Oberbank-Zubau: Brückenschlag in die Zukunft - Oberbank
31.08.2017 ‐ Eventnachbericht

Oberbank-Zubau: Brückenschlag in die Zukunft

Neugierde und großes Interesse waren im Zuge der Eröffnungsgala zur Feier der Erweiterung der Oberbank-Zentrale am Mittwoch, 30. August 2017 im zum Bersten vollen Oberbank Donau-Forum zu verspüren.

Im Bild v.l.n.r.: Franz Kneidinger (Geschäftsführer Architekten Kneidinger ZT GmbH), Gerold Letzbor (Geschäftsleitung L-Bau-Engineering GmbH), Thomas Stelzer (Landeshauptmann OÖ), Franz Gasselsberger (Generaldirektor Oberbank AG), Klaus Luger (Bürgermeister Stadt Linz) Fotoquelle: Eric Krügl

 

Auch in der Architektur zeigt Oberbank Expansionsdrang


Generaldirektor Gasselsberger hatte allen Grund, den städtebaulichen Meilenstein mit markanter Verbindungsbrücke zum Altbau stolz zu präsentieren: In zweieinhalbjähriger Bauzeit wurden unter anderem 1.500 Tonnen Stahl verarbeitet, 450 km Kabel verlegt sowie die 66 Meter lange und 150 Tonnen schwere Brücke in schwindelnder Höhe verankert. Nun kann das Gebäude mit großzügigen 23.000 Quadratmetern zusammen mit dem bestehenden Komplex 1.000 Mitarbeiter/innen aufnehmen. Das neue Schmuckstück sei nicht nur

das sichtbare Zeichen für den Wandel und das Wachstum der Oberbank, sondern auch ein Bekenntnis zum Standort Linz. Zusätzlich wollen wir unsere Position als attraktiver Arbeitgeber stärken. Den Mitarbeitern/innen als A&O unseres Erfolgs wollen wir damit ein Arbeitsumfeld bieten, das sie weiterhin zu Höchstleistungen motiviert

, bekräftigte der Gastgeber.

 

Foto: "Oberbank-Meile" (Gesamtobjekt Donaulände) Fotoquelle: STRADEGY.at


Launiges von Politprominenz


Die Moderatorin des Abends, Sabine Lindorfer entlockte Landeshauptmann Thomas Stelzer Humoriges:

Ich habe den raschen Baufortschritt ständig verfolgt. Am liebsten wäre es mir gewesen, wenn die Oberbank die Brücke über die Donau gespannt hätte!

Er lobte darüber hinaus das Institut als mutigen Pionier, der viele Investitionen in die Wirtschaft ermögliche.


Bürgermeister Klaus Luger konnte sich ebenfalls eine launige Bemerkung nicht verkneifen:

Urfahr wäre als neuer Standort auch gut gewesen und hätte die 270 neuen Parkplätze dringend gebraucht.

Er sehe die Oberbank genauso als Lokomotive des Wirtschaftssystems und als Paradebeispiel für eine seriöse Regionalbank.


Federführende Spezialisten schildern enormen Kraftakt
Architekt Franz Kneidinger verwies auf die große Herausforderung, die Verbindungsbrücke nicht nur hochzuhieven, sondern auch in das alte Gebäude einzufügen, ohne es statisch zu überlasten. Auch sollten die Vorzüge der Oberbank zur Geltung kommen: Flexibilität, Nachhaltigkeit durch hochwertige Materialien und kostengünstige Errichtung. Der Zubau integriere sich würdig in das Ensemble von Bruckner Haus und Lentos und strahle Ruhe, Klarheit und Stabilität aus.


Bauherr Gerold Letzbor brachte auch die Herkulesarbeit beim Abriss des alten Allianz-Komplexes zur Sprache. So ließen sich Relikte einer früheren Anlage nur äußerst mühsam beseitigen.


Einsegnung als Bewusstmachen der menschlichen Dimension  
Beim anschließenden religiösen Akt erinnerten Bischof Manfred Scheuer und Superintendent Gerold Lehner daran, dass Profit nicht als einziger Wert und Maßstab gelten dürfe. Die Banken tragen angesichts der Ambivalenz des Geldes eine Mitverantwortung: Einerseits schaffe es Volkswohlstand und soziale Gerechtigkeit, andererseits bedrohe es diese Pfeiler unserer Gesellschaft.


Urlaubsfeeling im ausklingenden Sommer
Beim abschließenden Konzert tanzten karibische Klänge der "Klazz Brothers & Cuba Percussion" engumschlungen auf der Bühne mit den klassischen Melodien des Bruckner Orchesters: Der Donauwalzer elektrisierte mit feurigen Kuba-Rhythmen; impulsives Klavier-, Trommel- und Schlagzeugspiel des Swing, Afro oder Latin Jazz ließ die ohnehin leichtfüßigen Kompositionen von Strauss und Mozart noch mehr schweben. Die prickelnde, lebensfrohe Kuba-Connection nahm außerdem den nachdenklichen Brahms an der Hand und verpasste ihm einen beschwingten Auftritt. Standing und Dancing Ovations des begeisterten Publikums waren am Ende der verdiente Lohn für ein musikalisches Feuerwerk.


Danach genossen die Gäste wie gewohnt Imbisse und die Getränke der Vinothek. Zusätzlich bestaunten noch viele in einem Rundgang im neuen Trakt die moderne Büroarchitektur und ließen von den Terrassen aus das nächtliche Linzer Lichtermeer auf sich wirken.

 

Foto: Konzert "Classic meets Cuba" Fotoquelle: Eric Krügl

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