Whirlpool: Vor Entspannung sprudeln

Der Whirlpool als Mittelpunkt Ihrer Wellnessoase

Er ist für viele der Inbegriff von Luxus in den eigenen vier Wänden. Die wohltuende Erholung nach einem kalten Skiausflug. Der ruhige Moment nach einem anstrengenden Arbeitsmeeting. Eine romantische Abwechslung vom Alltag. Entspannung pur. Der Whirlpool ist das Highlight des hauseigenen Spas. Mittlerweile sind die Preise auch so erschwinglich, dass sich immer mehr Menschen den Traum von der eigenen Wellnessoase erfüllen können. Bevor sie aber Nägel mit Köpfen machen, sollten Sie sich erst über die große Auswahl, den Aufwand und die Ausstattung einen Überblick verschaffen. So kommen Sie nicht nur entspannt durch den Winter, sondern auch durch alle anderen Jahreszeiten.

 

Hot Tub, Jacuzzi oder Whirlpool – Was ist der Unterschied?

Fangen wir mit der Begriffsklärung an: Wenn man über das Sprudelbad spricht, fallen viele unterschiedliche Bezeichnungen, die häufig auch als Synonym verwenden werden. Doch bedeuten sie wirklich das gleiche? Nicht ganz.

 

  • Whirlpool ist ein Überbegriff. Er steht stellvertretend für alle Wasserbecken, in denen für das Sprudel- und Entspannungserlebnis Luft eingeblasen und/oder Wasserstrahlen erzeugt werden.

 

  • Jacuzzi ist ein Markenname für Whirlpools und andere Sanitäranlagen, er hat sich aber wie „Tempo“ für Taschentücher oder „Tixo“ für Klebestreifen zu einem generischen Markennamen, auch Deonym genannt, entwickelt.

 

  • Ein Hot Tub ist eine Variante des Whirlpools. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um ein Holzfass – häufig aus Eiche oder Zedern – in dem das Wasser mittels Holzheizung erwärmt wird. Allerdings gibt es meistens keine Sitze, auf das Sprudelerlebnis muss man aber je nach Modell nicht verzichten. 

 


Fotoquelle: iStock

 

Wo ist der ideale Ort für meine Entspannung im Whirlpool?

Unabhängig welche Whirlpool-Variante oder Marke Sie schließlich kaufen, der richtige Ort ist essentiell für das perfekte Erholungsgefühl. Möglichkeiten sind zum Beispiel die Terrasse, der Garten, das Badezimmer oder ein Wellnessbereich im Keller. Überlegen Sie sich den Platz gut und schauen Sie sich die Gegebenheiten an. Nicht jedes Fundament eignet sich für das Gewicht des Whirlpools, der mit einem Fassungsvermögen von 1000 Litern und mehr auch schon mal weit über eine Tonne wiegen kann. Achten Sie außerdem auf die Größe. Gerade in Räumen sollte noch genügend Platz sein, um sich frei zu bewegen, Gegenstände bequem zu erreichen und Türen vollständig zu öffnen bzw. zu schließen. Messen Sie hier lieber mehrfach nach und schreiben Sie sich die Maße genau auf, sodass es zu keiner bösen Überraschung kommt.

 

Whirlpool: Fest, portable oder in Kombination?

Bei der Wahl des perfekten Ortes hilft Ihnen vielleicht auch die Tatsache, dass es Whirlpools in unterschiedlichen Mobilitätsgraden und Kombinationen gibt. Wenn Sie es gerne individuell in Bezug auf Form, Ausstattung und Größe halten möchten und einen fixen Platz für Ihr Wellnesshighlight haben, sind Sie mit der fest eingebauten Variante an der richtigen Adresse. Fest im Fundament verankert oder gar in den Boden eingelassen, bieten Sie vorab jede Menge Spielraum, nachträglich lassen sie sich allerdings nur schwer nachbessern.

 

Eine Alternative sind die sogenannten portable Spas, die man flexibel von A nach B transportieren kann. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen oder auch in Modulkonstellationen, die sich unterschiedlich zusammenstellen lassen. Die Materialien reichen von stabilen Holzgerüsten bis hin zu aufblasbaren Gummipools. Der Vorteil ist, dass Heizelemente und Pumpenanlagen meistens integriert sind und nicht aufwendig installiert werden müssen.

 

Wenn Sie keinen zusätzlichen Platz für einen extra Whirlpool haben, dann können Sie es auch mit einer Badewannen-Whirlpool-Kombination versuchen – einer sogenannten Whirlwanne. Hier wird Wasser über eine Pumpe aus der Wanne angesaugt und über Düsen wieder zurückgeführt. Eine zusätzliche Gebläse-Luftdüsen-Konstellation sorgt für den Bubble-Effekt. Diese Ausführungen sind meistens kostengünstiger in der Anschaffung als herkömmliche Whirlpools und einfacher zu pflegen.

