17.05.2021 ‐ Presse

Eigenkapital für Unternehmen, um neues Wachstum realisieren zu können

Oberbank Opportunity Fonds. Mit einem Volumen von 150 Millionen Euro zählt der im November 2006 gegründete Fonds zu den größten und aktivsten Private Equity- und Mezzaninfonds in Österreich und Süddeutschland.

 

Quelle: Presse, 17.05.2021

Auch gut finanzierte Unternehmen kommen in Situationen, in denen die Kreditfinanzierung nicht ausreicht, um die Wachstumspläne umzusetzen. Ein erhöhter Bedarf an risikotragendem Eigenkapital besteht etwa bei Internationalisierungsvorhaben, M&A- Transaktionen, Gesellschafterwechsel sowie Nachfolgelösungen oder auch bei Management Buy-outs und der Übernahme anderer Unternehmen. Banken wird in diesem Zusammenhang oftmals vorgeworfen, zu wenig kreditfreudig zu sein und kein Risiko nehmen zu wollen. In der Oberbank hingegen zählen Private Equity-/Mezzaninfinanzierungen zu den Kernkompetenzen: Der Oberbank Opportunity Fonds besteht seit 2006 und hat einen Gesamtrahmen von 150 Millionen Euro.


Offen für neue Engagements
Das Gesamtvolumen der abgeschlossenen Transaktionen belief sich zuletzt auf rund 240 Millionen Euro. Insgesamt wurden mehr als 90 Unternehmen mit Eigen- oder Mezzaninkapital begleitet. Damit ist der Fonds nicht nur einer der größten, sondern auch einer der aktivsten Fonds in Österreich. Aktuell sind vom Gesamtrahmen durch die zahlreichen Rückflüsse rund 69 Millionen Euro aushaftend. Der Opportunity Fonds ist für neue Engagements demnach offen.

 

Für etablierte Unternehmen
Die Oberbank tritt sowohl als Finanzierungs- als auch Sparringspartner für strategische Entscheidungen auf – und richtet dabei ihren Fokus nicht nur auf Großunternehmen, sondern insbesondere auch auf den erfolgreichen Mittelstand der österreichischen und deutschen KMUs. Beim Oberbank Opportunity Fonds liegt der Schwerpunkt auf etablierten Unternehmen in späteren Entwicklungsphasen. Um die Lücke zu den Frühphasen der Finanzierung zu schließen, hat sich die Oberbank am HightechFonds des Landes OÖ beteiligt. Der Oberbank Opportunity Fonds stellt KMUs und Großunternehmen nicht nur Kapital (Private Equity, Mezzaninkapital, Highyield-capital) zur Verfügung, sondern unterstützt sie auch bei der Planung und Durchführung dieser Transaktionen. Die Oberbank-Gruppe begleitete diese Kunden in der Mehrzahl der Fälle auch zusätzlich mit Fremdkapital. Das Besondere dabei: Die Rückführung der bereitgestellten Eigenkapitalien kann vom Unternehmen aus erzielten Gewinnen erfolgen. Eine Beteiligung des Oberbank Opportunity Fonds erfordert nicht notwendigerweise einen Börsengang oder Trade Sale (Verkauf an einen internationalen Finanzinvestor beziehungsweise an ein meist größeres ausländisches Unternehmen), sondern die Rückführung kann auch aus dem Unternehmensvermögen dank einbehaltener Gewinne erfolgen. Dadurch können Unternehmen langfristig in der Hand ihrer bisherigen Eigentümer bleiben und müssen für Wachstumsschritte, Akquisitionen oder Gesellschafterwechsel nicht auf Eigenkapital oder Mezzaninkapital verzichten.


Autonomie bleibt erhalten
Beim Oberbank Opportunity Fonds gibt es zudem keine limitierte Fondslaufzeit, weshalb auch kein Verkaufsdruck am Laufzeitende der Finanzierung besteht. Das Wichtigste zum Schluss: Der Oberbank Opportunity Fonds ist kein operativ tätiger Eigentümer, der bei seinen Kunden Geschäftsführungsaufgaben übernimmt, weshalb jeder Unternehmer seine Autonomie behalten kann.