„Was ich als AnlegerIn wissen muss“

Kooperationsserie mit den OÖ Nachrichten
rund um die Geldanlage

Was Sie als AnlegerIn wissen müssen.

In der 8teiligen Kooperationsserie mit den OÖ Nachrichten erfahren Sie viel Wissenswertes rund um die Geldanlage.

 

12.05.2021: Fondssparen: Veranlagung mit der kleinen Geldbörse

Wie flexibler Vermögensaufbau durch Veranlagung in Wertpapieren möglich sein kann, ohne eine große Summe auf einmal zu investieren

 

Eine interessante Anlageform zum Kapitalaufbau stellt der Fondssparplan dar. Dieser erfreut sich steigender Beliebtheit. Er löst zunehmend das klassische Sparbuch ab und bietet einen Einstieg in die Geldanlage.
Einen Fonds kann man sich wie einen Topf vorstellen, in dem viele Anleger einzahlen. Ein Fondsmanager verwaltet aktiv diesen Topf, in dem er das gesammelte Kapital in Aktien oder in andere Wertpapiere investiert.
Dabei nimmt er auf eine breite Risikostreuung Bedacht. Ein Fondssparplan kann sich zur Vorsorge für Kinder oder zur Pensionsabsicherung eignen.
Auch Kunden, die bereits Wertpapiere haben und laufend etwas dazulegen wollen, nutzen Fondssparpläne.
Für die kleine Geldbörse stehen jedenfalls die gleichen vermögensverwalteten Fonds zur Verfügung, die auch Investoren mit größeren Budgets nutzen. Welcher der unterschiedlichen Fonds zu wem passt, hängt vom jeweiligen Risikoprofil ab, das vorab in einem Beratungsgespräch abgeklärt werden sollte.

 

Einstieg ab 50 Euro im Monat
Fondssparen ist eine sehr flexible Methode. Bankkunden können entweder einmalig oder in regelmäßigen Abständen, etwa monatlich, einen bestimmten Betrag einzahlen. Das ist bei der Oberbank ab 50 Euro im Monat pro Investmentfonds möglich. Die Einzahlung kann jederzeit erhöht, verringert oder auch ausgesetzt werden. Generell gilt zu bedenken, dass Wertschwankungen entstehen können.
Zudem sollte die finanzielle Sicherheit zur Begleichung der Monatsbeträge und für etwaige Notfälle gegeben sein. Wer wirklich profitieren möchte, ist gut beraten, das Fondssparen über einen längeren Zeithorizont hinweg zu planen. Denn wer regelmäßig und längerfristig gleiche Beträge veranlagt, kann den Durchschnittskosten-Effekt (auch Cost-Average-Effekt genannt) für sich nutzen: Wer einen fixen Betrag anspart, erwirbt mit seinem Beitrag bei fallenden Kursen einmal mehr bzw. bei steigenden Kursen einmal weniger Anteile. So wird der durchschnittliche Einstandspreis gesenkt und geglättet.

 

Mit Disziplin dran bleiben
Zudem braucht sich jemand, der regelmäßig eine feste Summe anlegt, kaum Gedanken über den richtigen oder falschen Einstiegszeitpunkt an den Börsen machen. Wichtig ist aber, diszipliniert dran zu bleiben und nicht vorzeitig auszusteigen. Wer nicht monatlich investieren will, kann das zur Verfügung stehende Anlagekapital beispielsweise auch viertel- oder halbjährlich in gleich großen Tranchen anlegen. Auch hier kann der Durchschnittskosten-Effekt zum Tragen kommen. Mindestlaufzeiten gibt es keine. Zumeist werden fünf bis zehn Jahre gewählt. Es ist möglich, jederzeit zum aktuellen Kurs zu verkaufen. Doch den Ausstieg sollte man planen, um nicht zu einem schlechten Zeitpunkt zur Veräußerung gezwungen zu sein. Hier ist es ratsam, beim Jahresberatungsgespräch über persönliche Lebenspläne zu sprechen.

