Geschichte der Oberbank

 

 

Die Gründung und die ersten Jahrzehnte

Am 13. April 1869 wurde in Linz die Gründung einer „Aktien Gesellschaft in Gemeinschaft mit ihren Konsorten“ beschlossen, die „Bank für Oberösterreich und Salzburg“ heißen und ihren Sitz in Linz haben sollte. Als Gründungsdatum wurde der 1. Juli 1869 festgelegt. 1920 wurde das Land Oberosterreich als Aktionär gewonnen, 1921 die Bayerische Vereinsbank. 1929 wurde die Creditanstalt für Handel und Gewerbe (CA) Mehrheitseigentümerin der Oberbank.

 

Die Nachkriegszeit

1945 bestanden neben der Zentrale in Linz und der Zweigniederlassung Salzburg noch elf weitere Bankstellen. Bereits 1946 wurde der Oberbank von der Oesterreichischen Nationalbank die Erlaubnis zum Devisenhandel erteilt, 1949 wurde sie zur Marshallplan-Bank (ERP-Bank) bestellt. Ab 1955 nahm die Oberbank mit der Hinwendung zum Geschäftsmodell der Universalbank einen starken Aufschwung. Die Gewinnung von Privatkundinnen und -kunden, die Entgegennahme privater Spareinlagen und die Vergabe von Kleinkrediten waren die Basis dafür, dass die Oberbank heute mit dem Firmen- und Privatkundengeschäft zwei gleich starke Standbeine hat.

 

Die 3 Banken Gruppe

Nach dem zweiten Weltkrieg teilte die CA ihre Mehrheitsanteile an der Oberbank AG, der Bank für Kärnten AG (heute BKS Bank AG) und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft (BTV). Je ein Drittel behielt die CA selbst, die restlichen Beteiligungen wurden an die jeweils beiden anderen Banken abgegeben. Aus der ursprünglich nur kapitalmäßigen Verflechtung von Oberbank, BKS und BTV hat sich eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit entwickelt, die im gemeinsamen Auftritt als „3 Banken Gruppe“ ihren Ausdruck findet. Wo Synergien erzielt werden können, arbeiten die drei Banken eng zusammen, gemeinsam gehaltene Unternehmen wie die DREI-BANKEN-EDV Gesellschaft, die Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft und die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft sind besonders erfolgreich. Der eigenständige Marktauftritt der drei Banken wird durch diese Zusammenarbeit jedoch nicht beeinträchtigt.

 

Die Notierung an der Wiener Börse

Der Börsengang der Oberbank und ihrer Schwesterbanken am 1. Juli 1986 war eine der Voraussetzungen dafür, dass sich die drei Banken dauerhaft aus dem Einfluss der CA lösten und eine eigenständige Strategie verfolgen konnten. Heute sind an der Oberbank neben den beiden Schwesterbanken auch die UniCredit Bank Austria, Wüstenrot, Generali sowie die eigenen MitarbeiterInnen beteiligt.

 

Die Oberbank heute: „Regionalbank im Herzen Europas“

Die in den 1970er-Jahren gewahrte Niederlassungsfreiheit für Banken erlaubte es der Oberbank, ihr Einzugsgebiet auch außerhalb ihrer ursprünglichen Region Oberosterreich/Salzburg auszudehnen. Seit 1985 führt die Oberbank eigene Filialen in Niederosterreich, seit 1988 in Wien, seit 1990 in Bayern, seit 2004 in Tschechien, seit 2007 in Ungarn und seit 2009 in der Slowakei.

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