So schützen Sie Ihr Vermögen

Welche Geldanlage bei Inflation sinnvoll ist.

Die Inflation ist zurück und medial präsent wie kaum ein anderes Wirtschafts-Thema, kein Wunder, jeder spürt sie in der Einkaufstasche. In der Geldanlage weisen wir schon mehr als ein Jahrzehnt auf das Thema Realverzinsung hin. De facto ist die Inflation in Österreich ist seit dem Jahr 2010 höher als das Zinsniveau. Daher ist die Realverzinsung jedes Jahr negativ und das ersparte Kapital verliert somit sukzessive an Kaufkraft.


Das erklärte Ziel bei der professionellen Vermögensverwaltung war, und ist es, einen Mehrertrag gegenüber der Inflation zu erwirtschaften. Die Herausforderung, eine Geldanlage zu finden, mit der man sein Vermögen wirksam gegen die Preissteigerungen schützen kann, ist also aktuell deutlich anspruchsvoller geworden.

Wie immer in der Geldanlage heißt es auch hier, kühlen Kopf bewahren und gezielt Investments zu suchen, die einen guten Inflationsschutz bieten. In diesem Zusammenhang tauchen immer wieder sogenannte Sachwerte, wie Gold, Immobilien, aber auch Aktien auf. Schauen wir uns die einzelnen Anlageklassen noch ein bisschen genauer an:

 

Sind Aktien ein guter Inflationsschutz?

Historisch gesehen bieten Aktien eine sehr gute Versicherung gegen die Inflation, entscheidend ist hier die Auswahl. Vor allem Aktien von Unternehmen, die über eine attraktive Produktpalette verfügen, somit hoch konkurrenzfähig sind und eine hohe Profitabilität aufweisen, eignen sich bei längerfristiger Betrachtung als Inflationsschutz.


Ein wichtiger Aspekt ist die Preissetzungsmacht von Unternehmen. Mit der Inflation steigen in den Unternehmen die Kosten. Im besten Fall können die Unternehmen höhere Kosten an ihre KundInnen weitergeben. Damit bleiben die Gewinnmargen stabil und die Aktien dieser Unternehmen verlieren nicht an Wert. Ein gutes Beispiel sind die Versorger oder auch die Nahrungsmittelbranche. Auch in Inflationszeiten hören die Menschen nicht auf ihre Wohnungen zu heizen, mit dem Auto zu fahren und Lebensmittel zu konsumieren. Diese sogenannten defensiven Aktien haben damit einen Vorteil.

 

Wie hell glänzt Gold wirklich?

Gold hat sich als Zahlungsmittel und Wertanlage über Jahrtausende bewährt. Ist es also der beste Inflationsschutz? In zahlreichen Untersuchungen und Studien zeigt sich, dass Gold während Inflationsperioden einen besonders hohen Glanz hat, also im Wert steigt.

Das Edelmetall wirft zwar keine Zinsen ab, ist aber als anerkannter Sachwert auf jeden Fall eine gute Depotbeimischung und sollte in keiner gut gestreuten Geldanlage fehlen.

 

 

Von den steigenden Rohstoffpreisen profitieren?

Der Haken bei Rohstoffen ist: Sie müssen transportiert und gelagert werden und wie Gold werfen auch sie keine laufenden Erträge ab. In normalen Zeiten sind die erzielbaren Renditen daher auch geringer, in Inflationszeiten steigen die Preise von Gütern und damit auch die Preise von Rohstoffen. Damit sind Rohstoffe ein gutes Gegengewicht zur Inflation. Vergleichbar mit Gold sollten auch Rohstoffe in einem gut diversifizierten Portfolio nicht fehlen. Investierbar werden Rohstoffe etwa in Form von Investmentfonds, Zertifikaten oder auch ETFs (Exchange Traded Funds - börsengehandelte Indexfonds, welche die Wertentwicklung eines Index abbilden). Bei Rohstoffen sollte man jedenfalls genauer hinschauen, wie sind etwa die Produktionsbedingungen, oder auch in welche Rohstoffe investiert wird. So ist etwa Spekulation in Agrarrohstoffe in vielen renommierten Geldanlagehäusern verpönt.