 

29.04.2021: Anleihen - wenn Anleger zu Kreditgebern werden

Wenn wir Staaten und Unternehmen unser Geld borgen: Wie sicher Anleihen sind, hängt von deren Bonität ab – Währungsrisiko nicht unterschätzen

 

Wer den Aktienmarkt als zu riskant erachtet, für den könnten Anleihen eine Option sein. Es handelt sich um verzinsliche Wertpapiere. Es wird unterschieden zwischen Zinsen, die fix sind oder von einem Indikator abhängig.

Anleihen werden von Staaten, Unternehmen und Banken herausgegeben, die sich damit Geld an den Kapitalmärkten beschaffen. Auch im aktuellen niedrigen Zinsumfeld gibt es im klassischen Bank- und Unternehmensanleihebereich immer Angebote mit positiven Renditen, die auf hohe Nachfrage stoßen.

 

Anleihenkäufer sind keine Miteigentümer wie Aktionäre. Während Aktien dem Eigenkapital zugeordnet werden, sind Anleihen Fremdkapital und stellen Schulden dar. Wer eine Anleihe kauft, gibt einen Kredit. Bei Insolvenzgefahr eines Unternehmens leiden zuerst die Aktionäre. Im Extremfall können aber auch Anleihengläubiger ihren Kapitaleinsatz verlieren.

 

Gute Schuldner sind sicher

„Wer gut schlafen will, kauft Anleihen, wer gut essen will, bevorzugt Aktien“, lautet ein bekannter Spruch des Börsengurus André Kostolany. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte Anleihen nur erwerben, wenn die Bonität eines Landes oder Unternehmens von internationalen Ratingagenturen als sehr gut oder gut bewertet wird.
Andererseits müssen gute Schuldner auf dem Kapitalmarkt wenig Zinsen zahlen, schlechte Schuldner dafür mehr. Das heißt, die Rendite ist bei schlechten Schuldnern verheißungsvoller, das Investment aber riskanter. Es gibt auch die Möglichkeit, in Anleihen außerhalb des Euroraumes, also in Fremdwährung, zu investieren, beispielsweise in Staatsanleihen der USA. Dabei sind hohe Wechselkursverluste jederzeit möglich. Deswegen werden derartige Fremdwährungsanleihen trotz erstklassiger Ratings als risikoreicher eingestuft. Je länger die Laufzeit, desto höher ist das Risiko, dass ein Schuldner womöglich Kapital und Zinsen nicht zurückzahlen kann. Von einer Laufzeit von einem Jahr bis zu ewigen Anleihen ist auf dem Kapitalmarkt alles möglich. Das Gros läuft jedoch drei bis zehn Jahre.
Auch bei Anleihen ist es grundsätzlich wichtig, das Investment zu streuen. Je besser die Bonität, desto weniger Streuung ist erforderlich. Aber auf der anderen Seite gilt, je risikoreicher die Bonität, umso breiter sollte die Streuung sein. Finanzexperten raten dann zu einem Fonds.

 

Jederzeit verfügbar
Selbst Anleihen mit langer Restlaufzeit können in der Regel über eine Bank jederzeit verkauft werden. Im Fall einer vorzeitigen Veräußerung richtet sich der Preis nach Angebot und Nachfrage. Das kann mit Kursverlusten, aber auch mit Kursgewinnen einhergehen. Am Ende der Laufzeit wird der Nennwert der Anleihe in der Regel zurückbezahlt.

 

15.04.2021: Aktien: An der Entwicklung von Unternehmen teilhaben

 An der Entwicklung von Unternehmen teilhaben

 

Ratgeber für den Einstieg in Aktien: Mit welchen Chancen und Risiken Sie rechnen sollten und warum Aktien nicht nur „etwas für Reiche“ sind.

