22.05.2018 ‐ Presse

Beschleunigtes Wachstum im 1. Quartal 2018

Nachdem die Oberbank AG, Linz, im Geschäftsjahr 2017 das 8. Rekordergebnis in Folge erreichte, beschleunigte sich das Wachstum im 1. Quartal 2018 auf breiter Front.

Oberbank Generaldirektor Franz Gasselsberger präsentierte erneut hervorragende Quartalszahlen

 

Die Bilanzsumme des Oberbank-Konzerns erhöhte sich in den ersten drei Monaten des Berichtsjahres von 19,5 Mrd. EUR um 7,1 Prozent auf 20,9 Mrd. EUR, das Betriebsergebnis stieg im selben Zeitraum von 60,8 Mio. EUR um 1,5 Prozent auf auf 61,7 Mio. EUR.

 

Deutlicher Zuwachs beim Ergebnis vor und nach Steuern

Noch deutlicher zeigte sich der Zuwachs beim Periodenüberschuss: der Überschuss vor Steuern erhöhte sich im 1. Quartal 2018 von 61,6 Mio. EUR um 3,8 Prozent auf 64,0 Mio. EUR, der Überschuss nach Steuern stieg kräftiger von 49,2 Mio. EUR um 9,1 Prozent auf 53,7 Mio. EUR an. Generaldirektor Franz Gasselsberger wies vor dem Hintergrund dieses Wachstumsschubs auf das günstige Konjunkturklima hin: „Die Weltwirtschaft ist generell in der besten Verfassung seit der Lehmann-Krise, der Welthandel expandiert stark und nachhaltig.“ Gleichzeitig mahnte Gasselsberger vor überbordender Euphorie, denn einige Stimmungs- und Frühindikatoren hätten im 1. Quartal 2018 schwächer tendiert.

 

Die Treiber der guten Entwicklung im Startquartal 2018 waren für die Oberbank in erster Linie das ungebrochen robuste Kreditwachstum, der neuerliche Anstieg der betreuten Kundengelder sowie die unverändert niedrigen Risikokosten.

 

Deutliches Kreditwachstum bei Firmen- und Privatkunden

Im 1. Quartal 2018 stieg das Kreditvolumen von 14,2 Mrd. EUR um 6,2 Prozent auf 15,1 Mrd. EUR. Dabei erhöhten sich die Kommerzkredite von 11,3 Mrd. EUR um 6,1 Prozent auf 11,9 Mrd. EUR. „Beim Firmenkreditwachstum hatten wir das stärkste erste Quartal, das die Oberbank jemals verzeichnete“, freute sich Gasselsberger. Die Bank konnte alleine in der Berichtsperiode 1.830 neue Firmenkunden gewinnen und betreut nun insgesamt 51.200 Firmenkunden. Gasselsberger hob dabei besonders hervor, dass knapp die Hälfte aller neu vergebenen Kredite im Volumensbereich unter 3 Mio. EUR liegen, was die Breite des Wachstums bei Firmenkrediten untermauert.

 

Auch bei der Vergabe von Privatkrediten konnte im Berichtszeitraum eine Steigerung um 6,8 Prozent von 2,9 Mrd. EUR auf 3,1 Mrd. EUR erreichen, wobei die Wohnbau-Finanzierung weiterhin der mit Abstand stärkste Wachstumstreiber ist, die Oberbank aber auch bei den Konsumkrediten spürbar zulegen konnte.

 

Starkes Einlagen- und Wertpapiergeschäft

Die Primäreinlagen erhöhten sich in den ersten drei Monaten 2018 von 12,9 Mrd. EUR um 3,1 Prozent auf 13,3 Mrd. EUR. Eine dynamische Entwicklung verzeichnete die Regionalbank darüber hinaus auch bei den Wertpapierprovisionen, die im 1. Quartal 2018 von 11,20 Mio. EUR um 13,6 Prozent auf 12,3 Mio. EUR anstiegen und somit das historisch beste Quartal im Wertpapiergeschäft der Oberbank markierten.

 

Eigenkapital auf Rekordniveau

Das Eigenkapital lag zum 31.3.2018 mit 2.663,1 Mio. EUR um 12,3 Prozent höher als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres. Wesentlichen Anteil am starken Anstieg hatte die hohe Rücklagendotation, die aufgrund der hervorragenden Ertragslage möglich war.

Die Kernkapitalquote belief sich auf 16,60 Prozent, die Gesamtkapitalquote auf 19,12 Prozent – beides Werte, die deutlich über den gesetzlich vorgeschriebenen Quoten liegen.

 

Weitere Expansion, Baden-Württemberg und Sachsen im Fokus

Zusammenfassend sagte Gasselsberger: „Wir sind sehr gut in das Geschäftsjahr 2018 gestartet, werden im Gesamtjahr unseren Wachstumskurs beibehalten und sollten das Rekordergebnis von 2017 zumindest wiederholen können.“ Die Bank will im laufenden Jahr die Filialexpansion weiter vorantreiben und in der zweiten Jahreshälfte 10 bis 11 Filialen neu eröffnen, wobei hier die deutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Sachsen als bislang nicht bearbeitete Regionen besonders im Fokus stehen.

 

Ergebnisse der Hauptversammlung am 15. Mai 2018

In der 138. ordentlichen HV der Oberbank wurde beschlossen, die Dividende für das Jahr 2017 von 65 Cent auf 90 Cent pro Aktie zu erhöhen.

Die Aufsichtsratsmandate von Alfred Leu und Martin Zahlbruckner wurden verlängert. Stephan Koren (Vorstandsvorsitzender Wüstenrot Wohnungswirtschaft) wurde nach dem Ausscheiden von Herbert Walterskirchen neu in den Aufsichtsrat gewählt.