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Umbauen statt neu bauen – Refurbishment liegt im Trend

„My home is my castle” lautet ein bekanntes Zitat von Edward Coke. Es beschreibt das eigene Zuhause als sicheren Zufluchtsort. Gleichzeitig illustriert es das Eigenheim als einen besonders schönen Ort. Einen Ort, an dem man seine Träume verwirklichen kann. Aber Träume und Wohnbedürfnisse verändern sich, brauchen mehr Platz oder wechseln den/die BesitzerIn. Dass man deshalb aber nicht gleich alles niederreißen und neu bauen muss, zeigen aktuelle Zahlen – Refurbishment liegt im Trend. Wir haben uns zusammen mit dem market Institut für Markt-, Meinungs- und Mediaforschung die neuesten Entwicklungen genauer angesehen.

 

Bauen im Bestand – Das erzählen die Zahlen

 

Die ÖsterreicherInnen bauen – und zwar fleißig. Laut Statistik Austria wurden 2017 allein über 15.000 Neubauten mit ein oder zwei Wohnungen errichtet. Der Trend geht jedoch in eine andere Richtung: Umbauen und Sanieren stehen hoch im Kurs. Denn während die Anzahl an Neubauten im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser seit den 1990ern in etwa gleich bzw. leicht rückläufig ist, haben sich die Zahlen bei Generalsanierungen fast verdreifacht – von ca. 3.600 auf über 11.000 *. Renovierungs- und Sanierungsarbeiten sind hier noch gar nicht eingerechnet.

 

Das market Institut ist diesem Trend nun in einer Studie nachgegangen und hat herausgefunden, dass sechs Prozent der ÖsterreicherInnen in den letzten zwei bis drei Jahren eine Generalsanierung ihres Hauses durchgeführt haben bzw. zugebaut oder erweitert haben. Weitere acht Prozent haben dies in den kommenden Jahren vor.

 

Viel größer ist allerdings die Anzahl an Personen, die kleinere oder größere Renovierungs- und Sanierungsarbeiten vorgenommen haben. Mehr als 20 Prozent der heimischen Ein- bzw. Zweifamilienhausbesitzer bastelten erst kürzlich an ihrem Heim. Dabei zählten vor allem Neu- bzw. Umgestaltung von Bad, Küche und einzelnen Zimmern, thermische Sanierungen, der Austausch von Fenstern und Türen, Fassadenarbeiten sowie Zu- und Ausbau des Wohnraums bzw. des Dachs zu den Hauptarbeiten. Über die Hälfte holte sich für die Umsetzung professionelle Unterstützung, während knapp 39 Prozent selbst Hand anlegten oder Freunde um Hilfe baten **.

 

Warum überhaupt umbauen und sanieren?

 

Die Gründe, warum sich Menschen für das Umbauen und Sanieren entscheiden, sind vielfältig. Wir haben einige davon für Sie zusammengetragen:

 

Umbauen und Sanieren für ein moderneres und luxuriöseres Zuhause

Das eigene Haus ist in die Jahre gekommen. Die Fassade bröckelt. Das Bad versprüht den Charme der 1970er Jahre – von Barrierefreiheit ganz zu schweigen. Und der Wind pfeift durch die undichten Fenster. Dennoch fühlen Sie sich hier wohl. Sie verstehen sich mit den NachbarInnen. Und überhaupt ist Umziehen viel zu aufwendig. Dann sind kleinere oder größere Sanierungs- und Renovierungsarbeiten die richtige Lösung. Oft reichen schon ein paar Handgriffe und Pinselstriche aus, um Ihrem Zuhause einen neuen Look zu verpassen und auf den neuesten technischen Stand zu bringen. Sie verlängern dadurch nicht nur den Lebenszyklus Ihres Hauses, es ist auch nachhaltiger und kostengünstiger, als neu zu bauen.

 

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Umbauen für mehr Platz – für sich und die Kinder

Der Wohnraum in Österreich ist begrenzt und – vor allem in Stadtnähe – teuer. An- und Ausbauen hat sich daher in den letzten Jahren zu einer beliebten Methode entwickelt, um mehr Platz zu schaffen. Gerade innerhalb von Familien werden so Einfamilienhäuser immer häufiger zu Mehrfamilienhäusern der Generationen umfunktioniert. Was Sie beim Erweitern beachten müssen, erfahren Sie hier: Artikel "Haus aufstocken"

 

Umbauen nach Kauf oder Erbe eines Altbestands

Alte Häuser haben Charme und liegen oft schön und verkehrsgünstig. Dennoch entsprechen Sie meistens nicht mehr den modernen Standards oder sind baufällig. Was für DIY-LiebhaberInnen ein wahrgewordener Traum ist, kann bei anderen – gerade bei ErbInnen – auf Unsicherheit stoßen. Doch lassen Sie nicht gleich die Abrissbirne kommen. Sind die Bausubstanz und das Tragwerk noch intakt, steht einer problemlosen Revitalisierung meist nichts im Weg. Vor allem die Kombination aus Alt und Neu kann dabei zu einer individuellen Architektur mit Alleinstellungsmerkmal führen. In den meistens Fällen ist ein Refurbishment dieser Art zudem kostengünstiger, als das Haus abzureißen und von Grund auf neu zu bauen – aber eben nur meistens. Lassen Sie sich deshalb vorab unbedingt von ExpertInnen beraten und den Zustand des Hauses professionell prüfen.

 

Weitere Infos und Tipps rund ums Thema Sanieren

 

* Zahlen Statistik Austria

** repräsentative Erhebung des market Instituts in der österreichischen Bevölkerung ab 16 Jahren (n=1.000, Stichprobenschwankung= +/-3,16 Prozent)

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