 

In Zeiten niedriger Zinsen kommen Anleger an Aktien nicht vorbei. Dabei handelt es sich um Unternehmensanteile, die an einem Handelsplatz, der Börse, zu einem bestimmten Kurs gehandelt werden. Seit einiger Zeit ist das Interesse an Aktien gestiegen. Die Zahl der Neueinsteiger nimmt zu, auch unter den Jüngeren. Dennoch ist es nachwievor eine Minderheit, die an der Börse investiert.

 

Für die Unternehmen bringt der Gang an die Börse einen großen Vorteil: Sie stärken ihr Eigenkapital und können ihr Wachstum finanzieren. Dieses Wachstum ist aber auch für Anleger interessant, weil sie sich hier beteiligen können. So gesehen ist die Börse ein demokratisches Modell, bei dem jeder dabei sein kann. Wenn man nur an sein tägliches Leben denkt, konsumiert man sehr viele Artikel von börsennotierten Firmen (Auto, Energie, Lebensmittel etc). Als Aktionär kann man neben der Rolle des Konsumenten auch die Rolle des Miteigentümers einnehmen und so am Erfolg der Unternehmen mitnaschen.

 

Risiko der schwankenden Kurse

Viele Unternehmen schütten hohe Dividenden aus. Diese liegen oft deutlich über den mageren Spar- oder Anleihezinsen. Wenn Unternehmen gut wirtschaften, dann zeigt sich das auch in der Wertentwicklung der Kurse. Hier haben wir auch das Risiko des Wirtschaftens, das heißt, Kursverläufe sind nicht linear, sondern mitunter mit hohen Schwankungen verbunden. Man braucht einen langen Anlagehorizont, weil eben mit diesen Kursbewegungen zu rechnen ist.

 

Langfristig planen, breit streuen
Ihr Berater wird im Gespräch abklären, zu welchem Investorentypus Sie im Hinblick auf Ihre Risikobereitschaft einzuordnen sind. Im zweiten Schritt gilt es, den Anlegehorizont abzuklären. Die empfohlene Haltedauer bei Aktien liegt idealerweise bei mindestens zehn Jahren. Je länger, desto besser.

Und natürlich sollte man nicht alles auf ein Pferd setzen. Eine breite Streuung der Aktien ist ratsam. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, sich selbst intensiv mit Aktien zu befassen, aber man kann auch auf die Expertise eines professionellen Vermögensverwalters oder Fondsmanagers zurückgreifen. Dieser passt das Aktienportfolio, also die Mischung aus verschiedenen Einzeltitel, permanent an die jeweiligen Marktrahmenbedingungen an.

 

Auch kleinere Beträge möglich
Übrigens ist es ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Aktien „nur etwas für Reiche“ seien. Es ist nicht so sehr eine Frage des Betrages, sondern der Möglichkeit, die Chancen so gut es geht zu nutzen und dabei das Risiko möglichst breit zu streuen. Der Investmentfonds ist dafür ein interessantes Mittel, der seinerseits aber auch Wertschwankungen unterliegt. Es gibt eine riesige Auswahl, zusammengestellt nach Regionen, Branchen und Themen.
Anfänger machen häufig den Fehler, zu stark in den Heimatmarkt zu investieren, weil ihnen dieser sicherer erscheint. Doch wer auch hier auf breite Streuung verzichtet, vergrößert das Risiko. Ganz allgemein gilt: Bewahren Sie Ruhe, wenn die Kurse sinken. Verfallen Sie aber auch in keine voreilige Kaufeuphorie, wenn die Kurse steigen.

 

01.04.2021: 10 Tipps rund um die Geldanlage

Die zehn wichtigsten Tipps rund um die Geldanlage

 

Das kleine Einmaleins für Kapitalanleger, um die Chancen zu erhöhen, mehr aus Ihrem Geld zu machen und Ihre Investmententscheidungen zu treffen.

 

1. Früh beginnen:

Je eher Sie mit dem Anlegen beginnen, desto mehr profitieren Sie vom Zinseszinseffekt.

