtigste das Lüftungsverhalten ist. Das kann jeder selbst beeinflussen und viel verändern“, sagt Matthias Schütz, Geschäftsführer von Priesner Bau in Ottensheim. Sein Tipp: Bei feuchten Kellern im Sommer (warm und feucht) nicht lüften, da sich Kondensat an den kühleren Kellerwänden und am Boden ablegt und so nur noch mehr Feuchtigkeit in den Raum kommt. Gelüftet werden sollte also, wenn es draußen nicht zu warm und trocken ist.

 

Wann wird es aber Zeit, den Keller zu sanieren? „Sobald Schimmel oder Feuchtigkeit sichtbar werden, sind die Ursachen zu ermitteln und sollte gehandelt werden“, sagt Schütz. Feuchte Kellerwände sollten von außen freigelegt, abgedichtet („Vertikalabdichtung“) und mit einer Wärmedämmung versehen werden. Dazu sollte eine fachgerechte Drainage gelegt werden, weil der Keller bereits freigelegt und der Aufwand gering ist. Damit die Wand von unten keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann, gibt es verschiedene Möglichkeiten einer „Horizontalsperre“ (etwa Injektionen oder Bleche, um die Kapillarwirkung zu unterbinden). Nach der Trockenlegung ist der Feuchteschaden zu beheben. Sanierputz transportiert dabei Feuchtigkeit besser ab. Putzausbesserung ist übrigens keine Ursachenbehebung, sondern nur Schadensbehebung. Auch der gewählte Innenanstrich muss diffusionsoffen sein, um das Abtrocknen der Mauer nicht zu behindern. Bei einer Gesamtsanierung ist der Bodenaufbau samt Abdichtung/Wärmedämmung/Estrich auf den neuesten Stand zu bringen.

 

Die Vorteile einer Sanierung

 

„Eine Generallösung für eine Kellersanierung oder Trockenlegung gibt es nicht. Jedes Gebäude ist anders, viele Rahmenbedingungen müssen berücksichtigt werden“, sagt Experte Schütz. Die Vorteile einer Sanierung liegen auf der Hand: „Der Energiebedarf wird geringer, dazu kommt mehr Behaglichkeit – und der Wert der Immobilie wird erhalten oder gesteigert.“

 

Wer ein derartiges Projekt plant, sollte sich natürlich auch über die Finanzierung Gedanken machen. Barbara Zellinger, Privatkundenbetreuerin in der Oberbank Ottensheim, sagt dazu: „Der Keller ist das Fundament eines Hauses und ist daher sehr wichtig. Genauso wichtig ist die Wahl der richtigen Finanzierung. Auch beim Ausfüllen der Förderanträge sind wir behilflich.“

 

Rezepte, wie die Küche wieder an Charme gewinnt

OÖN-Serie „Richtig sanieren“, 6. Teil: Wer eine Küche renovieren will, ist gut beraten, die Funktionalitäten unter die Lupe zu nehmen

 

Das Coronavirus hat vielen Österreichern Gusto auf eine neue Küche gemacht. Mit ein Grund: Die Menschen kochen so viel zu Hause wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Eine Entwicklung, die sich bei Händlern und Erzeugern mit einer gestiegenen Nachfrage, aber auch längeren Lieferzeiten niedergeschlagen habe. Die OÖN berichteten. Worauf sollte aber geachtet werden, wenn die Küche saniert wird?

 

Wer eine Küche renovieren möchte, ist gut beraten, wenn er die Funktionalitäten genauer unter die Lupe nimmt: Funktionieren etwa die Auszüge noch einwandfrei? Sind die Dämpfer noch voll funktionstüchtig? Sitzen Scharniere fest und erfüllen diese ihren Zweck?

 

Neben dem Tausch von Küchengeräten kommt natürlich auch der Tausch einer Rückwand in Frage. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten – die Auswahl reicht von Glasrückwänden über Arbeitsplattendekore und Colorrückwänden in Trendfarben bis hin zu Hochglanz- und Echtholzwänden. Je nach Farbgebung und Material verleiht dies einer Küche sofort einen ganz anderen Charme.

 

Auch Elektrogeräte gibt es heute in schickem Design. Kaffeemaschine, Wasserkocher oder Milchaufschäumer zum Beispiel werten Küchen extrem auf. Ebenso verhält es sich mit einer neuen Design-Armatur für die Spüle. Die wohl schnellste und einfachste Methode, eine Küche zu renovieren, ist das Austauschen der Griffe. Dabei sollten zuerst die alten Griffe von den Fronten abgeschraubt werden. Die frei gewordenen Bohrlöcher und deren Abstand dienen als Maßeinheit beim Kauf der neuen Griffe, denn diese sollten entweder die vorhandenen Bohrungen nutzen oder sie überdecken.

