02.10.2018 ‐ Eventnachbericht

Waldwanderung in Kopfing: Unter allen Wipfeln ist Bewegung

Das herbstliche Traumwetter setzte anlässlich der „Von Wipfel zu Wipfel-Waldwanderung“ in Kopfing am Sonntag, den 30. September 2018, gleich 6.000 Naturfreunde in Bewegung.

Foto: Simlinger Wolfgang / cityfoto

 

Beliebte Aktion „Lust aufs Wandern“

Oberbank-Chef Franz Gasselsberger freute sich zusammen mit dem ORF OÖ und dem Land OÖ über "jedes Jahr steigende Teilnehmerzahlen".

 Als begeisterter Wanderer werde ich natürlich auch heuer wieder mitwandern und wünsche allen TeilnehmerInnen viel Vergnügen auf den schönsten Wanderrouten Oberösterreichs!

 

Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl schlug in die gleiche Kerbe:

Die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher lieben es, Ausflüge in die Natur ihres Bundeslandes zu unternehmen. Die abwechslungsreichen vier Touren der Aktion ‚Lust aufs Wandern!‘ bieten die Chance, neue und vielleicht bisher noch unbekannte Seiten Oberösterreichs zu entdecken.

 

Rundumblick ohne Opferritual

Vom Baumkronenweg leitete die Route durch Schatten spendenden Mischwald zu den Ortschaften Wollmannsdorf, Kimleinsdorf nach Neukirchendorf. Beim Mosterzeuger Günther Fischer ließen sich die bereits trockenen Kehlen der Wanderer genussvoll befeuchten. Stetig steigend passierten sie den aufgelassenen Steinbruch Ach, wo sich ein idyllischer See gebildet hat. Bis zum Ameisberg ist man hier auf der alten Römerstraße unterwegs.

Bald haben die unzähligen Bewegungsfreaks das 941 Meter hohe Highlight erklommen. Der Ameisberg öffnet von seiner 24 Meter hohen Warte aus nicht nur Blicke zum nahen Kopfing, sondern auch über den Hausruck ins Alpenvorland bis hin zur Eisenwurzen, Traunstein, Schafberg und Watzmann. Besonders klare Tage wie dieser präsentieren ebenfalls die majestätischen Alpengipfel wie Ötscher, Eisenerzer Alpen, Gesäuse, Totes Gebirge mit Großem Priel, Dachstein, Tennengebirge und Hochkönig.

 

Lust aufs Wandern - Kopfing

Foto: Simlinger Wolfgang / cityfoto

 

In unmittelbarer Nähe des Ameisbergs liegen einige mystisch-mythische Felsgebilde. Wahrscheinlich benutzten die Kelten diesen Ort bereits als Kult- oder Opferstätte. Manche spürten die Energie dieser Steine auf sich übergehen, die meisten Wanderer luden allerdings ihre Batterien bei der Mittagsrast in Kahlberg auf. Zusätzlich sorgte dort das „Schneiderwirt Trio“ für „good vibrations“.

So gestärkt und beschwingt ging es weiter den 768 Meter hohen Feichtberg entlang. Die oben installierte Radarstation bildet seit 1968 einen Stützpunkt der Austro Kontroll und findet im zivilen Luftverkehr Verwendung. Schließlich führte die landschaftlich reizvolle Schlussetappe über Pausldorf und Straß zurück zum Ausgangspunkt Baumkronenweg.

 

Das Tagesgewinnspiel und für treue DauerteilnehmerInnen das Gesamt-Gewinnspiel rundeten das einmalige Naturevent ab.