Besinnliche Weihnachtszeit – feuergefährliche Weihnachtszeit

Der Christbaum brennt – was nun?

Es ist Weihnachten, die besinnlichste Zeit im Jahr. Leider aber auch die Zeit mit den meisten Bränden in den eigenen vier Wänden. Es herrscht erhöhtes Brandrisiko. Grund dafür sind offenes Licht und Feuer in Kombination mit leicht entflammbaren Materialien wie Christbäumen und Adventkränzen. Im Jahr 2018 kam es so zu 3.200 Bränden in privaten Haushalten. Ein sorgsamer Umgang mit brennenden Kerzen kann also Leben retten.

 

Das wissen auch die MitarbeiterInnen bei der Generali Versicherung. Hier herrscht während der Weihnachts- und Adventzeit Hochsaison in punkto Versicherungsfälle bei Wohnungsbränden. Allein bei der Generali werden jährlich mehr als 150 Brände durch offenes Licht und Feuer, unter anderem durch Adventkränze, Kerzen und Christbäume, gezählt. Dabei verursachen Haus- und Wohnungsbrände nicht nur Sachschäden, sondern können auch Menschenleben fordern. Im vergangenen Jahr starben in Österreich 33 Menschen bei Bränden.

 

Was tun, wenn der Christbaum brennt?

Generell wird die Brandgefahr in den eigenen vier Wänden stark unterschätzt. Dabei kann ein Feuer sehr leicht ausbrechen. Trockene Räume, Zugluft, kleine Unachtsamkeiten und Missgeschicke – die Auslöser sind vielfältig und die Folgen groß. Ein Christbaum kann binnen 20 Sekunden in Vollbrand stehen.

 

Aber es gibt Vorsichtsmaßnahmen. Die Generali hat folgende Tipps für eine besinnliche, feuerfreie Advent- und Weihnachtszeit zusammengetragen:

 

  • Vorzugsweise elektrische Kerzen (z. B. LED) verwenden. Das ist vielleicht nicht so romantisch, vermindert aber durch das fehlende offene Feuer das Brandrisiko.
  • Kerzen rechtzeitig austauschen, bevor sie zu weit herunterbrennen
  • Kerzen nie unbeaufsichtigt abbrennen lassen
  • Kinder nie unbeaufsichtigt in die Nähe von Kerzen lassen
  • Nicht brennbare Kerzenhalter bzw. Unterlagen verwenden
  • Kerzen mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen (z. B. Vorhängen) aufstellen
  • Wunderkerzen vermeiden. Die Sternspritzer, wie sie auch genannt werden, sprühen in alle Richtungen und können, wenn sie einmal brennen, nur schwer gelöscht werden.
  • Kippsichere bzw. standfeste Christbaumständer verwenden. Können diese zusätzlich mit Wasser gefüllt werden, trocknen die Bäume weniger schnell aus.
  • Feuerlöscher beim Anzünden der Kerzen bereitstellen, um im Falle schnell reagieren zu können
  • Feuerzeuge und Zündhölzer außer Reichweite von Kindern aufbewahren

 

Des Weiteren wird die Anschaffung von Rauchwarnmeldern empfohlen. Diese sind relativ kostengünstig, können Sie aber rechtzeitig bei einem Brand warnen, um sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

 

Fotoquelle: iStock

 

Versicherung bei Bränden

Für den Fall der Fälle können Versicherungen unterstützen und zumindest finanzielle Aspekte abgelten. Schäden durch Feuer werden häufig sogar von einer Eigenheim- und Haushaltsversicherung abgedeckt. Erkundigen Sie sich dazu am besten vorab bei Ihrem Versicherungsvertreter. Die Generali empfiehlt, die Versicherungssumme in regelmäßigen Abständen der Lebenssituation anzupassen.

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