22.01.2026

Oberbank Neujahrslunch: Kapitalmarktausblick 2026

Traditionsgemäß lädt die Oberbank zu Jahresbeginn zum Kapitalmarktausblick. Oberbank Vorstandsdirektor Martin Seiter begrüßte die hochkarätigen Kund:innen in Wien, Salzburg und München, Vorstandsdirektorin Mag.a Romana Thiem in Linz.

Bestätigt durch die aktuelle Kundenumfrage blicken beide positiv ins neue Jahr:

Wir befragen regelmäßig unsere 1.000 wichtigsten Kommerzkunden. Ihre Erwartungen hinsichtlich Umsatz- und Ergebnisentwicklung, Auftragseingang und Liquidität haben sich deutlich verbessert.

Das starke Kreditwachstum der Bank untermauert die positive Stimmung: Die niedrigen Zinsen beginnen zu wirken und die Überzeugung, dass sie niedrig bleiben werden, setzt sich bei Unternehmen und privaten Haushalten durch. „Wenn wir heuer diese Rezession endlich hinter uns lassen, dann liegt das an den tüchtigen Unternehmerinnen und Unternehmern. Sie haben erfolgreich in Rationalisierung, Digitalisierung sowie Energie-Effizienzsteigerungen investiert und sind in puncto Eigenkapital und Liquidität sehr gut aufgestellt“, betonen die beiden Vorstände.

 

Die Neujahrslunches erfreuen sich größter Beliebtheit bei den Kund:innen der Bank, da gerade zu Jahresbeginn das Interesse an der Entwicklung der Kapitalmärkte besonders groß ist. Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H, und der Leiter des Oberbank Private Banking Erich Stadlberger haben, wie schon in den vergangenen 16 Jahren, kompetent und pointiert informiert. 

 

Alois Wögerbauer skizzierte 10 zentrale Leitplanken für den Kapitalmarkt 2026: „Die Weltwirtschaft wird auch 2026 um etwa 3 % wachsen, die Unternehmens-gewinne sollten um etwa 8 % zulegen, das ist auch unsere Performanceerwartung 2026. Der US-Dollar dürfte den Großteil seiner Abwertung hinter sich haben. In Summe werden die Notenbanken global die Zinsen stabil halten – oder so wie in den USA senken. Damit bleibt auch der Anleihemarkt attraktiv. Beigemischt werden sollten Emerging-Markets. Rohstoffe dürften vor einem strukturellen Aufwärtstrend stehen und auch Gold sollte trotz der Anstiege gehalten werden.“

 

Das Spannungsfeld „KI an der Börse – Hype oder Realität?“ war Ausgangspunkt für die Ausführungen von Erich Stadlberger: „KI ist ein absolutes Top-Thema an der Börse. Die großen US-Techkonzerne dominieren das Feld, Europa kann hier nicht wirklich Paroli bieten. Das zeigt sich insbesondere bei den Börsenwerten der führenden Unternehmen, allen voran den Mag7 (Alphabet, Microsoft, Amazon, Meta, Apple, Tesla, Nvidia). Diese sind aber in den meisten Fällen untermauert von einer ebenso enormen Gewinndynamik. Das ist auch ein wesentlicher Unterschied zu Tech-Bubble Ende der 90er Jahre. 2026 muss aber auch der Beweis erbracht werden, dass KI zu Produktivitätsschüben in allen Bereichen der Wirtschaft führt.“

 

Die Oberbank ist längst eine relevante Größe am Private Banking Markt und zählt mit einem betreuten Kundenvolumen von knapp 15 Mrd. Euro zu den Top fünf Playern am österreichischen Markt.