Unterhaltsames trotz Gespensterstimmung - Oberbank
20.03.2017 ‐ Eventnachbericht

Unterhaltsames trotz Gespensterstimmung

Das Musical "GHOST – Nachricht von Sam" am Freitag, 17. März 2017 im Linzer Musiktheater setzte die Tradition der gemeinsamen Theater- und Musicalabende von Kronenzeitung und Oberbank fort.

Riccardo Greco besucht als Geist Sam seine Witwe Molly (Anais Lueken).

Foto: Markus Wenzel

 

Kultur und Wirtschaft befruchten sich gegenseitig

Generaldirektor Franz Gasselsberger erinnerte daran, dass die Spielstätten des Landestheaters in den letzten 3 Jahren bereits die Millionengrenze an Zuschauern überschritten hat. Die Berechtigung des neuen Musiktheaters sah er außer Frage: "Ein starker Wirtschaftsstandort wie Oberösterreich kann sich solche Investitionen nicht nur leisten, sondern ist dazu verpflichtet. Kultur ist ein wichtiger Faktor für einen Wirtschaftsstandort." Er dankte Intendant Hermann Schneider, exklusiv eine Vorstellung für die zahlreich erschienenen Oberbank-KundInnen bereits vor der Premiere zu ermöglichen.

 

Deutschsprachige Erstaufführung des bekannten "Geisterdramas"

1990 rührte der Film mit Patrick Swayze, Demi Moore und Whoopie Goldberg eine ganze Generation zu Tränen. Dennoch wollte Intendant Hermann Schneider die erste deutschsprachige Musical-Version nicht als Adaption des Blockbusters auf die Bühne bringen, sondern künstlerisch anspruchsvolle Akzente setzen. Autor Bruce Joel Rubin, der für sein Filmskript 1991 mit einen Oscar ausgezeichnet wurde, schrieb auch das Buch für die Musicalfassung. Der Filmklassiker erfuhr in der Bühnenversion eine beträchtliche Erweiterung um 24 Popsongs und Balladen. Was ebenso zum einmaligen Theater-Erlebnis beitrug: Den Geist von Sam erweckten magische Effekte vom Illusionisten Nils Bennett erst richtig zum Leben.

 

Die Kraft der wahren Liebe strahlte auch ohne Kitsch

Das Traumpaar Sam und Molly wird jäh auseinandergerissen – Sam verliert bei einem Überfall sein Leben. Als Geist versucht er, seine in Lebensgefahr schwebende Freundin zu retten. Aber wie? Mittels eines Mediums gelingt es ihm, mit ihr Kontakt aufzunehmen und sie vor den Bösewichten zu bewahren. Vor allem aber schafft er es, dass sie gebührend voneinander Abschied nehmen können. Das begeisterte Publikum spendete dem großartigen Ensemble und auch Regisseur Matthias Davids lange Applaus.

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