Ausnahmejahr 2016 für die Oberbank - Oberbank
04.04.2017 ‐ Presse

Ausnahmejahr 2016 für die Oberbank

Ergebnisvorschau klar übertroffen, siebtes Rekordergebnis in Folge! Generaldirektor Franz Gasselsberger konnte für das Jahr 2016 erneut ein herausragendes Ergebnis präsentieren.

Der Jahresüberschuss stieg vor Steuern auf 219,1 Mio. Euro (+ 14,4 %), nach Steuern auf 181,3 Mio. Euro (+ 8,9 %). Damit wurde das ursprüngliche Ziel, das außergewöhnliche Vorjahresergebnis annähernd wieder zu erreichen, deutlich übertroffen.

 

Alle Bereiche tragen zum außergewöhnlich guten Ergebnis bei.

Das operative Zinsergebnis war trotz der EZB-Nullzinspolitik sehr gut und verbesserte sich wegen des deutlich gestiegenen Kreditvolumens um 2,9 % auf 308,3 Mio. Euro. Das Kreditrisiko war trotz des überdurchschnittlichen Kreditwachstums weiterhin besonders günstig. Die Risikovorsorgen konnten um 46,9 % auf 25,0 Mio. Euro halbiert werden, damit betrug die Wertberichtigungsquote herausragende 0,16 %. Das Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich in Summe stabil, die Provisionen erreichten mit 131 Mio. Euro annähernd das hohe Vorjahresniveau.

 

Trotz Expansion besonders günstige Kosten

Die Oberbank investiert seit Jahren hohe Beträge in die Expansion. Dennoch belief sich die Cost-income-ratio 2016 auf besonders günstige 50,8 %, während der Gesamtmarkt trotz Filialschließungen und Mitarbeiterabbau bei 71 % liegt!

 

Als wesentlichen Erfolgsgrund nannte Gasselsberger das Wachstum der Oberbank in allen wichtigen Bereichen.

Die Bilanzsumme stieg 2016 um 5,0 % auf 19,2 Mrd. Euro, in den letzten zehn Jahren sogar um 34 %, während sie in diesem Zeitraum im österreichischen Gesamtmarkt um knapp 8 % rückläufig war. Die Kredite wuchsen 2016 um 7,3 % auf 13,8 Mrd. Euro überdurchschnittlich stark, wobei sich erneut die Investitionsfinanzierungen (+ 9,4 % auf 7,9 Mrd. Euro) herausragend entwickelt haben. Als Wachstumstreiber bezeichnete Gasselsberger das beratungsintensive Geschäft, wo die Oberbank bei Exportfinanzierungen und in der Investitionsförderung österreichweit eine Spitzenposition einnimmt. Einen deutlichen Anstieg verzeichnete die Oberbank auch bei den betreuten Kundengeldern: Die Einlagen der Kunden und die Wertpapiere auf Kundendepots stiegen um 5,1 % auf den Rekordwert von 26,5 Mrd. Euro.

 

Langfristige Expansionsstrategie als Erfolgsfaktor
Der Oberbank-Erfolg ist untrennbar mit der Expansionsstrategie verbunden, die Anzahl der Filialen und die Gewinnentwicklung korrelieren positiv. 2016 wurde die Expansion mit sechs Filialgründungen fortgesetzt (Jena, Erfurt und Ulm in Deutschland, Donauspital und Perchtoldsdorf in Wien, Nagykanisza in Ungarn), damit führte die Oberbank Ende 2016 159 Filialen.

 

Oberbank-Aktie spiegelt Erfolg wider, Börsenwert in zehn Jahren verdreifacht!

Die hervorragende Entwicklung der Oberbank spiegelt sich auch in der Oberbank-Aktie wider, die 2016 deutlich zulegen konnte. Der Kurs der Stammaktie stieg auf den historischen Höchstkurs von 60,30 Euro, die Vorzugsaktie auf 52,50 Euro. Die Börsenkapitalisierung der Oberbank belief sich Ende 2016 auf 2.105,6 Mio. Euro, die Jahresperformance aus Kursentwicklung und Dividende betrug für die Stammaktie 16 %, für die Vorzugsaktie 41 %.

 

Dividendenerhöhung von 55 auf 65 Cent

In der Hauptversammlung am 16. Mai wird die Ausschüttung einer um 10 Cent erhöhten Dividende von 0,65 Euro vorgeschlagen. Das bedeutet die Ausschüttung von 23 Mio. Euro, damit hat die Oberbank seit ihrem Börsengang 330 Mio. an ihre Stamm- und Vorzugsaktionäre ausgeschüttet.

 

Ausblick 2017

Laut Franz Gasselsberger wird die Oberbank 2017 weiterhin offensiv agieren. Beim Kreditvolumen ist ein deutlicher Anstieg budgetiert, auch bei den betreuten Kundenvermögen werden weitere Zuwächse erwartet. Mit acht geplanten Filialgründungen wird der Weg des organischen Wachstums fortgesetzt. Beim Ergebnis soll das herausragende Ergebnis 2016 wieder erreicht werden.

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