Kurzarbeitsregelung ab Juli

Weiterführung mit zwei Modellen

Regierung und Sozialpartner haben sich auf eine Nachfolgeregelung für die Ende Juni auslaufende Kurzarbeitsregelung geeinigt. Für einzelne, besonders betroffene Branchen wird die CoV-Kurzarbeit bis Jahresende verlängert, in allen anderen Branchen gibt es ein Übergangsmodell – mit Selbstbehalt und hoher Mindestarbeitszeit.

 

1. Verlängerung: 80 bis 90 Prozent Nettoersatzrate für ArbeitnehmerInnen

Die Kurzarbeitsphase 5 ab 1. Juli beinhaltet eine Fortführung des bisherigen Corona-Kurzarbeitsmodell für jene Betriebe, die nach wie vor von COVID 19-Maßnahmen stark betroffen sind und im dritten Quartal 2020 im Vergleich zum dritten Quartal 2019 schwere Umsatzeinbußen von über 50 Prozent aufweisen. Für die besonders betroffenen Branchen – dazu zählen etwa die Nachtgastronomie, Stadthotellerie und Messeveranstalter – gelten im Wesentlichen dieselben Bedingungen wie bisher, das heißt:

 

ArbeitnehmerInnen können in Kurzarbeit gehen und bekommen dafür weiterhin 80 bis 90 Prozent des letzten Nettogehalts bzw. -lohns. Die Arbeitszeit kann bis auf null Prozent sinken. Die Corona-Kurzarbeit wird für diese Fälle um weitere sechs Monate verlängert.

 

Kurzarbeitsregelung

 

2. Übergangsmodell neu: 15 Prozent Selbstbehalt und Mindestarbeitszeit

Dazu kommt eine adaptierte Variante für alle anderen Betriebe, die auch, aber nicht mehr so stark von der Pandemie und ihren Folgen betroffen sind. Für das Übergangsmodell wird die Mindestarbeitszeit 50 Prozent betragen, in Ausnahmefällen gelten weiter 30 Prozent. Für ArbeitnehmerInnen bleibt es bei einer Nettoersatzrate von 80 bis 90 Prozent.

 

Neu an diesem Modell ist der Selbstbehalt für Unternehmen als Weg in Richtung des alten (vor der Coronakrise geltenden) Kurzarbeitsmodells. Diese müssen künftig für 15 Prozent der Fördersumme selbst aufkommen. Gelten wird dieses Modell bis Sommer 2022.

 

Quelle:

Österreichischer Gewerkschaftsbund

ORF - "Einigung bei Kurzarbeit"

APA - WKÖ Artikel

 

Dieser Artikel wurde am 7. Juni 2021 erstellt.

Fotoquelle: Shutterstock

 

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