Sie sollten also Ihr Geld so lange wie möglich für sich arbeiten lassen. Generell ist es nie zu spät für den Start einer Geldanlage.

 

2. Klares Ziel definieren:

Machen Sie sich Gedanken zu Ihren persönlichen Beweggründen: Geht es um Vermögensaufbau, Altersvorsorge oder um ein Eigenheim? Oder wollen Sie ein Studium finanzieren? Je klarer Sie Ihr Ziel definieren, desto besser. An diesem Ziel sollten Sie dranbleiben.

 

3. Strategie und Zeitplan an das Ziel anpassen:

Wie viel Zeit und wie viel Geld steht zur Verfügung? ist Ihr Anlagehorizont kurz-, mittel- oder langfristig? Von Ihren Antworten hängt die Art der Geldanlage ab.

 

4. Bescheid wissen über die eigene Risikotoleranz:

Eine Investition ist von der Risikobereitschaft abhängig,
also davon, welche Wertschwankungen bei Wertpapieren eine Person psychisch aushalten kann. Ihr Berater hilft Ihnen mit gezielten Fragen, damit Sie sich besser einschätzen können und hilft Ihnen auch dabei, Ihre Strategie
regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

 

5. Selber machen oder aus der Hand geben:

Ziehen Sie eine Anlageberatung vor oder wollen Sie Ihre Vermögensplanung selbstbestimmt angehen? Entscheiden Sie sich für Letzteres, müssen Sie sich auch Zeit dafür nehmen. Das Thema Finanzen sollte Sie wirklich interessieren. Empfehlenswert ist, die Geldanlage einem
Profi anzuvertrauen.

 

6. Investment verstehen:

Sind Ihnen ein oder mehrere Aspekte eines Finanzproduktes unklar oder fehlen transparente Informationen, dann verzichten Sie lieber auf das Investment.

 

7. Nicht alles auf ein Pferd setzen:

Eine Streuung des Geldes auf verschiedene Anlageformen und mehrere Märkte schützt vor großen Verlusten. Nutzen Sie auch die Chancen auf internationalen Kapitalmärkten, anstatt allein auf die österreichische Karte zu setzen.

 

8. Investiert bleiben:

Denken Sie langfristig und geben Sie Ihrer Geldanlage die Ruhe, die sie braucht.
Ein Fehler wäre, Gewinne zu früh mitzunehmen und zu früh zu verkaufen. Doch Vorsicht: Man sollte auch Verluste
nicht ewig laufen lassen. Manchmal gilt: Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

 

9. Erträge reinvestieren:

Dividenden und Kapitalgewinne sollten Sie am besten wieder investieren und nicht verkonsumieren.

 

10. Trends verfolgen:

Derzeit geht der Trend zu nachhaltigen Veranlagungen nach ökologischen, ethischen
und sozialen Gesichtspunkten. Grüne Fonds nehmen diesen Trend auf. Weiters gefragt: Digitalisierung in allen
Bereichen.

 

Fragen an...

Dir. Erich Stadlberger, MBA

Leiter Abteilung Private Banking und Asset Management

 

12.05.2021: 3 Fragen zum Fondssparen

1. Welche Arten von Fonds stehen für das Fondssparen zur Verfügung?

Ein Mischfonds eignet sich für eine konservative Anlage. Dieser besteht aus einem ausgewogenen Mix aus Aktien und Anleihen mit einer durchschnittlichen Renditeerwartung. Wer risikoaffin ist, für den bieten sich – vor allem bei längerer Laufzeit – reine Aktienfonds an. Diese unterliegen höheren Wertschwankungen. Dafür kommt der Durchschnittskosten-Effekt mehr zum Tragen. Ein Aktienfonds sollte möglichst global aufgestellt sein und eine gute Streuung haben. Je nach Präferenz gibt es ganz unterschiedliche Fonds. Wir loten bei unseren Beratungsgesprächen aus, welcher Fonds für wen geeignet erscheint.

