Erheiterndes zum bevorstehenden Weltspartag - Oberbank
24.10.2017 ‐ Eventnachbericht

Erheiterndes zum bevorstehenden Weltspartag

Cornelius Obonya amüsierte am Montag, dem 23. Oktober 2017, beim "Fest für Oberbank Sparer" mit seinem Programm "Gern hart & komisch" das zahlreich erschienene Publikum im Oberbank Donau-Forum.

 

Strategien gegen Null-Zinspolitik

Während Österreich und andere EU-Länder heuer trotz höherer Schulden weniger Zinsen als im Jahr 2000 bezahlen, sehen die Sparbuchsparer angesichts Zinsen an der Null-Linie und Inflation ihre Guthaben dahinschmelzen. Wie also dem Dilemma entgehen? Generaldirektor Franz Gasselsberger zeigte eine Lösung:

Für kurzfristige Veranlagungen gibt es keine Alternative – für mittel- bis langfristige oder für die Pensionsvorsorge kommt man aber am Kapitalmarkt nicht vorbei!

Auch er möchte dazu beitragen, die Vorurteile über Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Fonds als Spekulation zu überwinden. Sie stellen vielmehr Investitionen in reale Werte, in Unternehmen, dar. Bisher konnten großteils nur ausländische Anleger von deren Wertsteigerungen profitieren.

 

Brigitte Haider, Leiterin der Abteilung Privatkunden der Oberbank, zählte auch "Häuslbauer" zu den Gewinnern des anhaltend niedrigen Zinsniveaus:

Ein durchschnittlicher Wohnbaukredit kostet um 400 Euro weniger pro Monat als in früheren Jahren!

 

Eine Breitseite subversiven Humors

Der Schauspieler Cornelius Obonya, heuer noch der Jedermann in Salzburg, vermochte es mit seiner modulierenden Stimme, die humoristische Bandbreite des Lyrikers Robert Gernhardt auszuloten. Er versprühte mit seinem Sprachorgan dieselbe Lust wie der Dichter mit Worten – Stimmakrobat und Wortakrobat gingen eine unnachahmliche Liaison ein. Im Gedicht "Das Scheitern einer Ballade" brachte er zum Beispiel die Zweifel des Poeten köstlich zum Ausdruck: Fahlheit – leuchtet, schimmert, schwingt, glänzt sie? Oder ist sie einfach nur – fahl? Im "Monolog des Torwarts" kommen dem Bezwungenen alle möglichen Flüche in den Sinn. Und einfach großartig das Gedicht, in dem der Philosoph, nachdem sich die Innenwelt im Subjekt und die Außenwelt im Objekt versteckt hatte, Daseinszweck und Beruf fand. 

 

In die Harmonie von Mime und Poeten fügte sich nahtlos das musikalische Spiel der "Österreichischen Salonisten" ein. Sie zauberten aus ihren Instrumenten entsprechende Stimmungen hervor und unterlegten damit kongenial Obonyas Virtuosität: heiter-beschwingt, zuweilen auch nachdenklich, ausgelassen-übermütig und schelmisch-augenzwinkernd.

Wieder ein Abend, der die Stimmung der Gäste in der anschließenden Oberbank Vinothek noch lange am Leben hielt.

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