09.04.2026

Oberbank erwirtschaftet drittes Rekordergebnis in Folge

Sehr starkes operatives Geschäft in allen Segmenten; Kommerzkreditwachstum doppelt so stark wie der Gesamtmarkt; Kundeneinlagen auf neuem Höchststand.

 

  • Erneut sehr starkes Dienstleistungsgeschäft
  • Kreditrisiko und NPL-Quote weiter verbessert
  • Neuerliche Steigerung der Kernkapitalquote auf 20 %
  • Neuerliche Erhöhung der Dividende um 20 Cent auf 1,35 Euro vorgeschlagen
  • Die Oberbank feiert heuer 40 Jahre an der Wiener Börse
  • VDir. Martin Seiter, MBA, übernimmt am 1.1.2027 den Vorstandsvorsitz, damit ist der Generationenwechsel im Vorstand abgeschlossen.

 

Die Oberbank hat 2025 einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 477,1 Mio. Euro und damit das dritte Rekordergebnis in Serie erwirtschaftet. Aufgrund des guten Ergebnisses werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 1,35 Euro je Aktie vorschlagen. Das ist eine Erhöhung um 20 Cent und damit ist die Ankündigung, die Dividende in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln, im Plan.

Wir freuen uns sehr, dass wir ein Ergebnis präsentieren dürfen, das auch unsere eigenen Erwartungen deutlich übertroffen hat. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen, rückläufiger Zinserträge und einer erhöhten Kostenbelastung durch die Bankenabgabe ist es das dritte Rekordergebnis in Serie!

, zeigen sich Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger und VDir. Martin Seiter hochzufrieden. 

 

Highlights aus dem operativen Geschäft

Die Kreditnachfrage sowohl von Unternehmen als auch Privaten hat deutlich angezogen. Mit einem Plus von ca. 20 % in der Neuvergabe konnte das Kreditvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 860,4 Mio. Euro auf 21,6 Mrd. Euro gesteigert werden. Das Firmenkreditvolumen hat um + 4,6 % zugelegt und ist damit doppelt so stark gewachsen wie der Gesamtmarkt Österreich (+ 2,4 %).

 

Im Privatkundengeschäft setzen sich die starken Trends fort. So konnte erneut ein starker Anstieg in der Wohnraumfinanzierung verzeichnet werden. Die private Vorsorge bleibt das Thema für Jung und Alt und auch die Nachfrage nach Wertpapieren stieg auf ein neues Rekordniveau. Die Oberbank setzt bei diesen wichtigen Lebensentscheidungen (Wohnbau, Vorsorge, Geldanlage) auch weiterhin auf persönliche Beratung und differenziert sich damit höchst erfolgreich von den Online- und Direktbanken. Besonders stolz ist man auf die Höchstwerte in der Kundenzufriedenheit!

 

Mit einem Plus von 4,7 % sind die Kundeneinlagen auf 20,6 Mrd. Euro gestiegen. Ergänzt um die Volumina auf den Wertpapierdepots erreichen die betreuten Kundengelder einen Rekordwert von 43,6 Mrd. Euro.

 

Getrieben vom starken Private Banking Ergebnis und vom Zahlungsverkehrsgeschäft ist das Provisionsergebnis im zweistelligen Prozentbereich gewachsen. Es konnte ein Zuwachs um 12,6 % auf 231,8 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Ebenfalls sehr gut entwickelten sich die Kreditprovisionen, auch das Devisengeschäft ist hervorragend gelaufen.

 

Wichtige Kennzahlen weiter verbessert

Die NPL-Quote hat sich um 0,78 Prozentpunkte auf 2,78 % weiter verbessert. Dr. Franz Gasselsberger: „Wir sind stolz auf unser kerngesundes, breit gestreutes Kreditportfolio und unsere exzellente Risikoorganisation – mit einer niedrigen, stabilen NPL-Quote von unter 3 % liegen wir deutlich besser als viele Mitbewerber:innen.“

 

Trotz hoher Inflation und hoher KV-Abschlüsse blieb der Verwaltungsaufwand stabil. Mit einer Cost-Income-Ratio von 42,8 % zählt die Oberbank zu den produktivsten Banken Europas.

 

Mit einer Kernkapitalquote von knapp 20 % befindet sich die Oberbank im Spitzenfeld der europäischen Universalbanken. Diese ausgezeichnete Eigenkapitalbasis ist stellt sicher, dass der erfolgreiche Wachstumskurs fortgesetzt werden kann.

In Summe zeigt dieses Ergebnis, wie widerstandsfähig unser Geschäftsmodell ist. Unsere ausgezeichnete Eigenkapitalbasis hat sich noch einmal verbessert und damit ist sichergestellt, dass wir unseren erfolgreichen Wachstumskurs in allen unseren Märkten fortsetzen.

, so VDir. Martin Seiter.

 

Die Entwicklung der Bilanzsumme und damit die Vorbereitung auf die EZB-Direktbeaufsichtigung verlaufen planmäßig. Aus heutiger Sicht erreicht die Oberbank heuer die 30 Mrd. Grenze, womit sie ab 2028 eine von der EZB direktbeaufsichtigte Bank ist, ein weiteres Qualitätsmerkmal für die Bank.

 

Ausblick 2026

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger und VDir. Martin Seiter schließen: „2026 wird ein holpriges Jahr. Das Inflationsgespenst ist wieder da und damit ist mit Zinserhöhungen zu rechnen. Was wir aktuell sehen, sind starke Zuwachsraten bei den Wohnbaufinanzierungen, ebenso läuft das Wertpapiergeschäft exzellent und auch das Einlagenwachstum ist stark. Wir haben noch immer eine sehr gut gefüllte Pipeline bei den Krediten. Allerdings führt die jüngste Krise, je länger sie dauert, zu Vertrauensverlust, also Konsumzurückhaltung und einem Anstieg der Sparquote. Ebenso ist mit Auswirkungen auf das Kreditrisiko zu rechnen, weil die Unternehmen ihre Kostensteigerungen nicht überall im Markt weitergeben können. Wir blicken daher mit Respekt auf das weitere Geschäftsjahr 2026, ein präziser Ausblick ist in diesem Umfeld nicht möglich.“

 

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