Photovoltaik 2 - Oberbank
Fotoquelle: Windhager, Mea-Solar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Photovoltaik Teil 2: Gründe, Daten und Fakten

Minimale Energiekosten und maximale Unabhängigkeit. Das sind die wichtigsten Gründe, weshalb sich HausbesitzerInnen für eine Photovoltaik-Anlage entscheiden. Denn die Sonne ist eine absolut unerschöpfliche Energiequelle.

 

In Österreich sind Photovoltaikanlagen längst keine Seltenheit mehr: Die bläulich schimmernden Platten zieren viele Dächer, die die Sonnenstrahlen auffangen und später zu Strom umwandeln. Die in Österreich in Betrieb befindlichen Photovoltaikanlagen führten 2018 zu einer Stromproduktion von mindestens 1.437,6 GWh und damit zu einer Reduktion der CO2-Emissionen im Umfang von mindestens 509.356 Tonnen (Quelle: BMVIT, Mai 2019). Damit können 350.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden.

 

Die Gründe für Photovoltaik-Anlagen:

 

  • PV-Anlagen lassen sich flexibel auf dem eigenen Dach oder im Garten installieren.
  • Strom wird in umweltfreundlicher, da emissionsfreier, Form produziert.
  • Dank eines Stromspeichers lässt sich erzeugter Strom auch dann nutzen, wenn die Sonne nicht scheint.
  • Fördermittel entlasten bei den Anschaffungskosten.
  • Hochwertige PV-Anlagen sind wartungsarm, da nur wenig bewegliche Teile verbaut werden.
  • Durch Photovoltaik entstehen keine Lärm-, Geruchs- oder Schadstoffbelästigungen.

 

Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Photovoltaik-Anlage anzuschaffen, steht jedoch zu Beginn der Überlegungen einer Vielzahl an Fragen gegenüber. Zahlt sich die Anschaffung finanziell und vor allem langfristig aus? Kann sie überhaupt bei mir montiert werden? Welche Kosten kommen auf mich zu? Welcher Aufwand ist bei der Wartung zu erwarten?


Nach gegenwärtigem Stand der Technik erzeugt eine Solarstromanlage bereits innerhalb von zwei bis drei Jahren (je nach Art der verwendeten Zellen) die Energiemenge, die für ihre Herstellung benötigt wurde. Danach produziert sie für die restliche Zeit ihrer auf mindestens 30 Jahre geschätzten Lebensdauer emissionsfrei Strom. Solarstromanlagen weisen also eine hervorragende Energiebilanz auf und ermöglichen eine solare Kreislaufwirtschaft, in der die Energiemenge zur Eigenproduktion selbst erzeugt wird.

 


Fotoquelle: ertex solar

 

Kalkulation und Voraussetzungen

 

Aber wie viele Quadratmeter Modulfläche brauche ich eigentlich, um meinen Strombedarf abdecken zu können? Der Photovoltaikverband Austria rät für einen 4-Personenhaushalt folgendes:

 

Ein durchschnittlicher 4-Personenhaushalt verbraucht zirka 4.000 kWh Strom pro Jahr. Um diese Energiemenge durch eine Photovoltaikanlage zu erzeugen, benötigt man ca. 30 m² Modulfläche. Der Anschluss an das öffentliche Stromnetz ist einerseits notwendig, um nicht benötigten PV-Strom einzuspeisen, andererseits um auch in der Nacht Strom zur Verfügung zu haben. Auch mit einem Stromspeicher geht es nicht ganz ohne Stromanschluss, jedoch kann der Eigennutzen deutlich erhöht werden.

 

Je nach Bundesland ist vor der Anlagenerrichtung eine Anzeige oder Genehmigung bei der Gemeinde notwendig. Ebenfalls nötig ist eine Bauverhandlung bei Großanlagen. Genauere Informationen erhalten Sie bei der Baubehörde (Gemeinde) bzw. bei der zuständigen Abteilung der Landesregierung.

 

Errichtungskosten und Förderungen

 

Die Gesamtkosten für die kleineren privaten PV-Anlagen betragen zirka 1.800 € pro kWp installierte Leistung. Die Größe einer Photovoltaikanlage wird nach der Leistung des Solargenerators in kWp (Kilowatt-peak; Peakleistung = Spitzenleistung) angegeben. Dieser Wert beschreibt die optimale Leistung der Solarmodule unter genormten Testbedingungen (1000 W/m2 Einstrahlung; 25 °C Modultemperatur; 1,5 Air Mass.). Ist die PV-Anlage einmal angeschafft, produziert sie über 30 Jahre lang kostenlosen Strom und man erspart sich den Stromzukauf von außerhalb. Der Sonnenstrom kann für den Betrieb aller elektrischen Geräte genutzt werden, wie für die Haushaltsgeräte Kühlschrank und Waschmaschine, aber auch für den Betrieb der Wärmepumpe, des Heizstabs oder im Sommer für die Klimaanlage sowie für das Laden des Elektrofahrrades.

 

Es gibt zwei Arten der Förderung: Eine Investförderung für Klein-Anlagen (bis zu 5 kWp) als Zuschuss bei der Anschaffung oder eine Einspeisevergütung für größere Anlagen (ab 5 kWp bis max. 500 kWp) über das Ökostromgesetz (Quelle: Bundesverband Photovoltaic Austria). Details zu den bundesländerspezifischen Förderungen für Photovoltaik und Stromspeicher finden Sie hier: www.pvaustria.at/meine-pv-anlage/forderungen

 

Die für Sie optimale Photovoltaik-Anlagengröße können Sie mit dem Sonnenklar-Rechner leicht selber ermitteln.

 

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