Caritas Stiftung Österreich

Maßgeschneidert helfen, nachhaltig Gutes bewirken.

Der Schlüssel zu einem geglückten Leben liegt in unserer Menschlichkeit und darin, sich nicht nur um das eigene, sondern gerade auch um das Glück der anderen zu sorgen. Wir alle können einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten. Jede/e Einzelne nach seinen/ihren Möglichkeiten.

 

Die Caritas Stiftung Österreich bietet wohlhabenden Menschen die Möglichkeit, sich – in diesem Sinne und ganz nach ihren eigenen Bedürfnissen – sozial zu engagieren. „Jede Zustiftung ist eine maßgefertigte Lösung für den jeweilige/n ZustifterIn“, sagt Eduard Schreiner, Geschäftsführer der Caritas Stiftung Österreich. „Sie bietet GroßspenderInnen das Maximum an Flexibilität und Effizienz.“

 

Seit 2016 bietet die Caritas Stiftung Österreich wohlhabenden Menschen, die sich als PhilanthropInnen engagieren möchten, eine Vielzahl an Möglichkeiten. Von der klassischen Spende bis zur persönlichen und maßgeschneiderten Zustiftung bietet die Caritas Stiftung Österreich UnterstützerInnen die passende Lösung, um in nachhaltige Wohltätigkeit zu investieren. Gemeinnützige Projekte sowohl im In- als auch im Ausland stehen zur Auswahl. Die Bandbreite – wo Caritas Menschen in Not akut und/oder für ein selbstbestimmtes Leben hilft - ist enorm. ZustifterInnen können Kinder und Jugendliche, Menschen mit Beeinträchtigung, Demenzkranke, Hospize, u.A. in ihrer eigenen Region im Inland oder auch im Ausland (wie z.B. ein Kinderzentrum oder ein Landwirtschaftsprojekt in Afrika) unterstützen.“ Als Zuwendung sind neben Barmitteln auch Immobilien (Eigentumswohnung, Zinshaus u.A.) oder Wertpapiere eine Option. ZustifterInnen entscheiden über den Verwendungszweck, die Laufzeit und die Art der Vermögensveranlagung. „ZustifterInnen suchen sich ein Sozialprojekt aus, ein notarieller Vertrag definiert sämtliche Bedingungen der Zustiftung, die dann in einem eigenen Rechnungskreis abgewickelt wird.“ erklärt Eduard Schreiner. Auch Mitarbeit bei dem gewählten Hilfsprogramm seien möglich.
 

Mindestbetrag von Euro 100.000,-

Die Gründung und der Betrieb einer eigenen Stiftung erfordern hohen Verwaltungsaufwand und viele Zusatzkosten. Mit der Caritas Stiftung Österreich ersparen sich StifterInnen die Gründung und den Betrieb einer eigenen Stiftung, sie behalten aber alle Möglichkeiten einer Stiftung. Ein Engagement in der Caritas Stiftung Österreich macht allerdings erst ab einem Mindestbetrag von Euro 100.000,- Sinn. „Auch eine Zustiftung verlangt ausführliche steuerliche und rechtliche Beratung, die Aufsetzung eines individuellen notariellen Vertrages sowie die Kompetenz der nachhaltigen effizienten Abwicklung“, betont Eduard Schreiner.

 

Wie das Spenderherz schlägt

Wer das Vermögen verwaltet, entscheiden die StifterInnen. Das kann die Caritas Stiftung Österreich sein, aber auch die bisherige Privatbank oder die/der VermögensverwalterIn. Falls vom/von der SpenderIn nicht anders festgelegt, werden von der Caritas Stiftung Österreich klare ethische Veranlagungsrichtlinien vorgegeben. Nach dem Willen der StifterInnen besteht die Option, dass nur die Erträge, etwa Zinsen oder Mieteinnahmen, für Sozialprojekte verwendet werden, der Vermögensstamm (das Grundkapital, die Immobilie etc.) bleibt bei dieser Variante unangetastet. Auch ob die StifterInnen anonym bleiben möchten oder lieber dem Grundsatz „Tue Gutes und sprich darüber“ folgen, ist deren Entscheidung. „Beide Varianten werden von der Caritas Stiftung Österreich je nach Wunsch zu 100 Prozent erfüllt,“ sagt Eduard Schreiner.

