Umweltfreundlich, kostengünstig und gefördert: Jetzt in Photovoltaik investieren

Die steigenden Energiepreise lassen die Förderanträge für Photovoltaik in die Höhe schnellen. Bund und Land unterstützen alle, die künftig auf erneuerbare Energie setzen wollen.

Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg verändern vieles. Denn die steigenden Energiekosten, die durch diese Krisen verursacht werden, führen nun ganz offensichtlich zu einem Umdenken in Sachen erneuerbare Energie. Sichtbar wird dies aktuell durch die enorme Zahl an Förder-Anträgen für Photovoltaik-Anlagen.

 

Bundesweit verfügbare Förderungen

Die aktuelle Förderaktion wird über die OeMAG, die Abwicklungsstelle für Ökostrom, koordiniert.

Gefördert wird die Neuerrichtung und Erweiterung von Photovoltaik-Anlagen und die damit verbundene Neuerrichtung von Stromspeichern. Nach der derzeitigen gesetzlichen Ausgestaltung ist keine Mindestgröße für die Erweiterung einer PV-Anlage definiert.

 

  • Die Anträge können seit dem 21. April über eine Ticket-Ziehung eingebracht werden. Die Ticketziehung ist bis zum 19. Mai 2022 für Anträge bis zu 10,00 kWp (Kategorie A) bzw. bis zum 2. Juni 2022 für Anträge größer 10 kWp (Kategorie B, C und D) möglich.

 

Alle Informationen zur Förderung und zur Antragstellung finden Sie hier

Förderungen in den Bundesländern sind auf der Website von Photovoltaik Austria  kompakt dargestellt.

 

Was bringt mir eine Photovoltaikanlage?

Kurz gesagt: Sie sind Ihr eigener, nachhaltiger Energieversorger. Sie produzieren den von Ihnen benötigten Strom selbst. Wenn die Sonne im Sommer richtig herunterbrennt und der produzierte Strom den Eigenbedarf übersteigt, verkaufen Sie ihn an ein Energieversorgungsunternehmen. Dafür erhalten Sie eine Einspeisevergütung. Reicht hingegen bei geringen Sonnenstunden und Spitzenverbrauchszeiten die selbst erzeugte Energie für den Eigenbedarf nicht aus, beziehen Sie umgekehrt von Ihrem Anbieter den zusätzlich benötigten Strom. Bei einem ausgeglichenen Verhältnis von Stromeinspeisung und -bezug werden keine weiteren Kosten fällig. So haben Sie kaum Nachteile, wenn Sie an Tagen mit wenig Sonneneinstrahlung auf eine Stromlieferung angewiesen sind.

 

 

Wo wird eine Photovoltaikanlage errichtet?

Um den höchstmöglichen Ertrag an Sonnenstrahlung zu gewährleisten, richten Experten die Module und Kollektoren bei der Montage am Sonnenstand aus. Der ideale Ort für die Photovoltaikanlage ist daher das Hausdach – unabhängig ob Giebel- oder Flachdach, da dieses im Vergleich zum restlichen Haus zumeist kaum im Schatten liegt. Planen Sie eine nachträgliche Errichtung auf Ihrem bestehenden Dach, so ist vor der Anschaffung die Prüfung der Dachstatik empfehlenswert. Je nach Alter des Hauses, ist es auf Grund der Schwere der Module möglicherweise notwendig, die Dachkonstruktion zu verstärken. Lediglich bei denkmalgeschützten Gebäuden kann die Errichtung einer Photovoltaikanlage schwierig werden, da diese die optische Erscheinung des Hauses verändert. Eine Installation ist daher in der Planungsphase mit den zuständigen Behörden abzuklären.

 

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Setzen Sie auf hochwertige Angebote und geprüfte Komponenten sowie eine professionelle Planung und Installation. Vom Eigenaufbau ist abzuraten, da die gesamte Hauselektrik davon betroffen ist. An besonders exponierten Standorten ist es wichtig, sich zu vergewissern, wie widerstandsfähig die Module bei Sturm, Hagel, Schneelast und Eis sind. Ein bekanntes Problem bei Photovoltaikanlagen ist, dass die Leistung der Module mit der Zeit abnehmen kann. Überprüfen Sie daher während des Betriebs regelmäßig, ob die Anlage noch den Ertrag erwirtschaftet, der beim Erwerb angegeben wurde. Neueste Weiterentwicklungen machen Module bereits gegen diesen Leistungsverlust unempfindlich und steigern die Leistungsfähigkeit selbst bei schwachem Tageslicht. Das heißt, sie liefern auch Strom bei diffusem oder gedämpftem Licht.

 

Was kostet eine Photovoltaikanlage?

In den vergangenen zehn Jahren sind die Kosten für die Installation und Inbetriebnahme stark gesunken. Damit reduziert sich die Zeit, bis sich die Anlage rechnet und sogar Geld abwirft, signifikant. Bis auf seltene Reparaturen, etwa nach einem Sturm oder einem Steinschlag, verursacht eine solide Photovoltaikanlage kaum zusätzliche Kosten. Die tatsächlichen Investitionskosten hängen vom durchschnittlichen Energieverbrauch Ihres Haushalts, der geplanten Fläche und den Förderungen in Ihrem Bundesland ab. Um eine erste Kosteneinschätzung für Ihren individuellen Bedarf zu erhalten, bieten sich die Verwendung eines Photovoltaik-Rechners – wie etwa jener der Energie Agentur  – und natürlich die Einholung einer Expertenmeinung an.

 

Fotoquelle: iStock

Dieser Artikel wurde am 27. April 2022 aktualisiert.

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