Beim Kauf einer Klimaanlage kühlen Kopf bewahren

Der Sommer 2018 hatte es in sich. Wochenlange Tropentemperaturen und schlaflose Nächte bleiben in Erinnerung. Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach Klimaanlagen steigt. Es gibt zwei gängige Lösungen, um Ihr Haus, Ihre Wohnung oder auch nur das Schlafzimmer nachträglich für den nächsten Sommer auszustatten.

 

Es ist sicher ein Luxus sich bei heißem Wetter über eine kühle Wohnung zu freuen oder nachts zumindest im Schlafzimmer gegen eine tropische Nacht gewappnet zu sein. Je nachdem welchen Anspruch Sie haben, gibt es dafür mobile oder fest montierte Klimaanlagen.

 

Für den flexiblen Einsatz: Mobile Klimaanlagen

Mobile Klimaanlagen sind leicht tragbar und können so räumlich flexibel eingesetzt werden. Bewährt haben sich hier zwei unterschiedliche Bauarten. Die erste Methode leitet Luft von einem Ventilator einfach über kaltes Wasser oder Eiswürfel, wodurch sich die Luft abkühlt. Sie sind recht einfach zu handhaben, leicht zu warten und so leise, dass sie sich gut für das Schlafzimmer eignen.

 

Eine andere mobile Bauart arbeitet mit einem Kompressor und Gebläsen. Der Kompressor verflüssigt ein Gas und kühlt einen Kondensator. Ein Gebläse zieht die warme Raumluft über den Kondensator und kühlt so die Luft ab. Wenn Sie dieses Gerät anschaffen wollen, achten Sie auf die Lautstärke des Gebläses, je nach eigenem Empfinden sind diese vielleicht nicht für das Schlafzimmer geeignet.

 

Bei beiden Varianten muss die heiße Luft nach außen abgeleitet werden. Mobile Geräte können einfach in der Nähe eines Fensters oder einer Balkontüre positioniert werden. So können Sie den Schlauch in ein halb offenes Fenster einhängen. Dafür gibt es bei HändlerInnen Lösungen in Form von speziell geschneiderten Tüchern, die als Dichtung funktionieren.

 

Nachhaltige Lösung: Die fixe Klimaanlage

Fixe Klimaanlagen bestehen aus zwei Modulen, einem Innen- und einem Außenteil. Da sich der Kompressor an der Außenwand befindet, ist der Geräuschpegel in den klimatisierten Räumen sehr niedrig. Vor dem Kauf einer fixen Klimaanlage sollten Sie sich die Kühllast berechnen lassen. Dieses sperrige Wort sagt nichts anderes, als dass alle Faktoren ermittelt werden, die notwendig sind, um die richtige Größe und Leistung einer Klimaanlage zu bestimmen. Dies hängt beispielsweise vom Raumvolumen, der Wärmedämmung der Außenwände, der Lage der Räume in Bezug zur Sonneneinstrahlung und vielem mehr ab. Die ExpertInnen rechnen das um und wählen dann gemeinsam mit Ihnen die für Ihre Bedürfnisse richtige Anlage aus.

 


Fotoquelle: iStock

 

So sparen Sie Zeit und Nerven: Die fachgerechte Montage

Für die Montage einer fixen Klimaanlage führt kein Weg an einem Mauerdurchbruch vorbei, da das Gebläse nur über ein Außengerät in der Lage ist, die Luft auszutauschen. Der nachträgliche Einbau ist zwar in Eigenregie möglich, sollte aber immer von Fachleuten begleitet werden. Der Aufwand für die Installation hält sich aber in Grenzen. Für die Verbindung zwischen Innen- und Außengerät wird ein Loch durch die Wand gebohrt. Die Montage des Außengerätes erfolgt an der Hauswand. Die Leitungen und die Elektroverbindungen zwischen Außen- und Innengerät werden verlegt und anschließend wird das Gebläse an der Innenwand befestigt und die Strom- und Kühlmittelleitung angeschlossen. Fachleute führen vor Inbetriebnahme der Klimaanlage noch eine Druckprobe auf Dichtheit der Leitungen durch und prüfen die Funktionen. In wenigen Stunden sind die schlaflosen Tropennächte Geschichte. Aber Achtung! Für die Montage in der Außenwand brauchen Sie unter Umständen eine Baugenehmigung.

 

So pflegen Sie Ihre Klimaanlage

Jede Klimaanlage muss regelmäßig gereinigt und auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet werden. Das hat vor allem mit den gesundheitlichen Aspekten zu tun. In den Filtern und dem Gerät können sich Bakterien und Pilze ansammeln. Bei mobilen Klimaanlagen reicht das desinfizieren des Gerätes, da sich dieses leicht auseinanderbauen und wieder zusammensetzen lässt. Bei fixen Klimaanlagen sollte einmal im Jahr eine fachmännische Wartung durchgeführt werden. Dabei wird das Gerät nicht nur gereinigt, Filter gewechselt, sondern es werden auch Kondensationspumpe und Kühlflüssigkeit kontrolliert. Den Filter können Sie selbst regelmäßig (am besten alle 14 Tage) einfach mit einem Staubsauger reinigen.

 

Beim Kauf auf Standards achten
Ohne großen Aufpreis gibt es oft auch mehr Komfort wie zum Beispiel eine Fernbedienung mit Vorprogrammierung oder verstellbare Luftgebläse. Achten Sie darauf, dass die Klimaanlage über ein Thermostat und eine Zeitschaltuhr verfügt, damit Sie den Einsatz besser regulieren können. Und nicht zuletzt ist es wichtig, dass Sie bei der Anschaffung die Energieeffizienzklasse des Klimageräts kennen. Große Anlagen haben schon mal eine Leistung von bis zu 2000 Watt. Das kann alte Strominstallationen überfordern, weil die Leistung über viele Stunden gebraucht wird.

 

Ein letzter Tipp:

Um Verkühlungen zu vermeiden, sollte der Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen nicht mehr als sechs bis acht Grad betragen. Halten Sie die Fenster bei Betrieb immer geschlossen und decken Sie die Luftöffnungen der Anlage nicht ab.

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