13.03.2020

Entscheidung am Landesgericht Linz: Klage der UniCredit gegen die Oberbank abgewiesen

Nachdem schon die Landesgerichte Innsbruck und Klagenfurt den Anträgen der UniCredit gegen BTV und BKS abgewiesen haben und auch ein eigens mit den von der UniCredit erhobenen Vorwürfen befasstes Schiedsgericht die Rechtmäßigkeit aller Kapitalerhöhungen bestätigt hat, hat nun auch das Landesgericht Linz die Klage der UniCredit gegen die Oberbank in allen Punkten abgewiesen.

In der Sache ging es in Linz um den Versuch der UniCredit, ein weiteres ihrer Vorstandsmitglieder in den Aufsichtsrat der Oberbank zu erzwingen. Weil die Hauptversammlung das mit großer Mehrheit abgelehnt hat, hatte die UniCredit diesen Beschluss angefochten – nach Auffassung des Linzer Gerichts zu Unrecht: Alle Kapitalerhöhungen waren rechtmäßig, allen Aktionären standen daher ihre Stimmrechte zu, die Ablehnung des Versuchs der UniCredit auf Verstärkung ihres Einflusses erfolgte nicht treuwidrig.

 

Oberbank-Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger: „Natürlich ist es erfreulich, Prozesse zu gewinnen – wichtiger wäre es aber, wenn die UniCredit statt sinnloser Prozessführungen endlich wieder zu einem konstruktiven Miteinander finden würde.“