 

Service und steuerliche Vorteile

Die Zustiftung von Vermögen ermöglicht nachhaltige Förderungen von Hilfsprogrammen, über die die ZustifterInnen regelmäßig informiert werden. Bei Zustiftungen wird umfangreiche Beratung und Service angeboten, auch die steuerlichen Vorteile sind größer. Bei reinen Spenden von Privatpersonen sind bis zu 10 Prozent der steuerlichen Einkünfte des jeweiligen Jahres absetzbar, bei der Zustiftung von Vermögen in die gemeinnützige Caritas Stiftung Österreich können zusätzlich 10 Prozent abgesetzt werden; bei einer Kombination von Spende und Vermögenszustiftung lässt sich der Effekt auf 20 Prozent erhöhen. Wird die Zustiftung über mehrere Jahre in Teilbeträgen eingebracht, können innerhalb von fünf Jahren bis zu Euro 500.000,- steuerlich geltend gemacht werden.

Was wäre, wenn ein/e StifterIn ein völlig neues Hilfsprojekt initiieren und gemeinsam mit der Caritas Stiftung Österreich verwirklichen möchte? „Dies wäre möglich, wenn die fixierten Projekte aus der Zustiftung auch tatsächlich nachhaltig finanzierbar sind,“ antwortet Eduard Schreiner. „In der Regel aber finden ZustifterInnen aus den potenziellen Hilfsprogrammen der Caritas ein für sie persönlich passendes Projekt.“


Wenn ich Menschen helfen will, warum gerade mit Hilfe der Caritas?

Die Caritas ist seit vielen Jahrzehnten seriöse und professionelle Partnerin, wenn es darum geht Menschen in Not akut als auch nachhaltig zu helfen.  In der Zusammenarbeit mit erfahrenen AnsprechpartnerInnen quer durch alle Bereiche, lassen sich Projekte schnell und unbürokratisch verwirklichen.  Und da Not in jedem Land ein anderes Gesicht hat, sorgen im internationalen Caritas Netzwerk 165 Organisationen auf der ganzen Welt dafür, dass Hilfe auch wirklich dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

 

 

Beispiele wie ZustifterInen helfen:

  • Sie erfahren, dass die Caritas mit ihren PartnerInnen im aktuellen Kriegsgebiet der Ukraine (Charkow) ein Kinder- und Familienzentrum zur Betreuung von Kinder einrichten und betreiben will, um diesen Kinder ein Überleben und eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Mit ihrer Zustiftung kann dies ermöglicht werden. Sie erzählen einigen Bekannten von Ihrem Projekt. Auch diese wollen helfen und spenden direkt an Ihre Stiftung.
     
  • Sie erfahren von der Möglichkeit, dass Kindern, die aus schwierigen Familienverhältnissen stammen, deren Entwicklung verzögert ist oder die eine körperliche Beeinträchtigung haben, durch die Therapie mittels zehn speziell ausgebildeter Pferde erfolgreich geholfen werden kann. Die Bewegung und Begegnung mit dem Therapiepferd ist für die Kinder anregend, das Pferd schenkt ihnen Wärme und Nähe sowie ein Gefühl von Selbstwert und Akzeptanz. Im Umgang mit dem Pferd werden die körperliche Entwicklung und soziale Kompetenzen gefördert. Durch ihre Zustiftung kann diese Therapie erst ermöglicht werden.
     
  • Sie erfahren, dass sich das Problem der Wohnungssuche für Frauen (insb. mit Migrationshintergrund), die sich vor der Trennung oft ausschließlich der Kindererziehung gewidmet haben und daher nicht genug Versicherungszeiten für eine Genossenschaftswohnung sammeln konnten, stark verschärft hat. Durch ihre Zustifung kann ein Mutter-Kind-Haus der Caritas den Müttern und ihren Kinder eine Unterkunft iVm sozialpädagogischer Unterstützung und damit den Müttern und Kindern neue Kraft für ein zukünftig selbstbestimmtes Leben geben.
     
