Erfahrungsberichte aus erster Hand

Tipps für Hausbau, Kauf und Renovierung

Damit zukünftigen HäuslbauerInnen, ImmobilienkäuferInnen und RenoviererInnen diese Fehler nicht passieren und sie es besser machen können: Das market Institut hat für #jetztwohnen nachgefragt und gleichzeitig um Ratschläge und Empfehlungen gebeten.

 

Gesundheit, Familie, liebe Freundinnen und Freunde, Sicherheit und dann noch ein schönes Zuhause – diese Faktoren sind für die ÖsterreicherInnen ganz wichtig. Wohnen gehört damit laut der jüngsten market Studie – veröffentlicht im Dezember 2019 – zu den wichtigsten Lebensfaktoren. Für die Oberbank hat das market Institut auch die Erfahrungswerte von HäuslbauerInnen, KäuferInnen und RenoviererInnen abgefragt und sie um Tipps und Ratschläge gebeten, damit andere aus ihren Erfahrungen lernen können.

 

Zeitliches Gefüge des Planungsverlaufs

Durchschnittlich fangen HäuslbauerInnen und KäuferInnen bereits drei bis vier Jahre vor Baubeginn mit ihren ersten Überlegungen zum Projekt an. Auch die RenoviererInnen starten zumindest zwei Jahre vor dem eigentlichen Beginn. Wichtig dabei sind ihnen Themen, mit denen man sich in den langen Vorphasen genau auseinandersetzt: Das ist die Finanzierung als wichtigster Punkt und danach „Wo wollen wir hin?“ und „Wie gestalten wir?“. Bei den Generalsanierern fügt sich noch eine konkrete Kostennutzen-Rechnung („Macht es überhaupt Sinn zu sanieren?“) sowie das Thema ‚Behördenwege im Vorfeld‘ dazu. Die konkrete Finanzierungssuche (d.h. mit wem möchte ich finanzieren?) startet im Schnitt rund drei Jahre vor Baubeginn bzw. vor konkretem Haus-/Wohnungskauf.

 


Fotoquelle: iStock

 

Recht unterschiedliche Wahrnehmung von wirklichen Schwierigkeiten und vermuteten Schwierigkeiten

„Zukünftige HäuslbauerInnen und KäuferInnen haben v.a. die Finanzierung und Kostenüberschreitungen im Kopf“, sagt Birgit Starmayr vom market Institut. „Was aber im Endeffekt dann besonders auffällt ist, dass die Schwierigkeiten, mit denen sie am stärksten rechnen, nicht wirklich eintreten, sondern diese durch andere ersetzt werden: Während die ‚Zukünftigen‘ die finanzielle Belastung, die finanziellen Risken aber auch Kostenüberschreitungen bzw. unvorhersehbare Kosten besonders stark befürchten, geben die, die schon gebaut oder gekauft haben, klare Tipps: Planungsfehler vermeiden, lieber gründlicher vorbereiten, mehr in HandwerkerInnen/die Baufirma investieren und mit zeitlichen Verschiebungen rechnen. Ähnliches gilt auch für die RenoviererInnen und GeneralsaniererInnen.“

 

Denn fragt man nach, was das größte Problem war, so sind das die HandwerkerInnen: 28% der vergangenen und 33% der derzeitigen HäuslbauerInnen und KäuferInnen sagen, dass sie Probleme mit der Unzuverlässigkeit und Schlampigkeit der HandwerkerInnen/Baufirma hatten. Gleich dahinter kommen Terminschwierigkeiten und Terminverschiebungen gefolgt vom lieben Geld; d.h. Zusatzkosten, Kostenüberschreitungen und nicht eingehaltene Preise.

 

Ähnlich gelagert sind die Schwierigkeiten im Renovierungsbereich: Probleme mit HandwerkerInnen, zeitliche Verzögerungen und Lieferverzug, Schwierigkeiten mit der Bausubstanz bzw. Baumängel und natürlich auch bei ihnen eine mögliche Kostenüberschreitung. „Auch bei den RenoviererInnen & GeneralsaniererInnen rangieren Ärgernisse über die Unzuverlässigkeit und Schlampigkeit von HandwerkerInnen und Baufirmen ganz oben. Danach auch bei ihnen zeitliche Verschiebungen und an dritter Stelle Lieferverzug; d.h. nicht eingehaltene Lieferzeiten, fehlendes Material, etc.“, so Starmayr.

 

Pain Points der HäuslbauerInnen, KäuferInnen und RenoviererInnen im Detail

Probleme mit der Lieferung und Ärgernisse über den Lieferverzug treten bei HäuslbauerInnen/KäuferInnen weniger oft auf. Denn bei diesen rangiert dieser Faktor erst an 12. Stelle. Dafür beschäftigen die Kosten die RenoviererInnen weniger als die HäuslbauerInnen/KäuferInnen. Probleme mit Kostenüberschreitungen, Zusatzkosten, werden an achter Stelle genannt.

 

 

 


So lassen sich Fehler vermeiden und Probleme lösen / Was ist zu beachten?

Nachgefragt hat das market Institut auch, was die „Erfahrenen“ anderen raten würden, um die oben genannten Probleme so gut es geht zu vermeiden.

 

  • Planung und Recherche
    Empfehlung Nummer eins an RenoviererInnen und GeneralsaniererInnen ist: Planung ist das Um und Auf. Birgit Starmayr: „30% der derzeitigen RenoviererInnen/SaniererInnen und 33% der vergangenen RenoviererInnen/SaniererInnen geben den Tipp, dass man genau, gut, exakt, in Ruhe und lange genug im Voraus planen soll.“
     
  • Professionelle AnbieterInnen
    Danach folgt gleich der Rat, mit Professionisten zu arbeiten. Zuverlässigkeit und Qualität sind hier die Schlüsselworte. An dritter Stelle kommt viel lesen, viel nachfragen, Angebote einholen.“

 

  • Laufende Kontrolle
    Und was raten HäuslbauerInnen/KäuferInnen, um weniger Fehler zu machen? „Am allerwichtigsten ist die Kontrolle vor Ort“, sagt Starmayr. „Die Studien-TeilnehmerInnen empfehlen, alles zu hinterfragen, zu überprüfen, zu dokumentieren und schriftlich zu machen. Der zweitwichtigste Ratschlag ist es, sich gut informieren und beraten zu lassen, danach viel Zeit in die Planung zu investieren und schlussendlich mit Profis zu arbeiten, auf die man sich verlassen kann.“

 

 

 

 

Birgit Starmayr

market Institut

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