Tapezieren statt streichen!

So kleben Sie sich die Räume schön

Wenn Sie Ihren Räumlichkeiten mehr Charakter verleihen wollen, ist eine Tapete genau das Richtige. Tapeten liegen wieder absolut im Trend. Mit der richtigen Wahl des Musters oder der Farbe, verleihen sie jedem Raum einen zeitgemäßen Look und einen ganz individuellen Charakter.

 

Von elegant bis modern, von kühl bis behaglich – die unterschiedlichen Muster und Farben von Tapeten lassen keine Wünsche offen. Jeder Raum wird zu einem Highlight, egal ob man voll tapeziert oder ob die Tapete als Hingucker fungiert, um nur eine einzige Wand in Szene zu setzen. Aber nicht nur die grenzenlose Vielfalt an Mustern und Farben ist ein Pro. Es gibt wesentlich mehr Vorteile einen Raum zu tapezieren, statt zu streichen.

 

Die Vorteile im Überblick:

 

  • Tapezieren ist einfacher und geht schneller
  • Löcher in den Wänden werden durch Tapeten erfolgreich verdeckt
  • Je nach Art können Tapeten wärmeisolierend wirken und Schall dämpfen
  • Tapezieren macht weniger Dreck
  • Die Musterauswahl ist riesig

 

Farben und Muster – Die Qual der Wahl

Die Farbe der Wände macht den Charakter eines Raumes aus und ist entscheidend für die Atmosphäre. Das liegt daran, dass Farben unterschiedlich auf die Psyche des Menschen wirken. Warme Töne wie Braun, Orange oder Gelb, erzeugen ein Gefühl von Behaglichkeit. Kühle Töne wie z.B. Blau werden gerne in Räumen verwendet, die zur Entspannung dienen. Die Farbe Grün sorgt für Ruhe, Kreativität und Sicherheit. Bevor Sie sich also für eine Tapete entscheiden, sollten Sie sich darüber im Klaren sein welche Wirkung der Raum transportieren soll.

 

Natürlich soll die Tapete farblich mit der Einrichtung harmonieren, weshalb es auch wichtig ist, sich bezüglich des Musters Gedanken zu machen. Auch die Raumgröße sollte bedacht werden: Kleine Räume wirken bei hellen oder glänzenden Tapeten und kleinen Mustern größer. Große Muster und kräftige Farben hingegen verkleinern den Raum optisch. Am besten Sie lassen Sich beim Kauf ausführlich beraten.

 


Fotoquelle: iStock

Die Vor- & Nachteile der Tapetenarten

Je nach Tapetenart, gibt es Vor- und Nachteile. Manche lassen sich überstreichen, manche nicht. Deshalb ist es unerlässlich, sich vorher darüber Gedanken zu machen wo sie künftig eingesetzt werden soll, welche Qualitätsmerkmale wichtig sind und welche optische Wirkung sie erzielen soll.

 

Tapetenart

Vorteile

Nachteile

Raufasertapete
  • Kann mit allen Wandfarben problemlos überstrichen werden
  • Wandmuster oder Wandbilder können aufgemalt werden
  • Für Allergiker geeignet
  • Umweltfreundlich
  • Lässt sich gut streichen
  • Vielseitig einsetzbar
  • Lange Haltbarkeit
  • Sehr robust
  • Benötigt Zeit zum Einweichen
  • Muss gestrichen werden
  • Höhere Schimmelgefahr
Vliestapete
  • Natürliches Herstellungsmaterial
  • Ökologisch unbedenklich
  • Atmungsaktiv und schimmelresistent
  • Kratz- und stoßfest
  • Wärme- und schalldämmungsgeeignet
  • Schwer entflammbar
  • Luft und dampfdurchlässig
  • Große Designvielfalt
  • Erhöhter Preis
  • Untergrund kann durchscheinen
Papiertapete
  • Natürliches Herstellungsmaterial
  • Große Auswahl an Formen und Farben
  • Wenig strapazierfähig
  • Verändert ihre Form beim Einweichen
  • Entflammbar
Vinyltapete
  • Farbecht
  • Wasserdicht
  • Atmungsaktiv
  • Kratzfest
  • Pflegeleicht
  • Nicht atmungsaktiv
  • Ökologisch nicht abbaubar da sie aus Kunststoff besteht
  • Teuer
Glasfasertapete
  • Sehr robust und strapazierfähig
  • Für Räume mit hoher Beanspruchung
  • Verrottungsfest
  • Wasserfest und feuchtigkeitsunempfindlich
  • Schwer entflammbar
  • Für Fortgeschrittene
  • Muss überstrichen werden
  • Schwierige Verarbeitung
Fototapete

Realistisch wirkende Szenen

Künstlerische Motive

Großformatig und wandfüllend

Mittelschwere Verarbeitung

Tapezierkenntnisse erforderlich

3D-Tapete

Zahlreiche Muster

Rissüberbrückend

Später trocken abziehbar

Muss tapeziert und gestrichen werden

 

Das richtige Werkzeug

Damit Sie zügig und ohne Zwischenfälle arbeiten können, sollten Sie zu Beginn sicherstellen, dass das richtige Werkzeug vorhanden ist. Oberste Priorität hat ein ausreichend großer Tapeziertisch, auf dem Sie eine komplette Tapetenbahn hinlegen und einkleistern können. Wenn Sie sich keinen Tapeziertisch kaufen möchten, können Sie ihn ausborgen. Muss vor dem Tapezieren noch die alte Tapete entfernt werden, benötigen Sie zusätzlich eine Spachtel und gegebenenfalls einen Tapetenigel.

 

Quellen:

https://www.hornbach.at/projekte/tapezieren/

https://www.hellweg.at/cms/at/LP/richtig-tapezieren.htm

https://www.wohnnet.at/wohnen/lebensraeume/farbpsychologie-41213

https://www.bauen-und-heimwerken.de/tapezieren/tapeten.htm

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Die Einkaufsliste im Überblick

 

  • Tapete
  • Tapeziertisch
  • Tapetenkleister
  • Zollstock
  • Wasserwaage
  • Rührstab
  • Kübel
  • Kurzflorroller
  • Abstreifgitter
  • Tapezierbürste
  • Cuttermesser
  • Andruckwalze
  • Tapezierschiene
  • Schwamm
  • Nahtroller

 

Berechnungsformel von Tapetenrollen

 

Raumumfang x Raumhöhe: 5 = Rollenanzahl

(bei Rollenmaß 53 cm Breite + 10,05 m Länge)

 

Die Fenster und Türen werden nicht abgezogen.

Bei Raufasertapeten sind meistens 33 m auf der Tapetenrolle.

Bei Mustertapeten nicht vergessen den Musterversatz mit einrechnen!

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