 

Oder doch auf Immobilien setzen?

Häuser, Wohnungen und Grundstücke sind Sachwerte in Reinkultur und damit ein idealer Schutz gegen die Inflation. Die Nachfrage nach Immobilien ist allerdings schon seit Jahren ungebrochen, dementsprechend sind die Preise in vielen Lagen mittlerweile schon sehr stark gestiegen. Ein Indikator ist das Verhältnis von Kaufpreis zu erzielbarer Jahresmiete. Die deutsche Stiftung Warentest hält es etwa für unattraktiv, wenn der Kaufpreis höher ist als 30 Jahresmieten.
Hochattraktiv sind im Inflationsumfeld jedenfalls selbstgenutzte Immobilien, hier spart man sich einerseits den Mietzins und profitiert andererseits von den niedrigen Zinsen der Immobiliendarlehen.

 

Fazit – Die Mischung machts

Das Thema Inflation wird uns wohl noch über Monate, wenn nicht Jahre begleiten. Die Investition in Sachwerte scheint daher das Gebot der Stunde. Wer dabei auch noch breit diversifiziert, also sein Risiko streut, erzielt damit den besten Inflationsschutz. Die beste Diversifikationsmöglichkeit stellen hier einmal mehr Investmentfonds dar.

 

Das Thema Sachwerte haben wir in der Oberbank seit langem auf der Agenda und haben schon seit mehreren Jahren zwei Investmentfonds im Angebot, die genau dieses Thema abdecken:

 

 

Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung. Diese Ausführungen dienen lediglich der aktuellen Information und basieren auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Erstellungszeitpunkt. Diese Informationen sind weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von (Bank-)Produkten. Sämtliche enthaltene Aussagen sind nicht als generelle Empfehlung zu werten und ersetzen keine persönliche Anlageberatung. Obwohl wir die von uns beanspruchten Quellen als verlässlich einschätzen, übernehmen wir für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hier wiedergegebenen Informationen keine Haftung. Insbesondere behalten wir uns einen Irrtum in Bezug auf Zahlenangaben ausdrücklich vor. Handelt es sich bei den angegebenen Werten um Vergangenheitswerte, können davon zukünftige Entwicklungen nicht abgeleitet werden. Einschätzungen/Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen.

 

1) Alleinverbindliche Rechtsgrundlage für den Kauf von Investmentfondsanteilen ist der jeweilige Prospekt. Bitte beachten Sie auch die „Wesentliche Anlegerinformation“ (KID). Der veröffentlichte Prospekt sowie das KID in der jeweils aktuellen Fassung stehen für den interessierten Anleger in deutscher Sprache unter www.3bg.at sowie bei der Oberbank AG, 4020 Linz, Untere Donaulände 28 während der üblichen Geschäftsstunden zur kostenlosen Ausgabe bereit.
2) Das Nettovermögen kann aufgrund der Portfoliozusammensetzung oder der verwendeten Portfoliomanagementtechniken unter Umständen eine erhöhte Volatilität aufweisen.

3) Die Finanzmarktaufsicht warnt: Der 3 Banken Sachwerte-Fonds (R) kann bis zu 30 v.H. in Veranlagung gemäß § 166 Abs. 1 Z. 3 InvFG 2001 (Alternative Investments) investieren, die im Vergleich zu traditionellen Anlagen ein erhöhtes Anlagerisiko mit sich bringen. Insbesondere kann es bei diesen Veranlagungen zu einem Verlust bis hin zu einem Totalausfall des darin veranlagten Kapitals kommen.

 

Dieser Artikel wurde am 31.05.2022 aktualisiert.

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Mag. Beatrix Putz

Oberbank Wertpapierexpertin

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