Futter für die Bienen

 

Anders, weil:
man bei uns auch mit kleinen
Dingen Großes bewirken kann!

Biene

1/3 der weltweiten Nahrungsproduktion
hängt von der Arbeit der Bienen ab

Biene

Bienen schaffen das Fundament
unserer Lebensmittelproduktion

Biene

Bienen bestäuben bis zu
80% aller Kultur- und Wildpflanzen

 

 

Bienen sind allerdings auf eine gesunde Umwelt angewiesen. Sie brauchen geeignete Lebensräume und Nahrungsquellen. Blühflächen mit pollen- und nektarreichen Blütenpflanzen werden immer weniger und müssen der Landwirtschaft oder Flächenversiegelungen weichen, verursacht unter anderem durch Straßen, Gewerbe- und Wohnbebauung. Das führt zu einem Verlust der Lebensgrundlage der Bienen.

 

Bienen sind für unser Ökosystem von größter Bedeutung. Ihr Aussterben hätte immense Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht unserer Erde.

 

Die Oberbank hat sich den Schutz der Bienen mit dem be(e) green Konto zur Aufgabe gemacht - und Sie helfen mit!

 

Oberbank Bienen-Initiative „Futter für die Bienen“

Mit jeder Eröffnung eines Oberbank be(e) green Kontos leisten wir gemeinsam einen Beitrag zum Erhalt der Bienenpopulation, indem wir großflächig Blühflächen anlegen und somit Bienen und weiteren blütenbestäubenden Insekten einen Lebensraum bieten.

 

Wir sind stolz bereits 46.000 m² Blühfläche ermöglicht zu haben.

Als unabhängige Regionalbank ist Nachhaltigkeit und die Erhaltung der Artenvielfalt ein wichtiges Thema für die Oberbank. Wir sind seit über 150 Jahren tief in unseren Regionen verwurzelt und unterstützen Menschen und Wirtschaft vor Ort. Mit der Initiative „Futter für die Bienen“ gehen wir diesen Weg konsequent weiter und tragen dazu bei, dass Bienen und blütenbestäubende Insekten auch in Zukunft in all unseren Regionen ausreichend Nahrung und Lebensraum finden.

 

Biene auf Blume

Fotoquelle: Bienenzentrum OÖ

Oberbank Blühflächen

Sie finden hier die Standorte unserer Blühflächen.

Blühflächen bieten eine wichtige Nahrungsgrundlage und Wohnraum für unsere Bienen und blütenbestäubenden Insekten.

 

Honigbienen, Wildbienen und viele weitere blütenbestäubende Insekten benötigen in der Zeit der "Läppertracht"* - so wird das Trachtangebot von Juli bis Mitte September genannt - ein abwechslungsreiches und biodiversitätsreiches Nahrungsangebot. Vor allem im Hoch- und Spätsommer ist für Bienen ausreichende Nahrung wichtig, da in dieser Zeit die Jungbrut für den Winter heranwächst. Das Überleben des Bienenstockes über den Winter hängt von der Vitalität der Winterbienen ab. Mit der mehrjährigen Blühfläche werden wichtige Nahrungsgrundlagen geschaffen, die das Überleben unserer Bestäuber sichern.

 

* Tracht bezeichnet man alle für das Überleben der Bienen notwenigen Nahrungsgrundlagen, wie z.B. Pollen oder Nektar.

Die Aussaat findet im Frühjahr je nach Witterung ab Mitte April bis Mitte Mai statt.

 

Da es sich hierbei um eine mehrjährige Blühfläche handelt, wird diese ein- bis max. zweimal im Jahr gemäht. Das Schnittgut wird auf der Fläche getrocknet und anschließend abtransportiert. Somit können reife Samen ausfallen und der Fortbestand der Bienenweide für das kommende Jahr ist gesichert.

 

Bei geringer Biomasseentwicklung kann auf eine Mahd verzichtet werden. Die abgestorbenen Stängel bieten vielen Insekten dann ein Winterquartier. Der Schnitt erfolgt im drauffolgenden Frühjahr.

Die verwendete Saatgutmischung besteht aus 60% einjährigen Pflanzen, wie Sonnenblume, Ringelblume, Phacelia, Mohnblume und Inkarnatklee und 40% regional zertifizierten mehrjährigen Wildblumen, wie Margerite, Steinklee, Spitzwegerich, Färberkamille, Kornblume und vielen mehr. Im ersten Jahr zeigt sich die Flächen im kunterbunten Blütengewand. Im zweiten Jahr entstehen wunderschöne Wildblumenwiesen geprägt von Margerite und Färberkamille.

Nach 2-3 Jahren kommt es zu einer Nachsaat. Der Blühzeitpunkt der Pflanzen ist auf den Entwicklungszyklus der Bienen und Insekten abgestimmt.

Bienenzentrum Oberösterreich

Das Bienenzentrum Oberösterreich ist eine unabhängige Informations- und Wissensdrehscheibe, die mit AkteurInnen aus den Bereichen Bienen- und Landwirtschaft, Bildung, Natur- und Umweltschutz sowie Wissenschaft vernetzt ist und kooperiert. Die Initiative ist in der Landwirtschaftskammer Oberösterreich angesiedelt und weist mit Dr. Petra Haslgrübler, DI Theresa Frühwirth und Stefanie Payrleitner BEd. drei Expertinnen für die Bereiche Biene, Biodiversität und Bildung auf.

 

Beim Projekt „Futter für die Bienen“ unterstützt das Bienenzentrum Oberösterreich die Oberbank mit Expertenwissen zum Thema Bienen und Biodiversität.

 

Mehr erfahren

 

 

Mit dem Oberbank Newsletter-Service immer top informiert!