08.10.2019 ‐ Eventnachbericht

Ansturm zur ORF-Wanderung in Gaflenz

Auf Schusters Rappen bewegten sich am Sonntag, den 6. Oktober 2019, gleich 4 000 NaturliebhaberInnen durch das „sonnige Tor zum Nationalpark Kalkalpen“. Den Ausgangspunkt zu dieser abwechslungsreichen Tour bildete dabei Gaflenz.

Foto: Simlinger Wolfgang, cityfoto.at

„Lust aufs Wandern“ führte in Oberösterreichs Südosten

Auch Landeshauptmann Thomas Stelzer und Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger ließen sich dieses Wandererlebnis der ORF-Serie nicht entgehen. Vom Gasthof Stubauer aus über das Bürgertal galt es, stetig steigend, ein lauschiges Waldstück zu durchqueren. Schließlich gelangte man zum Aussichtspunkt am Auberg. Dort sorgten die Gaflenzer Alphornbläser mit ihren klangvollen Holzinstrumenten für die würdevolle Untermalung des herrlichen Panoramas. Höhepunkt des Blicks auf die Voralpen bildete die Wallfahrtskirche St. Sebald am Heiligenstein, als kunsthistorisches Kleinod das Wahrzeichen von Gaflenz.

 

Der Weg leitete in der Folge weiter durch ausgedehnte Wälder bis zur Station der Nationalpark-Ranger. Hier tauchten die TeilnehmerInnen in die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks ein. Näheres gab es unter anderem zu seltenen Arten wie Luchs, Steinadler, zu Amphibien, Farnen, Moose und Gefäßpflanzen wie der Türkenbund-Lilie zu erfahren. Auf 209 km² Fläche stellt der Nationalpark Kalkalpen das größte zusammenhängende Waldgebiet Österreichs unter seinen Schutz.

 

Essen, Trinken und Musik als Dreieinigkeit

Nach tüchtiger Gehleistung bedurfte es keines Einkehrschwungs zur Mittagsrast auf der Forsterau. Dieser ist hier nur im Winter im beliebten Schisport-Zentrum Forsteralm angesagt. Einmal mehr war Volksmusiker Marc Pircher zur Stelle, um stimmkräftig „good vibrations“ zu verbreiten.

 

Mit frischen Kräften und heiterem Gemüt ließen sich die restlichen Kilometer auf schönen Waldwegen leichter bewältigen. Über Gaflenz stiegen die Gehbegeisterten auf der nördlichen Talseite allmählich zum Sonnbergweg hoch, der Aussichtsterrasse des Ortes. Der Blick schweifte hier wieder über den Heiligenstein und den Markt mit seiner markanten Pfarrkirche. Am Ausgangspunkt zurück wurden im Feuerwehrhaus hausgemachte Mehlspeisen und Kaffee kredenzt. Von den Erinnerungen an die herrlichen, Geist und Seele erquickenden Panoramabilder der Tour lässt sich allerdings noch länger zehren.