Wenn ein Unternehmen Gesundheit ganzheitlich denken will, muss es beim gesamten Arbeitsumfeld ansetzen: beim Arbeitsklima, bei den Arbeitszeitbedingungen, bei den angebotenen Ausbildungen, bei der gegenseitigen Wertschätzung, bei der gelebten Fehlerkultur und bei sozialen Angeboten.

 

Die Oberbank fühlt sich für diese Aspekte und damit für die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen verantwortlich. Daraus resultiert eine Gesundheitsquote in der Bank, die sich seit Jahren positiv entwickelt und sich konstant auf einem Niveau von rund 97 % hält. Das bedeutet, dass alle MitarbeiterInnen pro Jahr durchschnittlich an 97 % der möglichen Anwesenheitstage im Unternehmen präsent sind. Weiterführende Maßnahmen haben daher nicht – wie so oft – eine Reduktion der Krankenstandstage zum Ziel, sondern sollen das Arbeitsumfeld zusätzlich attraktiver gestalten. Auch die niedrige Fluktuationsrate von 6,9 %, die den durchschnittlichen Abgang von MitarbeiterInnen misst (ausgenommen des natürlichen Abgangs durch Tod oder Pensionierung), sowie die durchschnittliche Beschäftigungsdauer der MitarbeiterInnen von mehr als 13 Jahren zeigen, dass die Oberbank ganz offensichtlich ein angenehmes Arbeitsumfeld bietet und sich aktiv um die Zufriedenheit ihrer MitarbeiterInnen bemüht.

 

Eine Vielzahl an konkreten Angeboten

Die Oberbank fördert seit Jahren die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen mit vielfältigen Angeboten, die weit über Basisleistungen hinausreichen. 2010 wurde deshalb eigens die „Aktie Gesundheit“ ins Leben gerufen mit den drei Schwerpunkten Bewegung, Ernährung und mentale Fitness. Nach den ersten zehn Jahren dieser Initiative startete nun im Geschäftsjahr 2018 das Projekt „Aktie Gesundheit 2.0“.

 

Aktie Gesundheit 2.0: Oberbank in Bewegung

Die Neuauflage von „Aktie Gesundheit“ rückt die entsprechenden Angebote wieder stärker in den Fokus der MitarbeiterInnen und baut sie konsequent aus. Seit Herbst 2018 gibt es in allen Regionen speziell ausgebildete GesundheitsbotschafterInnen, die für die drei Schwerpunkt-Themen Ernährung, Bewegung, mentale Fitness / Stressmanagement Ansprechpersonen sind und jederzeit für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. Wie wichtig den MitarbeiterInnen solche Angebote sind, zeigt eine aktuelle interne Umfrage: 67 % schätzen den Stellenwert der betrieblichen Gesundheitsförderung als hoch ein. Beispielsweise gab es im Sommer 2018  auf der Oberbank Dachterrasse am Standort Linz die Möglichkeit zum gezielten Faszientraining.

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Dass der Oberbank die Themen Gesundheit und Fitness wichtige Anliegen sind zeigt auch die rege Sponsoringtätigkeit in diesem Bereich. Vor allem unterstützt die Oberbank jene Sportarten, die besonders die breite Öffentlichkeit ansprechen, wie Laufen, Wandern oder Fußball. So tritt die Oberbank etwa als Hauptsponsor beim „Oberbank Linz Donau Marathon“ auf, sie unterstützt die WKO-Businessläufe in Linz und Salzburg und fördert die oberösterreichweite Aktion „Lust aufs Wandern“.

Während andere Banken Filialen schließen und Personal abbauen gründet die Oberbank laufend neue Filialen und hat einen wachsenden Bedarf an MitarbeiterInnen. Vor 150 Jahren wurde die Oberbank mit einer Filiale in Linz gegründet, heute sind es bereits 170 Filialen in fünf Ländern. Auch wenn die Digitalisierung ein großes Thema ist und viele Menschen ihre Bankgeschäfte online erledigen, wird qualitative Beratung mehr denn je nachgefragt. Für die wirklich wichtigen und großen Anliegen kommen die Menschen nach wie vor in die Filiale. Kompetente Kundenbetreuung ist für die Oberbank konsequenterweise ein Schlüsselfaktor der Zukunft.

 

Vor allem der Generationenwechsel ist in der Oberbank aktuell ein großes Thema, das die Zukunft wesentlich mitbestimmen wird. In den nächsten zehn Jahren ist, primär aufgrund von Pensionierungen, etwa ein Viertel der derzeit rund 400 Führungskräfte nachzubesetzen. Diese bevorstehende Rochade ist einer der Gründe für den Start eines der wichtigsten Projekte der vergangenen Jahre: Gender Balance / Next Generation. Die Oberbank verfolgt zwar seit Jahren aktiv das Programm „Zukunft Frau 2020“, das nun in „Gender Balance“ integriert wird – aber bei genderbalancierten Unternehmen geht es um mehr als um reine Frauenförderung. Bei genderbalancierten Unternehmen wird angestrebt, das Geschlechterverhältnis insgesamt ausgewogen zu gestalten. Das Geschlecht darf für die Karriere kein Hindernis darstellen. Weder für Frauen noch für Männer.

 

Die Geschlechtergleichstellung ist in den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen definiert und auch die KundInnen werden diese Haltung in Zukunft vermehrt einfordern. Österreich ist hier im internationalen Vergleich kein Vorbild, die Oberbank möchte sich daher zu einem Vorreiter entwickeln. Zudem zeugt Gender Balance nicht nur von einem offenen Geist, sondern bringt einen monetär nachrechenbaren Vorteil für Unternehmen. Geschlechterausgewogene Unternehmen mit durchgängig gemischten Teams sind schlichtweg erfolgreicher.

 

Das Projekt „Gender Balance“ wurde bereits 2017 konzeptionell gestartet und wird die Kultur in der Oberbank nachhaltig verändern. Ernst gemeinte Gender Balance bedeutet ein Umdenken in vielen Bereichen und auf allen Ebenen. Ziel ist es, Ausgewogenheit zu erreichen – das heißt 50 % Damen und 50 % Herren in 33 definierten Bereichen. Die drei großen Handlungsfelder, die über das Gender-Projekt hinausreichen, sind die Nachfolgeplanung, das Recruiting und das Employer Branding. Die geplanten Maßnahmen betreffen u. a. die Potentialentwicklung, transparente interne Stellenausschreibungen, das Auszeitmanagement, individuelle Entwicklungsprogramme, regelmäßige Mitarbeiterbefragungen, ein ansprechendes Arbeitsumfeld, die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber, hochwertige Aus- und Fortbildungsangebote oder den systematischen Onboarding-Prozess.

 

Viele dieser Maßnahmen sind auch bereits längst umgesetzt und gängige Praxis wie etwa der Onboarding-Prozess oder die hochwertigen Aus- und Fortbildungsangebote. Gerade in einer Zeit, wo Entwicklungen mit rasantem Tempo voranschreiten und hohe Beraterkompetenz mehr denn je gefragt wird, ist Bildung ein Schlüsselfaktor. Die Oberbank investiert pro Jahr rund 1,7 Mio. Euro in Aus- und Weiterbildung für MitarbeiterInnen. Die Inhalte und die Methoden werden laufend auf den aktuellsten Stand gebracht. Längst etabliert sind etwa Web Based Trainings, Webinare oder Webexx Meetings. Auch ein neues Ausbildungszentrum hat die Oberbank 2018 in Betrieb genommen, das praxisnahe Ausbildung mit modernsten Lerntools verbindet.

 

Jobs bei Oberbank AG

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