 

2. Ist es möglich, einen Fonds, den man vor Jahren gewählt hat, zu wechseln?

Das geht jederzeit. Ich würde durchaus empfehlen, auch einmal Gewinne mitzunehmen oder umzuschichten. Vielleicht möchte jemand ein anderes Fondsthema wählen, das ihm attraktiv erscheint, beispielsweise indem er auf nachhaltige Fonds umsattelt. Es ist beim Fondssparen wie bei jedem anderen Investment:
Sinnvoll ist, einmal im Jahr in einem Beratungsgespräch den Fondssparplan überprüfen zu lassen und gegebenenfalls an veränderte Lebenspläne anzupassen.

 

3. Es heißt, die anfallenden Spesen werden beim Fondssparen seitens der Kunden unterschätzt. Wie kann man diese kompensieren?

Fondssparen ist meist spesenbegünstigt. Es werden in der Oberbank keine Minimumdepotgebühren verrechnet. Die Ausgabespesen richten sich nach der Fondsart. Hier ist egal, ob ich einmal um 10.000 Euro Fondsanteile kaufe oder monatlich 50 Euro investiere, es ist nicht teurer und nicht billiger. Dem begegnet man mit langfristiger Investition. Jede Bank ist gesetzlich zur Kostentransparenz verpflichtet.

 

29.04.2021: 3 Fragen zu Anleihen

1. Wie hat die Coronakrise den Anleihenmarkt beeinflusst?
Enorm. Im Frühjahr 2020 waren die Anleihenmärkte massiv betroffen. Doch die Wirtschaft erholte sich rasch. Die Notenbanken investierten als Stützungsmaßnahme in erster Linie in Staats-, aber auch in Unternehmensanleihen.

Plötzlich war die Nachfrage nach Anleihen trotz niedrigster Zinsen riesig. Es gibt wegen der Zinsenentwicklung gegen Null und sogar ins Minus das Dilemma, dass 19 Prozent aller Anleihen auf der Welt negativ rentieren. Trotzdem wird investiert, weil institutionelle Anleger an einen guten Schuldner glauben. Ihnen geht es darum, dass sie am Ende der Laufzeit das Geld zurückbekommen. Zuletzt sind die Zinsen leicht angestiegen, weil sich die Coronakrise auf die Kapitalmärkte nur wenig auswirkt.

 

2. Wäre jetzt Ihrer Ansicht nach ein guter Zeitpunkt, in Anleihen zu investieren?
Vom Zinsstandpunkt her ist jetzt ein besserer Zeitpunkt als noch vor einem halben Jahr. Trotz des nach wie vor niedrigen Zinsniveaus finden wir gerade international immer wieder attraktive Chancen.Die meisten privaten Anleger experimentieren mit Anleihen nicht herum, indem sie kaufen und rasch verkaufen, sondern sie behalten die Anleihen bis Ende der Laufzeit.

 

3. Derzeit ist die Angst vor Inflation groß. Was heißt das für Anleiheninvestoren?
Wegen der massiven Wirtschaftserholung und Güterknappheit rechnen wir mit einer Inflationsspitze von bis zu drei Prozent. Die Zinsen sollten trotzdem niedrig bleiben, realer Kapitalerhalt ist beim aktuellen Zinsniveau fast unmöglich. Anleihen bringen im Vergleich zum Sparbuch dennoch höheren Ertrag und sollten als Beimischung in keinem Depot fehlen..

 

15.04.2021: 5 Fragen zu Börsen & Märkten

1. Die Welt steckt noch tief in der Pandemie, doch die Börsen florieren. Wieso das?
Wir sehen ein starkes Wirtschaftswachstum, das von Konjukturprogrammen der Regierungen und Notenbanken befeuert wird. Der Aktienmarkt versucht immer, die zukünftige Entwicklung einzupreisen. Das führte dazu, dass die Kurse seit März 2020 stark steigen.