 

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Ein Ort für zwei, Familienerholung oder Partylocation? Vor dem Kauf eines Whirlpools sollten Sie sich darüber Gedanken machen, wie viele Menschen das Wellnessparadies benutzen sollen und wie viele Sitzplätze Sie regelmäßig benötigen. Aber auch sonst können Sie sich in punkto Ausstattung spielen. Lichtsysteme und LED-Spots für direkte und indirekte Beleuchtung oder Farbtherapien, Massagefunktion, Unter- und Überwasser-Sound sind nur der Gipfel der Möglichkeiten, die sich zusätzlich einbauen lassen. Essentieller ist da schon die Frage nach der richtigen Beheizung. Wenn Sie keinen Stromanschluss in der Nähe Ihres Whirlpools haben, sollten Sie über ein Heizsystem mit Wärmetauscher nachdenken. Es geht aber auch ökologischer. Immer mehr Anbieter setzen auf Modelle mit Solarenergie. Achten Sie dabei immer auf Qualität, denn im kalten Wasser ist das Whirlpool-Erlebnis nur halb so entspannend.

 

Und was kostet ein Whirlpool?

Mittlerweile hält sich die Verspannung, die beim bloßen Gedanken an die Kosten aufkommt, in Grenzen, denn die Preise werden immer erschwinglicher. Dennoch sollten Sie sich vor dem Kauf eines Whirlpools im Klaren sein, dass dieser mehr als eine Badewanne und immer noch ein Luxusgut ist. Günstige Modelle inklusive Technik sind bereits für unter 1000 Euro zu haben. Im Schnitt geben Entspannungsfans um die 3000 Euro aus. Nach oben sind aber keine Grenzen gesetzt. Für den Betrieb eines klassischen Whirlpools rechnet man mit etwa einem Euro am Tag für den Energieaufwand – der genaue Preis hängt unter anderem vom Fassungsvermögen oder dem Umgebungsklima ab. Vergessen Sie außerdem nicht die Kosten für das Wasser – das sollte mindestens zweimal im Jahr getauscht werden – und sonstigen Wartungsaufwand, wie Filtertausch, Drüsenreinigung oder die Instandhaltung Ihrer Ausstattung. 

 


Fotoquelle: iStock

 

Wie kann ich meinen Whirlpool reinigen?

Um so lange wie möglich das hauseigene Wellnesserlebnis genießen zu können, ist es wichtig, auf die Hygieneverhältnisse und Instandhaltung Ihres Sprudelbads zu achten. Warmwasser begünstigt bekanntermaßen die Keimbildung, Holzausstattung (beispielsweise bei einem Hot Tub) fördert diese zusätzlich und auch dass das Wasser nicht nach jedem Aufenthalt getauscht wird, ist ein Indikator. Deshalb sollten Sie Ihren Whirlpool regelmäßig reinigen. Eingebaute Reinigungsprogramme können Ihnen dabei helfen, spezielle Desinfektionsmittel bekämpfen zudem Kalk, Algen und andere Ablagerungen.

 

  • Tipp I: Achten Sie bei der Anschaffung auf das Innenmaterial. Sanitäracryl beispielsweise fühlt sich nicht nur warm an, es macht durch seine feinporige Struktur auch das Putzen ohne Rückstände leichter.

 

  • Tipp II: Herabfallende Blätter und Blütenstaub verschmutzen Ihren Whirlpool zusätzlich. Verzichten Sie daher lieber auf Pflanzenarrangements in dessen Umgebung.

 

 

Weiterführende Links:

Whirlpool-Arten von OBI

Whirlpool-Infos von "Das Haus"

Unterschiede zwischen den Whirlpools

Whirlpool-Infos auf wohnnet.at

Was sollte man vor dem Kauf beachten

Ihr perfektes Zuhause beginnt bei Ihrer Oberbank.

Unsere Wohnbau-SpezialistInnen
informieren Sie gerne.

 

 

Filialfinder

Mit dem Oberbank Filialfinder finden Sie schnell & einfach die passende Filiale!

 

Kreditrechner

Auf manche Investitionen kann man nicht warten.

EUR

Wohnbau-Finanzierung

Vertrauen Sie bei Ihrer Finanzierung auf das fundierte Fachwissen der Oberbank.

 

Kleines Energieeffizienz-
Haus-Lexikon

Vom Passiv- zum

Plusenergiehaus

 

Moderne Heizungen im Überblick

Biomasse, Pellets, Pumpe oder Solar: welche Heizung passt zu mir?

 

Photovoltaik Teil 2

Gründe, Daten und Fakten des Bundesverbands Photovoltaik Austria.

 

Mit dem Oberbank Newsletter-Service immer top informiert!