Vom Traum zur Wirklichkeit – Bauen mit Hausverstand!

Fragt man ältere Paare, was sie in ihrem Fotoalbum festgehalten haben, dann gehört die Geburt und das Aufwachsen der Kinder genauso dazu, wie das eigene Haus: vom Grundstückskauf bis zum Einzug. Damit das mit dem Fotoalbum klappt und die Freude über das neue Heim Jahrzehnte lang anhält, ist die genaue Vorstellung und Planung eines Bauvorhabens entscheidend.

 

Sie haben sich entschieden, BauherrIn zu werden? Glückwunsch! Ihnen steht eine spannende Zeit bevor, die einige Herausforderungen und Entscheidungen bis zur Realisierung des Wohntraums mit sich bringen. Einige Überlegungen sollten Sie definitiv bereits mit Beginn der Planung und vor dem Baustart klären.

 

Das Grundstück fürs Leben

Am Beginn steht die Wahl des richtigen Grundstücks – eine Entscheidung fürs Leben, mit der Sie sich für lange Zeit oder gar für immer an einen Ort binden. Daher sind in dieser Phase unterschiedliche Standortalternativen sorgfältig abzuwägen. Folgende Fragen sind dabei zu stellen: Wo soll das Grundstück liegen? Wie groß soll oder kann es sein? Und wie passt es zu meiner idealen Wohnraumgestaltung? Die Antworten darauf sind nicht getrennt voneinander zu betrachten. Die Wahl des richtigen Grundstücks hängt vom verfügbaren Budget, der Lebensplanung und den ganz persönlichen Vorstellungen des Wohntraums ab. Neben den budgetären Möglichkeiten sind die Lage – und die damit verbundenen Wege zu Arbeitsplatz, Schule und Nahversorgern – sowie die Ausrichtung an den Himmelsrichtungen, die Größe des Grundstücks und dessen Vereinbarkeit mit den persönlichen Vorstellungen zu Architektur, Grundriss und Wohnfläche des Wohntraums gleichermaßen wichtig.

 

Ein erster Grundriss bringt mehr Klarheit

Bevor Sie nun einen Architekten oder Baumeister hinzuziehen, gilt es abzuwägen, wie viel Fläche Sie tatsächlich benötigen. Das hängt von mehreren Faktoren ab: Wie viele Personen werden in den nächsten Jahren in Ihrem Haus wohnen? Wie groß sind die Möbel, die Sie in dem Haus unterbringen? Bevorzugen Sie einen Balkon oder eine Terrasse – oder beides? Sind die Grundbedürfnisse und der Platzbedarf klar, können Sie sich an den ersten groben Grundriss machen. Hier gilt es folgende Entscheidungen zu treffen: Sollen die Küche und der Wohnbereich in einer großzügigen und offenen Wohnküche zusammengefasst werden? Wie weit sollen die Schlafzimmer voneinander entfernt sein? Und wie viele Geschosse sollen es sein? Benötige ich einen hochwertigen Keller? Wenn ja, wie sieht es mit dem Kosten-Nutzenverhältnis dafür aus? Langfristig gedacht könnte es für das Alter erstrebenswert sein, die wichtigsten Räume wie Wohnzimmer, Bad und Küche bereits beim Neubau barrierefrei anzulegen.

 

Nachhaltig planen spart langfristig

Achten Sie bei der Planung auch auf die künftigen Betriebskosten. Die Auswahl der Gebäudetechnik und der Baumaterialien entscheidet darüber, wie hoch Ihre Energiekosten sein werden. Kommt eine Nutzung von Solarenergie in Frage? Es lohnt sich, Geld in hochwertiges Baumaterial zu investieren, da es länger hält. Ökologische Baustoffe dienen zudem dem Wohlgefühl und der Gesundheit. ArchitektInnen und BaumeisterInnen sind hier die richtigen Ansprechpersonen. Lassen Sie sich auch über die möglichen Förderungen für eine nachhaltige, energieeffiziente Bauweise beraten.

 

Warum Ruhe, Zeit und die genaue Planung so wichtig sind

Wer noch nie ein Haus gebaut hat, sollte sich für alles viel Zeit nehmen, damit der Hausbau nicht zu einem Beziehungskiller wird. Wenn man sich nur noch auf den Hausbau konzentriert und kein Platz mehr für Freizeit bleibt, leiden Familie, Partnerschaft und Beruf darunter. Viele Familien und Paare unterschätzen die zusätzlichen Belastungen des Hausbaus und den langen Atem, den man dafür benötigt. Geraten dann auch noch der Zeitplan und das Budget außer Kontrolle, drohen Konflikte. Nicht selten versuchen viele nicht geübte BauherrInnen selbst Arbeiten zu übernehmen und machen kostspielige Fehler. Wussten Sie, dass das Einsparungspotenzial beim Hausbau unter Eigenregie nur 10 bis 15 Prozent beträgt? Die Nachteile und Risiken sind dagegen hoch. Denn mit jedem Monat, um den sich die Bauzeit verlängert, zahlen Sie weiter Miete und Wegzeiten zur Baustelle – ganz abgesehen von den Stunden, die in die Bauüberwachung und die terminliche Koordination fließen. Alles selber zu machen ist tatsächlich ein Fulltimejob. Beim Bau eines Hauses müssen alle Gewerke zusammenpassen, dafür gibt es BaumeisterInnen und ArchitektInnen.

 

ArchitektInnen und BaumeisterInnen lassen Sie ruhiger schlafen!

ArchitektInnen und BaumeisterInnen übernehmen die professionelle Planung und Baubetreuung. Sie unterstützen Sie vom ersten Grundriss und Einreichungen bei der Baubehörde. Sie stellen das Zeitmanagement sicher, koordinieren die Handwerker sowie die Bestellung und Anlieferung der Baumaterialien. Stellen Sie sich vor, sie müssten neben Ihrer hauptberuflichen Tätigkeit alles selbst berechnen, bei den Behörden einreichen sowie MaurerInnen, Zimmerleute, BetonbauerInnen, DachdeckerInnen, HeizungsmonteurInnen, FliesenlegerInnen, ElektrikerInnen und MalerInnen selbst organisieren.

 

Damit Sie Ihren Wohntraum beim Einzug richtig genießen können, gilt es an die Planung und das Management des Hausbaus mit Hausverstand heranzugehen. Kalkulieren Sie ihr Budget nicht nur realistisch, sondern schätzen Sie Ihre tatsächlich verfügbare Zeit so ein, dass sich der Hausbau mit Ihrer Lebenssituation – Familie und Beruf – vereinbaren lässt, ohne Ihnen schlaflose Nächte zu bereiten.

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