20.03.2026

FERONIA 2026: Vom charmanten Wohnprojekt für Senioren bis hin zum innovativen Nachhaltigkeitslabor – die Sieger:innen stehen fest

Am 19. März wurden im Rahmen der FERONIA Gala im Oberbank Donau-Forum die Gewinner:innen des oberösterreichischen Nachhaltigkeitspreises FERONIA feierlich ausgezeichnet. Bereits zum vierten Mal ehrten die Oberbank, die OÖ Nachrichten, KPMG und das Land Oberösterreich herausragende nachhaltige Leistungen von Unternehmen, Initiativen, Schulen und Vereinen mit Sitz in Oberösterreich.

Die Gewinner:innen der Feronia 2026: Karl Blasl, Scroc, Mag.a Anja Weiermann, Direktorin des Linzer Technikums (HTL Paul-Hahn-Str.), Mag.a Ulrike Rabmer-Koller, Rabmer Gruppe, Anton Hochenburger, MSc, Verein Wohnen mit Service Kleinzell; Fotocredit: Eric Krügl

 

Erstmals wurden ESG-Manager:innen oberösterreichischer Industrieunternehmen zu einem Pre-Event eingeladen. Nach einem Impulsstatement zur Nachhaltigkeitsstrategie der Oberbank und einer KPMG-Keynote zu aktuellen Anforderungen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung stand das persönliche Netzwerken im Mittelpunkt. Einigkeit herrschte in der zentralen Botschaft: Nachhaltigkeit ist kein Trend und es ist vor allem nicht egal …“, wie Mag.a Dr.in Christa Kummer in ihrer Key-Note auf den Punkt brachte. Ein Abend, der eindrucksvoll zeigte, was gemeinsam möglich ist.

 

"Dass die Transformation der Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit gelingen muss, steht für mich außer Frage! Klimaschutz muss wirtschaftskompatibel sein. Dazu braucht es Planbarkeit und klare Rahmenbedingungen. Jede Maßnahme, die grüne betriebliche Investitionen unterstützt, ist zu begrüßen. Dazu gehört auch der oberösterreichische Nachhaltigkeitspreis FERONIA, der nachhaltige Vordenkerinnen und Vordenker vor den Vorhang holt," so Martin Seiter, MBA, Vorstandsdirektor der Oberbank.

 

Vorstandsdirektorin Mag.a Isabella Lehner hebt besonders die Qualität der Einreichungen in diesem Jahr hervor:

Die Qualität der Projekte ist erneut gestiegen und zeigt eine enorme Tiefe in der Umsetzung. Es geht nicht mehr nur um gute Ideen, sondern um echte Wirksamkeit. Das ist der beste Beweis dafür, dass das Thema Nachhaltigkeit in den Unternehmen fest verankert ist und dort hochprofessionell vorangetrieben wird.

Die FERONIA-Gewinner:innen 2026

Die Kategorie „Nachhaltigkeit mit großer Wirkung“ geht an die Rabmer Gruppe

Das Familienbauunternehmen aus Altenberg bei Linz hat sich schon vor Jahrzehnten auf Umwelttechnik spezialisiert. Aus Abwasser wird Energie gewonnen, mit der Gebäude erneuerbar geheizt und gekühlt werden.

 

Die Kategorie „Nachhaltigkeit klein und fein“ geht an die SCROC GmbH

Nachhaltige Sportbekleidung aus Merinowolle – das bietet SCROC aus Wolfern. Produziert wird in Europa, die Lieferanten werden streng kontrolliert.

 

Die Kategorie „Vielfalt der Nachhaltigkeit“ geht an den Verein "Wohnen mit Service Kleinzell“ Für das Projekt wurde ein in die Jahre gekommenes Gebäude renoviert. In den barrierefreien Wohnungen leben heute ältere Menschen, die von den Vereinsmitgliedern ehrenamtlichen betreut werden.

 

Die Kategorie "Nachhaltig lernen und lehren" geht an die LiTEC Linzer Technikum

Im Nachhaltigkeitslabor der Linzer HTL wird an realen Energiesystemen wie Photovoltaikanlagen oder Wärmepumpen gearbeitet. Die technische Ausbildung wird mit Wissen über Klimaschutz verknüpft.