  • Eine Zustiftung im Namen der ZustifterInnen widmet sich der Bildung von Mädchen in Burkina Faso. Diese erhalten neben einer klassischen Schulbildung auch die Möglichkeit einen Lehrberuf zu erlernen und sind somit nicht davon abhängig, ob und wen sie heiraten. Sie erzählen einigen Bekannten von Ihrem Projekt. Auch diese wollen helfen und spenden direkt an Ihre Stiftung.
     
  • Die Erträge aus einer Zustiftung werden genutzt, um Menschen zu unterstützen, die Angehörige zuhause pflegen müssen, deren finanzielle Mittel dafür aber nicht ausreichen.
     
  • Sie erfahren, dass die Caritas mittels Schulungen über moderne und nachhaltige Anbaumethoden und Viehzuchtprojekte in der Demokratischen Republik Kongo die Ernährung von bereits 30.000 Menschen sicherstellen konnte. Damit dieses Projekt noch lange weiterleben kann, entschließen Sie sich, einen Teil Ihres Vermögens nach Ihrem Ableben – mittels testamentarischer Zustiftung – diesem Projekt zu widmen.

 

Ihr Engagement in der Caritas Stiftung Österreich bringt folgende Vorteile:

  • Ihr Projekt hilft nachhaltig über mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte.
  • Die Caritas Stiftung Österreich ermöglicht die Unterstützung regionaler Projekte, österreichweiter Programme sowie diverser Hilfsprojekte im Ausland.
  • Je nachdem, in welchem Ausmaß Sie sich selbst engagieren möchten, besteht die Möglichkeit der aktiven Teilhabe, Gestaltung und Mitsprache bei den jeweiligen Projekten.
  • Sie erhalten Berichterstattung über die Fortschritte Ihres Projekts. Je nach Projektland haben Sie auch die Möglichkeit, sich direkt vor Ort von der Wirkung Ihrer Hilfe zu überzeugen.
  • Sowohl Ihre Zuwendungen als auch die Caritas Stiftung Österreich sind nach dem neuen Bundesstiftungs- und Fonds Gesetz steuerlich besonders begünstigt.
  • Um eine langfristige Unterstützung für ein Projekt zu gewährleisten wird eine Zuwendung ab € 100.000,- als sinnvoll erachtet.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer eigennützigen Stiftung und einer gemeinnützigen Stiftung wie die Caritas Stiftung Österreich?

Eine Stiftung ist eine Einrichtung, die mit Hilfe des Vermögens einen vom/von der StifterIn festgelegten Zweck verfolgt. Heute werden mit Privatstiftungen oft eigennützige Ziele verfolgt, traditionell entspringen Stiftungen jedoch dem sozialen Gedanken. Stiftungen gab es bereits in der Antike und im Mittelalter.


Die Caritas Stiftung Österreich war die erste eingetragene Stiftung nach dem Bundesstiftungs- und Fonds-Gesetz 2015. Die Caritas Stiftung Österreich wurde von allen neun österreichischen diözesanen Caritas Organisationen sowie der Caritas Österreich gegründet und hat ausschließlich den Zweck, gemeinnützige und soziale Vorhaben zu verwirklichen. Sie konnte ihre Funktionalität und ihr Service durch die Umsetzung von bis dato 21 Zustiftungen seit Gründung unter Beweis stellen. Das Bewusstsein über die Bedeutung unserer Menschlichkeit, dass sich jede/r Einzelne nach seinen und ihren Möglichkeiten auch um das Glück der anderen sorgt und einen aktiven Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten kann, nimmt zu; mit Hilfe der Caritas Stiftung Österreich ist es möglich, dies wirksam und nachhaltig auch tatsächlich umsetzen zu können.

 

Haftungsausschluss: Die Ausführungen in diesem Artikel stammen von Eduard Schreiner, Geschäftsführer der Caritas Stiftung Österreich und erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitungen ohne Gewähr. Die Oberbank AG übernimmt für die Richtigkeit der Ausführungen in diesem Artikel keinerlei Haftung oder Verantwortung.

 

Dieser Artikel wurde am 09.04.2022 erstellt.

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Eduard Schreiner

Geschäftsführer Caritas Stiftung Österreich

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