 

2. Könnte auf diese Entwicklung nicht auch eine Spekulationsblase folgen?
Eine Spekulationsblase ist in der Regel immer von einer euphorischen Erwartungshaltung verursacht. Diese lässt sich mit Stimmungsindikatoren, die in Umfragen unter Groß- und Privatanlegern ermittelt werden, messen. Auch wenn die Erwartungshaltung bereits erhöht ist, so fehlt doch die Euphorie. Wir gehen nicht davon aus, dass wir auf eine Blase zusteuern.

 

3. Welche Rendite-Erwartungen wären denn in der Regel realistisch?
Historisch gesehen waren mit Aktien zwischen fünf und sechs Prozent im Jahr zu verdienen – inklusive bereits ausgezahlte Dividenden.

 

4. Richten wir den Blick auf internationale Börsen. Wo tun sich für Anleger Chancen auf und wo liegt Ihre Aufmerksamkeit?
Grundsätzlich investieren wir global mit Schwerpunkt auf Europa, den USA und in den Schwellenmärkten vor allem im asiatischen Raum. Momentan ist es so, dass wir eher verstärkt in Europa investieren, weil es da eine hohe Anzahl an konjunkturabhängigen Unternehmen mit hohem Aufholbedarf gibt.

 

5. Sehen Sie auch bei heimischen börsenotierten Unternehmen gute Chancen?
Österreich punktet mit sehr guten internationalen Industriekonzernen, die im aktuellen Aufschwung gut profitieren können.

 

Warnhinweis: Aus den Vergangenheitswerten können zukünftige Entwicklungen nicht abgeleitet werden.

01.04.2021: 5 Fragen zur Geldanlage

1. Merken Sie, dass sich die Menschen infolge von Corona und allen damit verbundenen Turbulenzen mehr Gedanken um ihr Geld machen?
Das Bedürfnis nach persönlichen Gesprächen in der Filiale oder über Video hat massiv zugenommen.
Aber Corona löst in Bezug auf die Geldveranlagung keine großen Sorgen aus. Das Interesse an Wertpapieren ist sehr groß.
Viele haben in der Corona-Zeit mit dem Investieren begonnen. Es herrscht eine optimistische Stimmung.

 

2. Wie viel Geld sollte ein Anleger als Reserve zurücklegen, um für Eventualitäten flüssig zu sein?
Abgesehen von den Fix- und Lebenskosten sollten für unvorhergesehene Ereignisse mindestens drei Nettomonatsgehälter auf der hohen Kante sein. Darüber hinaus kann man, je nach Lebensplanung, investieren.

 

3. Wie sollte die Risikostreuung bei einer Geldanlage am besten aussehen?
Abhängig von Ihrem Risikoprofil und individuellen Anlagezielen bauen wir auf eine ausgewogene Mischung aus Aktien, Anleihen, Gold und Rohstoffen.

 

4. Welche Fonds werden derzeit von den Anlegern besonders nachgefragt?
Breit gestreute Mischfonds, die in Papiere nachhaltig wirtschaftender Unternehmen investieren, legen stark zu. Die nachhaltige Finanzierung wird sich auch in Österreich von der Nische hin zum Mainstream entwickeln.

 

5. Kann man jetzt noch an den Börsen investieren?
Grundsätzlich ja, zumindest in den vergangenen Jahren war es immer besser, investiert zu sein als nicht. Eine gute Möglichkeit ist, nicht alles auf einmal zu investieren, sondern in Tranchen einzusteigen.

 

Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung. Diese Unterlagen dienen lediglich der aktuellen Information und basieren auf dem Wissenststand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Erstellungszeitpunkt. Diese Unterlagen sind weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der hier erwähnten Veranlagungen bzw. (Bank-)Produkte. Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen sind nicht als generelle Empfehlung zu werten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen.

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