 

Wer bereit ist, in eine Küche zu investieren, stellt sich natürlich auch die Frage, ob es nicht vielleicht doch gleich eine ganz neue sein darf. Die Expertenmeinung dazu ist ganz klar – nach 15 bis 18 Jahren ist eine Küche so in die Jahre gekommen, dass es durchaus eine neue sein darf. Andreas Hirsch, Geschäftsführer von ewe-Küchen, ergänzt: „Wer sich das letzte Mal vor so vielen Jahren mit einer Küchenplanung beschäftigt hat, wird erstaunt und begeistert sein, welche Möglichkeiten es heute gibt, um das Kochen und die Handgriffe in der Küche so praktisch, einfach, effizient und ergonomisch wie möglich zu gestalten, sodass wirklich alles leicht von der Hand geht.“

 

Das Repertoire reicht dabei von effizienten Stauraumlösungen, die wirklich jeden Winkel optimal nutzen, über maßgeschneiderte Ergonomiekonzepte und perfektes Arbeitslicht bis hin zu unzähligen Farb- und Designvarianten.

 

Übrigens: Die Küche ist ein zentraler Raum in den eigenen vier Wänden. So gab es (vor Corona) Statistiken, nach denen ein Mensch im Schnitt zwei Jahre und zwei Monate mit Kochen und Zeit in der Küche verbringt.

 

Damit das Geld beim Heizen nicht verbrannt wird

OÖN-Serie „Richtig sanieren“, 7. Teil: Die aktuellen Förderungen reduzieren die Kosten bei einem Umstieg erheblich

 

Egal, ob Sie Mieter oder Hausbesitzer sind: Bevor im Herbst die Heizung das erste Mal aufgedreht wird, sollte diese unbedingt einem kleinen „Gesundheits-Check“ unterzogen werden. Nicht nur, dass so Schäden frühzeitig entdeckt und behoben werden können, zusätzlich bringt eine gut funktionierende und vor allem korrekt eingestellte Heizanlage einen großen Heizmehrwert und Ersparnisse bei den Heizkosten. Vielleicht fällt dann auch die Entscheidung, die Heizung generell zu sanieren.

 

Auf was in so einem Fall geachtet werden soll? „Bei der Kaufentscheidung sollten die Wartungs- und Betriebskosten eine wesentliche Rolle spielen“, sagt Peter Leitner, Geschäftsführer des Wärmepumpenspezialisten KNV Energietechnik in Schörfling am Attersee. Auch die Preisstabilität des Energieträgers sollte maßgeblich in die Entscheidung miteinbezogen werden.

 

Dazu hänge der Aufwand für bauliche Anpassungen stark vom neuen Heizungssystem ab. „Es ist bei einer Sanierung oder Umstellung auf jeden Fall darauf zu achten, dass sämtliche Kosten berücksichtigt werden“, sagt Leitner, der einen weiteren, wesentlichen Punkt bei der Heizung anspricht: „Die Nutzung unbegrenzt vorhandener Umweltenergie wird immer wichtiger.“ Daher gelte: „Der Tausch von Heizungen mit fossilen Brennstoffen leistet einen erheblichen Beitrag zum Schutz bzw. der Erhaltung unserer Natur und unseres Lebensraums. Abhängig vom System ergeben sich erhebliche Zeit- und Kostenvorteile im Betrieb.“

 

Laut der Landesregierung gibt es in Oberösterreich noch rund 100.000 Öl-Zentralheizungen. Wer auf ein nachhaltiges Heizungssystem umsteigt, kann noch bis Ende des Jahres um Förderungen in der Höhe von bis zu 8.900 Euro bei Bund und Land ansuchen. Leitner: „Die aktuellen Förderungen reduzieren die Kosten für den Umstieg erheblich.“

 

Karl Ochsner von Wärmepumpen Ochsner in Linz empfiehlt außerdem: „Der Tausch der Heizungsanlage ist kosten-/nutzentechnisch eher zu empfehlen als eine thermische Sanierung des Gebäudes. Wir raten zu einer Isolierung der oberen Geschoßdecke, so bleibt die Wärme im Raum.“ Naturgemäß macht er für Wärmepumpen Werbung.

 

 

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