26.08.2026

Oberbank mit deutlichem Ergebnisplus im 1. Halbjahr 2026

Im ersten Halbjahr 2026 hat die Oberbank einen Überschuss nach Steuern in der Höhe von 199 Mio. Euro erwirtschaftet. Das ist ein Plus von 11 % gegenüber dem Vorjahr.

Designierter Generaldirektor VDir. Martin Seiter, MBA, Foto: Joachim Haslinger

 

Ich freue mich sehr, dass ich ein Ergebnis präsentieren darf, das auch unsere eigenen Erwartungen deutlich übertroffen hat. Unsere Stärke ist das operative Geschäft mit starken Zuwächsen im Kreditgeschäft und bei den Einlagen.  Ebenso haben sich das Dienstleistungs- und das Beteiligungsergebnis hervorragend entwickelt. Im anhaltend schwierigen geopolitischen Umfeld konnten wir den Überschuss nach Steuern um 11 % auf 199 Mio. Euro steigern!,

zeigt sich der designierte Generaldirektor VDir. Martin Seiter, MBA hochzufrieden und weiter: „Durch den Wechsel an der Spitze der Bank verlieren wir keine Zeit, sondern sind schon mitten in der Umsetzung der Strategie 2030. Mit dem vorliegenden Halbjahresergebnis sind wir voll im Plan.“

 

Das operative Geschäft der Bank zeigte sich erneut äußerst robust

Getrieben vom starken Firmenkundengeschäft ist das Kreditvolumen auf 22,37 Mrd. Euro gestiegen. Im Kommerzkreditgeschäft zeigt sich das 1. Halbjahr mit einem Anstieg um 850,7 Mio. oder 4,8 % auf 18,6 Mrd. Euro besonders stark und liegt erneut deutlich über dem Gesamtmarkt Österreich (+ 2,5 % laut OeNB).

 

Der Erfolg im Firmenkundengeschäft steht auf sehr breiter Basis: Die hohen Lohn- und Energiekosten treiben nach wie vor die Investitionen in Automatisierung, Digitalisierung und effizienzsteigernde Maßnahmen. Auch die Exportfinanzierungen entwickeln sich sehr gut. Überproportional gut ist es in den Märkten Deutschland und Tschechien gelaufen, Ungarn glänzt mit einem Plus von 11,25 % bei Firmenkundenkrediten. Die Oberbank ist längst eine führende Leasingbank in all ihren Märkten. Ebenso punktet man mit der Tourismuskompetenz im gesamten Einzugsgebiet. Reisen ist ein intakter Megatrend mit laufendem Investitionsbedarf.

 

Erfreulicherweise sind auch die Kundeneinlagen im Gleichschritt mit den Krediten erneut angestiegen. Ergänzt um die Volumina auf den Wertpapierdepots ergibt sich ein neuer Rekordwert bei den betreuten Kundengeldern in Höhe von 45,56 Mrd. Euro. Dieses starke Wachstum bestätigt das Kundenvertrauen in die Oberbank.

 

Das Privatkundengeschäft profitiert vom anhaltenden Interesse an der Wohnraumfinanzierung. Es hat ein deutlicher Shift vom Neubau in Richtung Kauf von Häusern und Wohnungen mit anschließender Sanierung stattgefunden. 2026 ist auf dem Weg zum besten Private Banking Jahr in der Geschichte.

 

Dementsprechend stark sind die Wertpapierprovisionen gestiegen, ebenso die Provisionen aus dem Kredit- und aus dem Zahlungsverkehrsgeschäft. In Summe glänzt das Provisionsergebnis mit einem Rekordzuwachs von 13,4 % auf 129,1 Mio. Euro.

 

Wichtige Kennzahlen weiter verbessert

Die NPL-Quote liegt mit 2,94 % im Vergleich zu zahlreichen Mitbewerbern deutlich besser, dahinter steht ein exzellentes Kreditrisiko-Management und eine unglaubliche Kundennähe.

Dazu Martin Seiter:

Für uns sind die größten Sicherheiten die Unternehmerpersönlichkeit und die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells. Davon überzeugt sich bei den wichtigsten Kund:innen der Vorstand der Bank persönlich. Ich besuche rund 300 Unternehmen im Jahr.

Die Oberbank zählt mit einer Cost-Income Ratio von 42,35 % zu den produktivsten Banken Österreichs.

 

Das Eigenkapital befindet sich auf europäischem Spitzenniveau und steigt kontinuierlich. Im Jahresabstand ist es um weitere 7,6 % auf 4,5 Mrd. Euro angewachsen.

 

Ausblick

Martin Seiter schließt:

Nach einem fulminanten zweiten Quartal schaut auch das dritte Quartal vielversprechend aus. Die geopolitischen Unsicherheiten bleiben aber hoch, die Auswirkungen des heurigen Dürresommers sind noch nicht abschätzbar und damit bleibt uns die Volatilität erhalten. Wir fahren daher weiter auf Sicht. Ein präziser Ausblick ist in diesem Umfeld nicht möglich.

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