Nachhaltigkeit

Gesellschaft

Die Oberbank kann wirtschaftlich nur erfolgreich sein, wenn sie auch ihre soziale Verantwortung wahrnimmt. Wir setzen deshalb entsprechende Maßnahmen, um eine positive Entwicklung in der Gesellschaft voranzutreiben und damit auch die Nachhaltigkeit unseres Geschäftsmodells weiter abzusichern. Dabei setzen wir vor allem auf Aktivitäten in unseren Regionen.

Als Finanzdienstleister ist es der Oberbank ein besonderes Anliegen, einen Beitrag zur Erhöhung der Finanzbildung (Financial Literacy) in der Gesellschaft zu leisten. Eine nachhaltige Bewusstseinsbildung kann nur dann erfolgreich sein, wenn bereits Aufklärung in jungen Jahren erfolgt. Die Oberbank nutzt hierbei jede Möglichkeit, mittels Vorträgen und Workshops in Schulen und Universitäten Finanzkompetenzen zu stärken und nachhaltige Anlagemöglichkeiten aufzuzeigen. Auch bei akademischen Abschlussarbeiten und Universitätsprojekten im Nachhaltigkeitsbereich besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität Linz. 2019 wurde darüber hinaus eine Kooperation mit Univ.-Prof.in Dr.in Eva Wagner von der Johannes Kepler Universität Linz im Rahmen des Masterstudiums Finance & Accounting etabliert.


FiRi: Ein Ausbildungsschwerpunkt für SchülerInnen von Handelsakademien

Seit vielen Jahren unterstützt die Oberbank die Initiative FiRi (Finanz- und Risikomanagement). FiRi ist ein Ausbildungsschwerpunkt an sechs Handelsakademien in Oberösterreich, an dem sich auch andere Banken und Versicherungen beteiligen. Wöchentlich, vom dritten bis zum fünften Lehrgang, bekommen die TeilnehmerInnen zwei Einheiten FIRI-Unterricht bei speziell ausgebildeten FiRi- ProfessorInnen. Ein Teil von FiRi ist auch ein volkswirtschaftliches Planspiel (Föger-Training), das die Oberbank seit Jahren sponsert. Am Ende der Ausbildung müssen die SchülerInnen eine Projektarbeit schreiben und eine Abschlussprüfung ablegen.

 

Als erfolgreiches Finanzunternehmen ist sich die Oberbank ihrer sozialen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst und übt diese unter anderem in Form von gezielten Sponsorings aus.
Sponsoring soll kein Selbstzweck sein, sondern erfordert eine gezielte Auswahl der SponsoringpartnerInnen sowie strategisches Vorgehen. Oberstes Ziel der Oberbank ist es, über Sponsoring einen Beitrag zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stabilität zu leisten. Darüber hinaus soll der Erfolg der Bank mit der Gesellschaft geteilt werden und schlussendlich wieder auf das Wohl der Bank einzahlen.


Alle Sponsoring- und Spendenaktivitäten der Oberbank beruhen auf folgenden strategischen Leitsätzen:

 

  1. Sponsorings sind im Einklang mit der wertebasierten Strategie sowie den Werten der Bank zu tätigen.
  2. Eine Zusage zu einem Sponsoring kann nur erteilt werden, wenn aufgrund der Investition auf einen relevanten Beitrag für die Oberbank und die Gesellschaft zu schließen ist.
  3. Aktivitäten, die das Wohl der Gesellschaft beeinträchtigen oder einen großen Teil der Stakeholder negativ betreffen, sind abzulehnen.
  4. Bei gegebenem Nutzen wird angestrebt, Sponsorings langfristig durchzuführen.
  5. Offenheit und Neugierde sind auch im Sponsoring wichtig. Selbst kleine Projekte sollen Beachtung finden.
  6. Das Credo „in der Region, für die Region“ spiegelt sich auch im Sponsoring wider: Der Fokus liegt auf regionalen Projekten.
  7. Keine Diskriminierung im Sponsoring: Weder die politische Zugehörigkeit noch das Geschlecht, die Konfession oder die Herkunft der AntragstellerInnen dürfen die Auswahl beeinflussen.


Jedes größere Sponsoring der Oberbank erfolgt auf Basis eines Vertrages, in dem alle Leistungen von SponsoringgeberInnen und SponsoringnehmerInnen festgehalten werden. Die SponsoringnehmerInnen liefern in der Regel entsprechende Dokumentationen der durchgeführten Aktivitäten (Bilder, Presseartikel, etc.).

