Finanzielle Vorsorge beruhigt.

So sichern Sie sich für unvorhersehbare Krisen ab.

Das Leben ist nicht immer planbar. Das vergan­gene Jahr hat gezeigt, wie rasch alles ins Wanken geraten kann. Wirtschaftliche Krisenzeiten können schneller eintreten, als uns lieb ist. Dafür sollte man finanziell gewappnet sein.

 

Spare in der Zeit, so hast du in der Not, heißt es. Die meisten von uns hätten dieses Sprichwort bis vor Kurzem wohl als neunmalkluge Floskel abgetan. Doch dann kam die Corona-Pandemie und damit die Erkenntnis, dass selbst sehr sicher geglaubte Branchen ins Wanken geraten können.

 

Krisen können jeden treffen

Und auch jenseits von Pandemien und Wirtschaftskrisen gibt es Situationen, die wir nicht beeinflussen können: Vor Krankheiten oder persönlichen Schicksalsschlägen ist niemand gefeit. Mitten im Leben denken die wenigsten an die finanziellen Folgen eines Todesfalls, einer Krankheit oder an mögliche Langzeitfolgen nach einem Unfall.

 

Dazu kommen ungeplante, größere Ausgaben wenn etwa der Laptop oder die Waschmaschine kaputt gehen oder beim Auto eine teure Reparatur anfällt: Ein Notgroschen fungiert in solchen Situationen wie ein Sicherheitsairbag für die eigenen Finanzen.

 

Wie viel Erspartes brauche ich für Notfälle?

Als Faustregel gilt: Drei Monatsgehälter sollte man als finanzielle Reserve auf dem Konto haben. Dieser Wert ergibt sich aus den Erfahrungen von Verbraucherschützern, Schulden- und FinanzberaterInnen. Natürlich hängt er aber stark von den persönlichen Ausgaben und Fixkosten ab. Je höher die Fixkosten sind, desto höher sollte der liquide Topf sein.

 

  • Familien
    Auch wer Menschen mitfinanziert, sollte mehr als drei Monatsgehälter zurücklegen. Wenn Sie Kinder haben, bilden Sie am besten für jedes Kind Rücklagen. Denn Familien mit Kindern haben häufig mit höheren ungeplanten Ausgaben zu kämpfen. Legen Sie also für jedes Kind zusätzlich Geld zur Seite – die Rücklage sollte mit steigendem Alter auch aufgestockt werden.
     
  • ImmobilienbesitzerInnen
    Auch wenn Sie ein Haus oder eine eigene Wohnung haben, sollte der Notgroschen etwas höher ausfallen. So müssen Sie notwendige Reparaturen nicht aus den laufenden Einnahmen zahlen oder sich von jemandem Geld borgen.
     
  • UnternehmerInnen
    Ein-Personen-Unternehmen sollten einen Notgroschen von sechs Monatsgehältern zur Verfügung haben. In einer Wirtschaftskrise oder wenn die Auftragslage aus anderen Gründen schlecht ist, sind sie damit erst einmal abgesichert.

 

Psychologische Sicherheit durch Finanzpolster

Wie viel man tatsächlich angespart haben sollte, um finanziell gut für Krisenzeiten gerüstet zu sein, ist auch eine psychologische Frage: Mit wie viel fühle ich mich wohl? Wenn man sich bei drei Monatsgehältern unwohl fühlt, dann sollte man schauen, dass man mehr auf die Seite legt.

 

Wie baue ich eine Rücklage auf?

Wenn Sie kein Geld auf der hohen Kante haben, hilft nur eines: Sparen, sparen, sparen. Dies gelingt am besten, indem man monatlich einen festen Betrag zurücklegt. Auch hier gibt es Faustregeln: Fünf Prozent des monatlichen Netto-Einkommens und 30 Prozent von Sonderzahlungen, wie etwa Weihnachts- oder Urlaubsgeld sollte man abzweigen. Wer von einem Nettoeinkommen von 2.500 Euro auf diese Weise 125 Euro im Monat anspart, hat nach zwei Jahren 3.000 Euro auf der hohen Kante.

 

Maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte minimeren Risiken

„Krisenzeiten stärken das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer finanziellen Absicherung“, sagt Thomas Fraueneder von der Abteilung Privatkunden der Oberbank. „Wir bemerken, dass bei unseren KundInnen aktuell zwei Fragen im Fokus stehen:
 

  • Was tun, wenn mein Einkommen bzw. das Familieneinkommen reduziert wird?
  • Was tun, wenn dann auch noch Verbindlichkeiten gegenüber meiner Bank zu begleichen sind?

 

Fraueneder: „In der Oberbank widmen wir uns diesen Themen sehr ausführlich. Wir beschäftigen uns intensiv mit unseren KundInnen, um für sie maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte zu erstellen, eventuell eintretenden Risiken zu minimieren und dadurch eine finanzielle Absicherung zu erzielen.“

 

Beispiel Finanzierungskonzept:

Eine junge Familie mit einem Kind benötigt eine Wohnbaufinanzierung iHv. 200.000 Euro. Aktuell sind beide berufstätig. Der Mann Vollzeit und die Frau arbeitet 20 Stunden/Woche. Die Finanzierung wurde mit einer Ablebensversicherung für Mann und Frau abgesichert. Zusätzlich hat sich der Mann als Hauptverdiener noch gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit versichert, um im Ernstfall eine monatliche finanzielle Unterstützung in Höhe von € 1.000 zu erhalten. Die Berufsunfähigkeitsrente entspricht ungefähr der Höhe der Kreditrate.

 

Die Ablebensversicherung bietet Ihren Hinterbliebenen finanziellen Schutz. Und mit der Berufsunfähigkeitsvorsorge sichern Sie einen möglichen Einkommensverlust ab, falls Sie aufgrund einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit nicht mehr arbeiten können. Empfehlenswert ist es, beide Absicherungsthemen miteinander zu kombinieren und aufeinander abzustimmen.

 

Thomas Fraueneder

 

Thomas Fraueneder

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Wie schaffe ich es, Geld beiseitezulegen?

Wer das „klassische Sparen“ gar nicht hinkriegt, muss die eigenen Ausgaben genau unter die Lupe nehmen und sich gegebenenfalls einschränken. Vor allem die vielen Kleinigkeiten zwischendurch belasten die Geldbörse. Vielleicht lässt sich die Handyrechnung reduzieren oder ein Versicherungswechsel spart Geld ein.

 

Für alle, die gerne digital unterwegs sind, gibt es Apps, die als Haushaltsbuch fungieren. Man kann aber auch zu Papier und Stift greifen, um Einnahmen und Ausgaben zu notieren. So verschafft man sich einen Überblick und kann Maßnahmen in Angriff nehmen.

Mann beim Computer
Fotoquelle: Shutterstock

Diese Unterlagen dienen lediglich der aktuellen Information und basieren auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Erstellungszeitpunkt. Diese Unterlagen sind weder Angebot noch Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der hier erwähnten Veranlagungen bzw. (Bank-) Produkte. Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen sind nicht als generelle Empfehlung zu werten. Obwohl wir die von uns beanspruchten Quellen als verlässlich einschätzen, übernehmen wir für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hier wiedergegebenen Informationen keine Haftung. Insbesondere behalten wir uns einen Irrtum in Bezug auf Zahlenangaben ausdrücklich vor.

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