Die Küche – das Allroundtalent 2021

Die Küche ist längst mehr als nur praktischer Funktionsraum. Sie ist von einem Ort, an dem wir kochen und essen, zu einem Raum geworden, der mehrere Zwecke und Bedürfnisse erfüllen muss. Sie sollte daher nicht nur schön, sondern auch flexibel, ergonomisch und praktisch sein und auf vielfältige Weise genutzt werden können.

 

 

Bereiche einteilen

Teilen Sie Ihre Küche daher in Bereiche auf, die jeweils eine besondere Funktion haben. So schaffen Sie Räume innerhalb des Raums. Sie können zum Beispiel einen Bereich zum Kochen einrichten, einen anderen zum Arbeiten und einen dritten zum Entspannen.

 

Die Möbel werden dabei flexibler, sind oft auch für den Wohnbereich, den Flur oder das Homeoffice geeignet. Alles, was nach Arbeit aussieht, verschwindet hinter großen Türen. Das ist vor allem für kleinere Wohneinheiten vorteilhaft, denn wenn Kochen, Essen und Wohnen auf kleinem Raum stattfinden, sind Möbel, die das Ordnung halten erleichtern, willkommen. Viele Hersteller haben übrigens den Servierwagen wiederentdeckt. Ob klassisch oder modern erfüllt er viele Ausgaben in der Küche und leistet auch im Wohnbereich gute Dienste, beispielsweise als kleine, mobile Bar.

 

 

Flexible Beleuchtung

Planen Sie verschiedene Beleuchtungsoptionen für Ihre unterschiedlichen Tätigkeiten ein. Zum Kochen ist helles Licht perfekt, aber es sollte abgedunkelt werden können, um zum Essen eine gemütlichere Atmosphäre zu schaffen.

 

 

Kücheneinteilung bzw. Anordnung

Geht es klassisch ums Kochen, sollten Sie auf die Kücheneinteilung bzw. Anordnung der verschiedenen Küchenbereiche achten. Die Arbeitsabläufe lassen sich durch eine sinnvolle Küchenaufteilung in die einzelnen Küchenzonen „Bevorraten“, „Aufbewahren“, „Spülen“, „Vorbereiten“ sowie „Kochen und Backen“ optimieren. Eine gute Küchenstruktur ist wichtig, weil dadurch das Verrichten der täglichen Arbeiten erleichtert wird. Zusätzlich profitieren Sie von kürzeren Arbeitswegen und einer deutlichen Zeitersparnis.

 

 

Ergonomische Einbauhöhen

Für eine gute Ergonomie muss auch die Ausstattung der Küchenschränke beachtet werden. Viele Planungsdetails wie Hängeschränke mit Klappen oder Unterschränke mit Vollauszügen sind aus ergonomischer und praktischer Sicht sehr zu empfehlen. Eine hochwertige Innenausstattung, intelligente Beschläge und Zubehör erhöhen den Bedienkomfort deutlich. Auch die optimale Nutzung des vorhandenen Stauraums trägt zur Vereinfachung der Arbeitsabläufe bei.

 

 

Höhenverstellbare Küchenschränke

Gibt es mehrere Küchennutzer von unterschiedlicher Größe, sorgen höhenverstellbare Küchenmöbel bzw. Sockelsysteme mit Hubautomatik für eine bessere Ergonomie. Die Arbeitsplatte kann dann per Knopfdruck auf eine ergonomische Höhe gebracht werden. Die elektrische Höhenverstellung empfiehlt sich besonders im Zuge einer barrierefreien Küchenplanung.

 

 

Die ideale Arbeitshöhe

Wer mehrere Stunden wöchentlich mit Küchenarbeiten zubringt, sollte unbedingt auf eine gute Küchen-Ergonomie Wert legen. Die ideale persönliche Arbeitshöhe ermitteln Sie mit Ihrer individuellen Ellenbogenhöhe. Dazu wird der Abstand zwischen abgewinkeltem Ellenbogen und Arbeitsplatte gemessen. Beträgt dieser zwischen 10 und 15 cm, wird die Arbeitshöhe als passend empfunden und man kann beim Arbeiten komfortabel stehen.

 

 

Kochbereich absenken

Ein wichtiger ergonomischer Bereich ist das Kochzentrum Ihrer Küche. Hier wird die Arbeitshöhe anhand der Topfoberkante ermittelt. Deshalb wird oft eine abgesenkte Arbeitsplatte im Bereich des Kochfeldes eingeplant. Damit Sie z.B. beim Rühren in höheren Töpfen die Arme nicht hochhalten müssen, bietet sich zur dauerhaften Entlastung des Rückens eine Absenkung um ca. 25 cm unterhalb des Ellenbogens an.

 

Innerhalb des Spülbereichs stellt dagegen der Spülenboden die Arbeitsebene dar. Die ideale Position der Spüle ist immer höher als die gewählte Arbeitshöhe und liegt idealerweise ca. 15 cm oberhalb der Unterschrankkorpushöhe.