 

impactory ist eine Plattform für gesellschaftliches Engagement, die Unternehmen dabei unterstützt, ihr soziales Engagement interaktiv zu gestalten und den Impact zu messen. impactory vernetzt engagierte Unternehmen und gemeinnützige Projekte über eine Spendenplattform. Um MitarbeiterInnen, KundInnen und GeschäftspartnerInnen aktiv in unser soziales Engagement einbeziehen zu können und mehr Sichtbarkeit für gemeinnützigen Projekte zu bewirken, hat die Oberbank eine Kooperation mit impactory gestartet.

 

Die Oberbank ist seit jeher bemüht, Kunstgegenstände – insbesondere Gemälde – zu erwerben und diese in den Filialen und der Zentrale auszustellen. Um ein professionelles Management von Auswahl und Ankauf der Kunstwerke bis hin zu ihrer Ausstellung gewährleisten zu können, wurde der Kunstbeirat der Oberbank gegründet. Formell agiert der Kunstbeirat nach den Bestimmungen seiner Beiratsordnung. Die wichtigsten Eckpfeiler der Strategie der Oberbank bei der Erweiterung und Pflege ihrer Kunstsammlung sind:

 

  • Regionalität – Die Oberbank sieht ihre Filialen als wesentliche Projektionsfläche für ihre Kunstsammlung. In diesen sollen vor allem Arbeiten von KünstlerInnen aus der jeweiligen Region ausgestellt werden.
  • Junge Kunst – Der Schwerpunkt unserer Sammlung liegt auf dem Ankauf junger österreichischer Gegenwartskunst mit entsprechender Qualität und entsprechendem Potenzial zur Wertsteigerung. Nach denselben Kriterien soll der Kreis der KünstlerInnen, die in die Sammlung mit einbezogen werden sollen, auf die Regionen, in denen die Oberbank tätig ist, ausgeweitet werden.
  • Genderneutralität – Den in der Oberbank geltenden und auch im Code of Conduct veröffentlichten Grundsätzen zur Chancengleichheit folgend muss die Sammlung insbesondere die Genderneutralität berücksichtigen.
  • Qualität – Den Qualitätsanspruch der Sammlung mit dem zur Verfügung stehenden Budget in Einklang zu bringen ist eine wesentliche Herausforderung für den im Kunst-beirat der Oberbank in beratender Rolle sitzenden Vertreter Hon.-Prof. Mag. Dr. Martin Hochleitner, Direktor des Salzburg Museum


Die Ankaufsentscheidungen werden in den Beiratssitzungen mit beratender Unterstützung des Vertreters Dr. Martin Hochleitner, Direktor des Salzburg Museum, getroffen. Auch bei den Einkäufen vor Ort wird der Beirat von diesem Experten begleitet und beraten. Darunter befinden sich unter anderem Werke von Maria Moser, Anselm Glück, Lena Göbel, Christian Ludwig Attersee und Brigitte Kowanz.

 

Gelebte Nachhaltigkeit mit „Aktie Honig“

Seit April 2018 bevölkern vier Bienenstöcke die Terrasse des neuen Oberbank-Gebäudes. Zwischen 40.000 und 60.000 Bienen schwärmen seither in die nahe der Donaulände sowie in benachbarte Grünzonen aus. Die Honigbiene ist ein schützenswertes Lebewesen und erbringt einen wesentlichen Beitrag zum Wohl des Menschen und der Natur. Die „Aktie Honig“ ist ein wichtiges Investment in die Zukunft, da der Bestand der Honigbienen gefährdet ist, Bienen aber für geringere Pestizidbelastung und höhere Blütenvielfalt sorgen. Ganz bewusst unterstützt die Oberbank den Trend, Bienenvölker vermehrt im urbanen Raum anzusiedeln.

 

Im Juni 2018 wurde bereits der erste Honig gewonnen. Gemeinsam mit dem Imker, der die Bienenvölker betreut, schleuderten zwei MitarbeiterInnen über 100 kg reinen Oberbank-Honig. Das Honigland Oberösterreichs prüfte den Honig und verlieh das Zertifikat „Blütenhonig Qualitätssiegel GOLD“.

 

 

Strategie

Die Strategie der Oberbank basiert auf ethischen und ökologischen Werten und wird laufend weiterentwickelt.

 

Umwelt & Klima

Die Oberbank bekennt sich dazu, bei allen Überlegungen ökologische und soziale Aspekte zu berücksichtigen.

 

Nachhaltige Finanzierungen

Auch bei Finanzierungen wird die Oberbank ihrer ökologischen Verantwortung gerecht.

 

Oberbank Sponsoring

Lassen Sie uns gemeinsam einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

 

Ob im Sport-, Kultur-, Sozial- oder Wirtschaftsbereich, die Oberbank unterstützt ausgewählte Maßnahmen.

 

MitarbeiterInnen

Unsere MitarbeiterInnen sind nicht nur Angestellte, sondern auch Aktionäre und wichtiger Kerneigentümer der Oberbank.

 

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