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So wohnt das junge Österreich: Hotel Mama ist keine Option

Deutsche Studenten bevorzugen WGs, Italiener lieben das Hotel Mama und in Frankreich leben fast 40 Prozent aller 20- bis 29-Jährigen bereits in einer eigenen Wohnung. Und die österreichische Jugend? Im europäischen Vergleich zieht sie mit durchschnittlich 25,2 Jahren recht früh aus dem Elternhaus aus.

 

Unbeschwerter Lebensstil ist besonders wichtig

Aktuelle Umfragen zeigen, dass die klassische WG oder das Leben in Mehrgenerationenhäusern für Millennials alles andere als trendig sind. Und noch etwas zeichnet die jüngere Generation aus: In einer weltweit angelegten Studie des Jugendmarketingunternehmens Ypulse gaben über 60 Prozent an weniger besitzen zu wollen, um einen unbeschwerten Lebensstil zu erreichen.

 

Markt reagiert auf Bedürfnisse der jungen Generation

Im internationalen Vergleich ist der Wunsch der jungen Österreicher nach eigenem Wohnraum ungebrochen hoch. Die meisten zahlen nur ungern Miete und wollen Häuser oder zumindest alternative Wohnformen besitzen. Wie ihre Eltern, sehen sie Wohneigentum als eine langfristige Investition und Sicherheit.
 

Doch aus unterschiedlichen Lebensentwürfen und beruflichen Anforderungen zeichnet sich in Österreich gleichzeitig ein Trend zu einer ganzen Reihe an Alternativen zum klassischen Wohnen ab. Weithin ist es das kleine Haus auf dem Land oder im Speckgürtel um Städte, das auf der Wunschlist ganz oben steht. Dafür werden auch längere Fahrtzeiten zur Arbeit in Kauf genommen.

 

Neu im Trend liegen mobile Tiny Houses und Mikrowohnungen auf Zeit in der Stadt. Eine aktuelle Studie von marketagent belegt, dass der Wunsch nach Wohnungen mit großen Räumen und einer hohen Quadratmeterzahl an Bedeutung verliert. 63 Prozent der befragten 18-29-Jährigen gaben an, dass die ideale Wohnungsgröße für sie zwischen 30 und 50 Quadratmetern liegt. Das bringt neuen Spielraum für die jungen Wohnträume.

 

Junges Mieten: Durchstarten auf kleinstem Raum

Gerade die junge Generation rechnet sich genau aus, was es heißt, zur Miete zu leben. Für Wohnung, Wasser und Energie müssen die Österreicher jedes Jahr im Schnitt 2,5 Prozent mehr bezahlen. Bevor sich junge Menschen für den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung entscheiden, nutzen sie zum Start kleine und günstige Mietwohnungen, da sie wissen, dass dies nicht ihre letzte Wohnung sein wird. Gerade wenn es darum geht, eine Lehrstelle oder den ersten Arbeitsplatz zu finden, ist auch örtliche Flexibilität wichtig. Hier bieten die Länder unterschiedliche Förderkonzepte speziell für ihre Bedürfnisse an. Es lohnt sich die regionalen Angebote nach geförderten Mietwohnungen, genau zu prüfen. Städte wie Wien, Linz oder Graz haben deshalb das Angebot von SMART Wohnungen durch den Neu- oder Umbau von Gemeindewohnungen erheblich forciert.  

 


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Junges Kaufen: Neue Designs und Wohnkonzepte

Der Markt bietet für junge Leute immer mehr intelligente Raumlösungen an, die den veränderten Bedürfnissen Rechnung tragen. Der weltweite Trend zum Minimalismus ist auch in den österreichischen Städten angekommen. In sogenannten Mikrowohnungen wird auf 30 Quadratmetern durch eine geschickte Raumaufteilung ein Maximum an Komfort herausgeholt und durch Gemeinschaftsräume ergänzt. Rund um diesen Trend haben sich Möbeldesigner und Hersteller viel einfallen lassen. Sie perfektionieren mit intelligenter und moderner Möblierung den Geschmack für die junge Generation. Im Vergleich zu anderen Objekten mitten in der Stadt sind diese Angebote eine günstige Alternative. Auf diesem Niveau lassen sich Mikrowohnungen flexibel wiederverkaufen oder vermieten, wenn der eigene berufliche Wandel eine Ortsveränderung erfordert.

 

Junges Bauen: Kleinere Dimensionen und alternative Konzepte

Diejenigen, die mit einem flexibleren Anspruch an den Bau eines Eigenheims außerhalb der Stadt herangehen wollen, sollten sich bei der Bank oder den Gemeinden nach Förderungen erkundigen, denn viele dieser staatlichen Zuschüsse scheitern nicht selten an zu hohen Ansprüchen der Bauherren. Hier zahlt sich also die neue Bescheidenheit der Millennials aus. Viele junge Familien nutzen die Angebote an günstigen Fertighäusern oder anderen Mikrolösungen aus dem Bereich Tiny Houses.  Eines ist sicher, die Bedürfnisse der jungen Generation haben den Wohnungsmarkt und die Angebote an Alternativen ziemlich in Bewegung gebracht, um den Traum vom eigenen Heim auch für die jüngere Generation Realität werden zu lassen.

 

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