 

 

 

Backöfen, Herde, Kühlschränke und Geschirrspüler

Heutzutage werden Backöfen, Mikrowellengeräte, Dampfgarer und Kühlgeräte gerne in angenehmer Sichthöhe und Greifhöhe eingeplant. Das ist keine Seltenheit mehr, denn die ergonomischen und gesundheitlichen Vorteile wurden von den meisten Herstellern und Küchenplanern schon lange erkannt. Für eine gute Ergonomie in der Küche gilt: Sämtliche Einbaugeräte, die häufig in Gebrauch sind, sollten erhöht verbaut werden. Neben einer guten Platzierung spielt auch die Elektrogeräte-Auswahl eine wichtige Rolle.

 

Bei Kühlschränken ist der erhöhte Einbau längst Standard. Der Nutzungskomfort eines in den Hochschrank integrierten Einbaukühlschranks lässt sich durch die Ausstattung mit modernen und hoch funktionalen Beschlägen erhöhen. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, auch Geschirrspülmaschinen hochzusetzen und auf körpergerechter Höhe einzubauen. Hierfür gibt es spezielle Schränke. Mittlerweile kann man den Geschirrspüler auch in Hochschränke einbauen.

 

 

Küchentrends 2021

Dunkle Küchenfronten, Pastelltöne und Metallakzente. Dazu Geräte, die selbstständig arbeiten. Aber auch die Themen Gesundheit/Hygiene und Lebensmittelverschwendung sind in diesem Jahr in der Küche allgegenwärtig.

 

Viele Menschen ziehen es momentan vor, seltener zum Einkaufen zu gehen und dafür größere Mengen auf einmal zu besorgen. Zu den Küchentrends 2021 zählen daher Kühl- und Gefrierschränke mit viel Lagerkapazität und einer möglichst effizienten Innenausstattung. Neue Technologien ermöglichen eine optimale Lagerung, bei der Lebensmittel lange frisch bleiben. Dank innovativen Smart Home Anwendungen verliert man zudem nie den Überblick über den Inhalt des Kühlschranks. 

 

Auch Hygiene – sowohl bei der Aufbewahrung als auch bei der Zubereitung – spielt 2021 eine große Rolle. Kühlschränke und Backöfen, die sich selbst reinigen, stehen ebenso hoch im Kurs, wie Geschirrspüler, die verlässlich Bakterien abtöten.

 

 

 

Gefahren für Kinder in der Küche vermeiden

Kaum ein Ort ist für Kinder so spannend wie die Küche. Gerade in Zeiten wie diesen, da die Küche in vielen Familien den Lebensmittepunkt darstellt. Mit sicheren Gewohnheiten und Vorkehrungen lassen sich hier Unfallrisiken entschärfen.

 

Unfallquellen sind vor allem:

  • Herd und heiße Töpfe
  • Backofen
  • Wasserkocher und Fritteusen mit herunterhängenden Kabeln

 

Daher:

  • Stielgriffe von Pfannen und Töpfen immer nach hinten drehen. So ragen sie nicht über den Herdrand hinaus und sind für Kinderhände unerreichbar.
  • Verwenden Sie bevorzugt die hinteren Kochfelder. Das mindert die Gefahr, dass Ihr Kind auf eine heiße Herdplatte greift oder einen Topf herunterzieht.
  • Auch das Backofenfenster muss beachtet werden: Sofern es nicht aus wärmedämmendem Glas besteht, kann es mit einer zusätzlichen Acrylplatte gesichert werden.
  • Küchengeräte wie Handmixer, Wasserkocher, Toaster, Elektromesser und Ähnliches, aber auch Messer und Scheren nach Gebrauch immer gleich wegräumen.
  • Bei Geräten, die ihren festen Platz in der Küchenzeile haben, sollten die Stromkabel so verlegt sein, dass sie keine Stolperfallen darstellen und für Ihr Kind unerreichbar sind.
  • Lassen Sie das Bügeleisen nach dem Bügeln an kindersicherer Stelle auskühlen.
  • Halten Sie die Türen von großen Haushaltsgeräten (z. B. Geschirrspüler) immer verschlossen.
  • Einkaufstaschen immer wegräumen. In der Hand von Kindern werden Plastiktüten leicht zu lebensgefährlichem Spielzeug.
  • Putz- und Reinigungsmittel an kindersicherem Ort verstauen.

 

 

Verwendete Quellen u.a.:

https://www.schoener-wohnen.de/einrichten/wohntrends/42744-bstr-die-kuechentrends-2020

https://kueche.de/kuechenwissen/kuechentrends/kuechentrends-2021

https://www.kuechen-atlas.de

https://www.kindergesundheit-info.de/themen/sicher-aufwachsen/sicherheit-im-alltag/vorsicht-heiss

 

Dieser Artikel wurde am 22. März 2021 erstellt.

Fotoquelle: Shutterstock

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